Bewusstsein und Gedanken

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Beiträge auf Raumwürfelarchitektur zum Thema Bewusstsein und Gedanken:

Inhalt:

  • Die Ordnung der Begriffe
  • Genormte Begriffe und Ideologie
  • Die Überwindung der Begriffe durch die Kunst der Bilder
  • Die magische Wirkung der Sprache aus Wörtern und Buchstaben
  • Überwindung der Sprache und Gedanken
  • Die geistige Verschmelzung des Universums

 

 

Die Ordnung der Begriffe

Wie viele Menschen sind sich dem Begriff der:

  • Religion
  • Philosophie
  • Wissenschaft
  • Ethik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft
  • Kultur
  • Geschichte
  • Kunst

Bewusst ?

Wir alle haben diese Begriffe schon gehört und jeder hat ein bestimmtes Bild mit eventuell einer dazugehörigen Begrifflichkeit, Handlung und einem Resultat als Zusammenschluss jenes Begriffes für sich verstanden.

Ein Begriff ensteht durch das denken über Sub- und Objekte.

Werden die Begriffe, die Oben aufgeschrieben habe, mit einer speziellen Begrifflichkeit aus dem nur die abgeleitete Handlung erfolgen soll mit einem Zielgerichtetem Ergebnis, so spricht man von Ideologie.

Genormte Begriffe und Ideologie

Der Begriff Ideologie setzt sich zusammen aus Idee ( —> Idea ) und Log ( —> Logos/Log ) = Ideenlehre.

Die Ideologie ist sozusagen determiniertes genormtes auf spezifisch konzentrierte Wörter konditioniertes Weltbild mit einem End-Ergebnis.

Das Bewusstsein, kann sich in einem ideologischem Weltbild aber nicht mehr ausdrücklich entfalten, da die Ideologie, sowohl in der Philosophie, Kultur und besonders in der Politik an die jeweilige Ideenlehre geknüpft ist.

Der Ideologe kann ohne die Überwindung der Begriffe, die immer bestimmte Dinge oder zusammengesetzte Objekte behandeln, nicht das Bewusstsein erreichen, das ergriffen werden könnte, wenn die jeweiligen Begriffe nicht mehr determiniert und auf Objekte im jeweiligen spezifischen Seins-Bereich konzentriert sind.

Deshalb können z.B. zwei Ideologen aus der Kultur-spezifischen und politischen Ideologie, nicht mit ihren an den Begriffen verbunden Idee und Vorstellungen zusammen finden, sondern sind dadurch bedingt, sich im Gegensatz des anderen durch ihre Begriffe zu positionieren.

Wenn der Ideologe sich nicht mehr an die determinierte Begrifflichkeit seines jeweiligen Bereichs ordnen würde, wäre er kein Ideologe mehr, sondern ein Philosoph, wenn gleich auch der Philosoph die Position eines Ideologen einnehmen kann, aber dann ein Erkenntnis-Theoretiker zu sein scheint, der selbst in den Begriffen die aus Bildern bestehen versucht ihren Umfang in Wahrheiten zu beschreiben.

Die Überwindung der Begriffe durch die Kunst der Bilder

Begriffe und Wörter die einem spezifischen Spektrum, wie der Religion ( lat. religio —> Rückbinden ) und Politik ( griech. Polis —> Burg, Stadt  oder Stadtgemeinde/Staat ) können überwunden werden, wenn die innere Bilder-Galerie nicht mehr auf die Begriffe und Wörter zugeschnitten ist.

Jeder ideologisierte Mensch kann so z.B. Begriffe und Wörter nehmen, und innerlich schauen ( —> Esoterik ), welche Bilder mit welchen begriffen in seiner zugeschnittenen Ideologischen Welt erscheinen, die dann gewisse Ergebnisse beinhalten und an Emotionen gebunden sind.

Um das Thema Gedankenbilder aufzugreifen, müssen wir den Raum der Psychologie verlassen und erkennen, das Gedankenbilder, also Bilder unserer Gedanken, ein Werkzeug der Seele ist, nicht das Gehirn produziert diese Bilder.

Aber warum können diese Gedankenbilder nun unsere Welt erschaffen ?

