72 Lichtfunken in 4 Himmels-Richtungen des Kosmos

Die Ganze kosmische Ordnung wurde vom Über-Geist als holographische und stoffliche Natur erschaffen, das geistliche Prinzip der Ordnung ist in allem Sein.

Inhalt:

  • Die Mystik der 9
  • Lichtfunken und kosmische Ordnung

 

Die Mystik der 9

In der Mystik finden sich besonders in der neuplatonischen und jüdischen Mystik, die sich durch die Erkenntnisse einiger Mystiker jeweils ergänzen, in den Zahlen und Buchstaben der Schöpfung die Ordnung von der Erschaffung: Seele, Mensch und Natur.

Die höchste geometrische Grundzahl des Kosmos ist die 9. Wenn wir die 9er Reihe verdoppeln erhalten wir immer bestimmte Zahlen, die eine besondere kosmische Ordnung interpretieren.

Beispiel:

9+9 = 18

18+18 = 36

36+36 = 72

72+72 = 144

144+144 = 288

Jede dieser Zahlen haben in den alten Mythen und Religionen eine große Bedeutung, diese Bedeutung hat aber nichts mit materiellen Objekten zu tun, sondern die Zahlen geben eine kosmische Ordnung und Schwingung wieder.

Die 144 hat zum Beispiel im Neuen Testament eine besondere Bedeutung. Die sogenannten 144.000 Auserwählten, deuten auf auf die symbolische 9 hin. Die obere geistige Pyramide und die untere irdische Pyramide = 4+4 Ecken und 1 Mittelpunkt = 9.

Auch das Heilige Jerusalem im Neuen Testament hat eine Mauer von 144 Ellen. Weil die 144 setzt sich nicht nur in der 9er Reihe zusammen, sondern auch in der 12er Reihe finden wir die 144.

12 +12 = 24 +12 = 36 + 12 = 48 +12 = 60 + 12 = 72 + 12 = 84 + 12 = 96 + 12 + 108 + 12 = 120 +12 = 132 + 12 = 144

Jede dritte Zahl der 12 Reihe ergibt in der Quersumme wieder eine 9.

36, 72, 108 und 144.

 

Lichtfunken und kosmische Ordnung

Der Mystiker Isaak Luria (1534-1572) konnte durch die mystische Kontemplation errechnen, das die Schöpfung bzw. in der Schöpfung 288 Lichtfunken aus den geistigen Dimensionen vorhanden sind.

Als der Über-Geist aus seinen vielen Schöpfungen ein neues Universum schuf, wurden Gefäße durch reines Licht vom Über-Geist aus ihm selbst erschaffen. Im weiteren Schöpfungs-Akt zerbrachen die Gefäße der Lichtfunken (Scheriwat-ha-kelim) die Lichtfunken fielen in das Sein eines anderen Universums, das der Über-Geist erschaffen hat.

Diese Partikel (Qelippot) des einen Universums verschlangen die Lichtfunken, woraus sich ein neues Universum entwickelte, das Universum in dem wir existieren.

So hat der Über-Geist (Ain-Soph) einen Aspekt seins Geistes für die Erschaffung vieler Welten und Universen bewegt. So ist in jedem Universum die Multi-dimensionale Anwesenheit vom Über-Geist. Auch alle Materie ist Über-Geist.

Warum 288 Lichtfunken ?

In der erschaffenen Ordnung haben sich die Lichtfunken in 72 zu jeweils 4 Himmels-Richtungen aufgeteilt. Denn 4 x 72 = 288.

Gerold Necker der die mystischen Werke von Isaak Luria studierte, schreibt dazu in seinem Buch: Einführung in die lurianische Kabbala:

„Es ist kein Zufall, daß für das Zurückbleiben der Lichtfunken in den zerbrochenen Gefäßen ( hebr. Scherivat ha-Kelim ), die sich auf der Erde materialisierten, das gleiche Bild benutzt wird wie bei dem „Abdruck“ ( reshimu ), den das göttliche Licht bei seinem Rückzug im leeren Raum hinterlassen hatte – beide Male handelt es sich um Rückstände des göttlichen Lichts. Jeder dieser Vorgänge ist auf seine Weise auch ein Schöpfungsprozess. Das zerbrechen der Gefäße (= kosmische Sub-Elemente ) hat Nachwirkungen, und diese bestehen darin, den Aspekt der Schalen ( Qliphoth/Kelipot ), die außerhalb sind hervorzubringen. Das sind die Mächte des Bösen, die die Lichtfunken gefangen halten und sich von deren Lebenskraft ernähren. Nach Genesis 1,2 „und der Geist Gottes schwebte ( merahefet ) über dem Wasser“, beträgt die Anzahl der gefangenen Lichtfunken, die auch 4x den göttlichen Namen 72 enthalten, 288, was dem Zahlenwert der mittleren drei Wurzelkonsonanten von merahefet ( r-h-f ) entspricht ( 200+8+80 ). Die beiden äußeren Buchstaben m und t ergeben zusammen ein Wort, das den Zustand der Funken nach dem Bruch der Gefäße und ihr Gefangensein charakterisiert: met ( „gestorben“ ), d.h. sie sind in die Tiefe der Qliphoth gefallen, die die 288 Funken von vorne und von hinten wie die Buchstaben mem und taw umklammern. In den gefangenen Lichtfunken ist durch die Gottesnamen allerdings auch die Kraft enthalten, die für die „Wiederherstellung“ ( tikkun ) der Schöpfung benötigt wird“.

Das bedeutet:

R = Resch 200

H = Heh 8

F = Peh 80

+

= 288 Lichtfunken

Die Drei Mütter, die das ALL oder der Unbewegte Erstbeweger gesprochen hat, erschufen damit den Raum.

Die Seelen der Menschen bzw. der wahre Mensch, sind ein teil der Schöpfung und haben die Aufgabe alle Lichtfunken der geistigen Dimensionen von den Schalen zu erlösen, das ist die Suche nach dem Sinn. Die Er-Lösung des Menschen und der Mittelpunkt des Universums. Der Geist selber ordnet die Welt wieder in das ausgeglichene Sein, so das dass dunkle oder der Schatten in der Welt aufgelöst wird.

___

-anno 18.03.2020 bei Jupiter

Zeichnung bei Jupiter

Zitat:

  • Gerold Necker – Einführung in die lurianische Kabbala

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.