Ganz einfach erklärt: Wenn wir eine Idee haben, also das Fundament eines Gedankens, dann werden wir, wie zum Beispiel ein Künstler, in der Fantasie solche Bildmuster zusammen bauen, das die Idee in die Realität umgesetzt wird.

Wenn wir das geschafft haben und alle Werkzeuge dafür verwendet haben, wird die Idee, zum Beispiel von einem Haus, auf dieser Welt existieren.

Doch auch negative Gedankenbilder, wie zum Beispiel Konflikt-Denken, Gier und Neid, speichern sich im Gedankenspeicher ab, und der Mensch muss diese Gedankenbilder zumeist verleben, es sei denn er löscht seinen Gedankenspeicher  zuvor.

Wie löscht man den Gedankenspeicher ?

Durch mehrere Arten der Meditation, Gebet und der Umsetzung von Ideen, Helfen der Hilfebedürftigen, sowie den intuitiven Geist folgen. Dabei wird der Gedankenspeicher gelöscht und die negativen Gedankenbilder werden gereinigt.

Doppelpyramide Erweitert

Über die Energie ( 4 ) wird die Kraft in Gedankenbilder geformt ( Seele + ) die Intuition wird die gespeicherten Gedankenbilder ( Seele – ) dann löschen, so ist es vom Vorteil, negativen Nachrichten und Konsumdenken nicht zuviel Aufmerksamkeit zu schenken, da solche Bilder sich schnell im Gedankenspeicher sammeln und durch Resonanz andere negative Gedanken anziehen.

Der große kosmische Gedankenspeicher, das morphogenetische Feld, wird je nach Masse der Gedanken der Menschen so reguliert, wie der Mehrheit der Menschen denken.

Wenn die Menschen auf Menschen hören, die eine große Position in der Gesellschaft einnehmen, wie Politiker, Religionsprediger, Wirtschaftsexperten oder Prominente, dann wird von den meisten Menschen, das Gedankenbild von solchen angeblich „großen Menschen“ übernommen, und bewirkt eine Kraft im kosmischen Gedankenspeicher, so das die Mehrheit der Gesellschaft nur die Gedanken der für ihn „großen Persönlichkeiten“ nachdenkt.

Würde die Mehrheit der Menschen nicht mehr auf die Worte der angeblich „großen Persönlichkeiten“ achten, sondern durch die Kraft des Denkens selbst die Gedanken und Intuitionen in der Welt bewirken, so würde sich der kosmische Gedankenspeicher umgehend verändern, und große Persönlichkeiten würde posthum ihre Macht verlieren, weil die von ihnen gedachten Bilder auf die Menschheit keine Wirkung mehr hätte.

Das heißt, die Menschen würden sich nicht mehr durch große Persönlichkeiten verführen lassen, ganz gleich wie toll und scheinbar vernünftig sich eine solche Rede der großen Persönlichkeiten anhören mag ! Die Worte würden keine Kraft mehr unter den Menschen bewirken, welche nun die eigenen Gedankenbilder formen und sie durch Intuition in die richtige Richtung leiten.

Die magische Wirkung der Sprache aus Wörtern und Buchstaben

Das R wird durch alle 9 Punkte beeinflusst, das A durch eine Pyramide, das B durch 2 Punkte und das E durch 5 Punkte in der Doppel-Pyramide energetisch geleitet.

In der Magie z.B. ordnet man deshalb, für Menschen die schon die exoterische Symbolik nicht mehr anwenden, weil sie alles Visionär, energetisch und sprachlich handhaben, einige Sätze so zusammen und richtet die Buchstaben so aus, das sie sprachlich an Kraft-Orten so ausgesprochen werden, das diese Wörter und Sätze eine bestimmte Kraft bzw. Schwingung erzeugen.

Wird von einer Menschen-Gruppe an einem Kraftort, also da, wo die Diagonalen des kubischen Gitternetzes klein- oder großflächig Übereinander-Liegen, Gedanken-Bilder eingegeben oder Wörter und Sätze ( auch gesanglich ) ausgesprochen, wird die Schwingung der Wörter, die aus den Kraftfeldern der Buchstaben gleich Pyramidenflächen zusammengesetzt sind, eine bestimmte Energie in eine Diagonale integriert, diese breitet sich dann über die anderen Diagonalen im kubischen Gitternetz-Feld ( morphogenetisches Feld ) aus und kann je nach dem, mit vielen Menschen, die karmisch-resonanz bedingt schwingen, damit in Verbunden werden.

Es sei denn, ein Mensch der selber mystisch, magisch oder spirituell agiert, und sein eigenes mit dem Kosmos verbundenes Kraftfeld/Aura aufbaut, der wird energetisch abgeriegelt sein. Und geht nicht karmisch-resonanz bedingt damit in Verbindung.

Hier beachtet der Mystiker, Magier oder Suchende Adept, die Gesetze der Hermetik:

-Schwingung

-Rhythmus

-Kausalität

Überwindung der Sprache und Gedanken

Nun ist es nicht einfach den Weg bis dort hin zu schaffen, die eigenen Gedanken und Emotionen, sowie den Willen, die empirischen Sinne, den Verstand, das Ego und die Vielfältigkeit zu kontrollieren.

Das ist ein schwieriger und langer Weg, den der Mystiker oder Adept, gleich ob er sich der Alchemie, der Symbol-Magie oder der Medizin und Naturwissenschaft verschrieben hat, geht.

Irgendwann aber, ist die Geist-Seele des Mensch soweit, alle seine Gedanken nur noch so zu denken, bzw. Auszusprechen, das der Mensch nicht mehr an das Rad des Karma ( Gedankenspeicher ) gebunden ist, und als physischer Mensch auf der Erde inkarnieren muss. Sondern dann in die 2. Ebene eingeht und ohne die physischen Laster existiert.

Die geistige Verschmelzung des Universums

In der 7. Ebene würde die Geist-Seele mit der Schöpfung verschmelzen und Rein sein ohne alle Laster. Wird dieser Punkt von der ganzen Menschheit, und dieser Punkt wird irgendwann wieder erreicht, verschmilzt das ganze physische und geistliche Universum zum Omega-Gott.

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-anno 23.01.2020 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

ENUMA ELISCH: Der mesopotamische Schöpfungsmythos

 

                                                       

ENÛMA ELÎSCH

der mesopotamisch-altbabylonische Schöpfungsmythos nach der Übertragung aus dem Akkadischen ins Französische von Paul Garelli und Marcel Leiboviciin: La naissance du monde Paris 1959                    

 

 

  • Tafel 1: Das Chaos

      Als droben die Himmel nicht genannt waren.
      Als unten die Erde keinen Namen hatte,
      Als selbst Apsu (Süßwasserstrom), der uranfängliche, der Erzeuger der Götter,
      Mummu Tiâmat (Salzflut), die sie alle gebar,
   5 Ihre Wasser in eins vermischten,
      Als abgestorbenes Schilf noch nicht angehäuft, Rohrdickicht nicht zu sehen war,
      Als noch kein Gott erschienen,
      Mit Namen nicht benannt, Geschick ihm nicht bestimmt war,
      Da wurden die Götter aus dem Schoß von Apsu und Tiâmat geboren.
 10 Lachmu, Lachamu traten ins Dasein, wurden mit Namen benannt.
      Äonen wurden groß und erstreckten sich lang,
      Anschar, Kischar wurden geboren, sie überragten jene,
      Die Tage wurden lang, die Jahre mehrten sich.
 
      Anu (Himmel) war ihr Sohn, ebenbürtig seinen Vätern.
 15 Anschar machte Anu, seinen Erstgeborenen, sich gleich;
      Anu erzeugte sein Ebenbild Nudimmud.
      Nudimmud war seiner Väter Herrscher.
      Umfassend an Wissen, weise, an Kräften gewaltig,
      Übertraf er bei weitem an Kraft den Erzeuger seines Vaters, Anschar.
 20 Nicht hatte er seinesgleichen unter den Göttern, seinen Brüdern.
 
      Es kamen zusammen die Brüder, die Götter,
      Zu stören Tiâmat durch ungeordnetes Treiben.
      Sie verwirrten tatsächlich Tiâmats Gemüt,
      Da sie tanzend umhersprangen inmitten der Himmelswohnung.
 25 Sie dämpften ihr Geschrei nicht einmal inmitten des Apsu.
      Tiâmat schwieg angesichts ihrer,
      Doch ihr Treiben war peinlich,
      Ihr Wandel mißfiel ihm, sie waren erwachsen.

      Da begann Apsu, der Vater der großen Götter,
 30 Mummu, seinen Boten, zu rufen und sagte zu ihm:
      «Mummu, mein Bote, der du mein Herz erfreust,
      Komm, zu Tiâmat wollen wir gehen!»
      Sie gingen hin, und vor Tiâmat ließen sie sich nieder.
      Die Angelegenheit berieten sie wegen der Götter, ihrer Erstgeborenen.
 35 Apsu tat seinen Mund auf,
      Mit lauter Stimme sprach er zu Tiâmat:
      «Unerträglich ist mir ihr Verhalten.
      Tagsüber kann ich nicht ruhen, nachts kann ich nicht schlafen.
      Ich will sie vernichten, um ihrem Treiben ein Ende zu machen.
 40 Stille soll herrschen, damit wir schlafen können!»
 
      Als Tiâmat diese Worte vernahm,
      Begann sie gegen den Gatten zu schmälen,
      Einen Schmerzensschrei stieß sie aus, wütend in ihrem Alleinsein,
      Ließ das Böse ein in ihr Herz:
 45 «Was? Vernichten sollten wir, was wir geschaffen haben?
      Gewiß, ihr Verhalten ist peinlich, doch laßt uns mit Sanftmut gedulden.»
 
      Mummu sprach nun, Apsu zu beraten.
      Mummus Rat war voll Gewalt und Feindseligkeit:
      «Zerstöre, Vater, diese trüben Umtriebe,
 50 Damit du tagsüber ruhen, damit du nachts schlafen kannst.»
      Als Apsu dies hörte, glänzte sein Antlitz.
      Weil er Böses plante gegen die Götter, seine Söhne,
      Umarmte er Mummu,
      Nahm ihn auf seine Knie und küßte ihn.
 
 55 Alles, was sie bei ihrer Zusammenkunft geplant hatten,
      Den Göttern, ihren Erstgeborenen wurde es erzählt.
      Als die Götter es hörten, wurden sie erregt,
      In ihrer Bestürzung blieben sie stumm.
      Doch der sehr kluge, der weise, der mächtige,
 60 Der allwissende Ea erkannte ihre Absichten.
      Er ersann und schuf gegen ihn eine Form für das All,
      Er machte kunstvoll gegen ihn eine gewaltige Beschwörung,
      Und sein Spruch ließ sie auf den Wassern bleiben.
      Er goß einen Schlaf über Apsu aus, der sanft schlummerte.
 65 Er betäubte ihn, da er den Schlaf über ihn ausgoß.
      Mummu, der Ratgeber, war unfähig, sich zu bewegen.
      Er beraubte ihn seiner Kleider, zog ihm die Tiara ab,
      Seinen Glanz nahm er weg und bekleidete sich damit.
      Nachdem er Apsu gefesselt hatte, erschlug er ihn.
 70 Er sperrte Mummu ein, schob den Riegel vor über ihm.
      Und auf Apsu schlug er seine Wohnung auf.
      Den Mummu packte er und hielt ihn am Zügel.
      Nachdem er seine Feinde siegreich bezwungen hatte,
      Nachdem er, Ea, seinen Triumph gesichert hatte über seine Widersacher,
 75 Ruhte er beruhigt inmitten seines Gemaches,
      Er nannte es Apsu und bestimmte die geweihten Stätten.
      An diesem Orte gründete er seinen Wohnsitz.
      Ea und Damkina, seine Gemahlin, lebten dort in Herrlichkeit.
 
      Da wurde im Gemach der Geschicke, im Heiligtum der Urbilder,
 80 Ein Gott gezeugt, der mächtigste und weiseste von allen.
      Im Schoß des Apsu wurde Marduk geboren.
      Im Schoß des reinen Apsu wurde Marduk geboren.
      Es zeugte ihn Ea, sein Vater.
      Seine Mutter, Damkina, die ihn gebar,
 85 Ließ ihn an den Brüsten der Göttinnen saugen.
      Ein Wächter wachte über ihn, erfüllte ihn mit furchtbarer Herrlichkeit.
      Prächtig war seine Gestalt, funkelnd der Blick seiner Augen.
      Erwachsen bei seiner Geburt, besaß er von Anbeginn all seine Macht.
 
      Als Anu ihn sah, der seinen Vater erschaffen hatte,
 90 Erglänzte frohlockend sein Herz, wurde freudevoll.
      Er vollendete ihn, gab ihm ein doppelt göttliches Sein.
      Gewaltig erhöht über sie ist er, beherrscht sie nach allen Seiten.
      Unbegreiflich kunstvoll waren seine Formen,
      Er überstieg das Verstehen, man konnte ihn kaum ansehen.
 95 Vierfach war sein Blick, vierfach sein Gehör.
      Wenn seine Lippen sich bewegten, erglühte Feuer.
      Vierfach wuchs in ihm das Verständnis,
      Und seine Augen ebenso erschauten alles.
      Erhob er sich, so überstieg seine Gestalt die der Götter,
100 Mit riesenhaften Gliedern überragte er sie alle an Größe.
       «Mein Kind, mein Kind!
      Mein Sohn! Sonne! Sonne der Himmel!»
      Bekleidet ist er mit dem Glanz von zehn Göttern, höchst stark,
      Alle Schrecken sind auf ihn gehäuft.
 
105 Dann rief Anu die vier Winde ins Dasein,
      In seine Hände legte er ihre mächtige Meute,
      Er ersann den Staub und ließ ihn vom Sturme tragen.
      Er schuf die Wellen, um Tiâmat zu stören.
      Und Tiâmat, wirklich gestört, war Tag und Nacht in Bewegung.
 
110 Die Götter, der Ruhe beraubt, mühten sich ab im Wind;
      Hin und her überlegten sie Böses in ihrem Herzen,
      Sie sprachen zu Tiâmat, ihrer Mutter:
      «Als sie Apsu töteten, deinen Gemahl,
      Dachtest du nicht daran, ihm zu helfen, abseits hieltest du dich ohne ein Wort.
115 Nun schuf er den vierfachen Schreckenswind,
      Dein Herz soll ermatten davon, und wir alle können jetzt nicht mehr schlafen.
      Denke an Apsu, deinen Gemahl,
      Und an Mummu, der in Ketten gelegt ward! Du bleibst allein.
      Und irrst angstvoll umher.
120 Liebst du uns nicht mehr?
      Unsere Augen sind geschwollen
      […] unaufhörlich, damit wir schlafen können.
      […] zum Kampf, räche sie!
      […] vernichte sie!»
 
125 Als Tiâmat es hörte, gefiel ihr diese Rede.
      «[…] gabt ihr. Laßt uns Ungeheuer schaffen.
      […] die Götter inmitten der himmlischen Wohnung.
      […] Laßt uns die Götter bekämpfen» […]
      Sogleich fallen sie ab und erheben sich zur Seite Tiâmats.
130 Voll Zorn schmieden sie Pläne, ruhelos bei Tag und Nacht.
      Sie nehmen den Kampf auf, toben, rasen,
      Bilden eine Rotte, den Kampf vorzubereiten.
      Die Abgrund-Mutter, die alles erschafft,
      Schuf überdies unwiderstehliche Waffen, gebar entsetzliche Schlangen,
135 Mit spitzem Zahn, erbarmungslosen Kiefern,
      Mit Gift anstatt mit Blut füllte sie ihren Leib.
      Wütende Drachen bekleidete sie mit Furchtbarkeit,
      Mit übernatürlichem Glanz belud sie sie, machte sie wie Götter:
      «Wer sie sieht, den sollen sie vor Schreck vernichten!
140 Sie sollen springen, ohne ihre Brust zu wenden!»
      Sie schuf die Viper, den roten Drachen und die Sphinx,
      Den großen Löwen, den tollen Hund, den Skorpionmenschen,
      Wütende Dämonen, Fischmenschen und Kentauren,
      Die schonungslose Waffen tragen, die Schlacht nicht fürchten.
145 Gewaltig waren ihre Weisungen, unwiderstehlich waren sie.
      Elf Arten schuf sie so in Eile.
 
      Unter den Göttern, ihren Erstgeborenen, die ihren Anhang bildeten,
      Erhöhte sie Kingu, machte ihn groß unter ihnen,
      Voranzuziehen an der Spitze des Heeres, die Truppe zu führen,
150 Die Waffe zum Kampfbeginn zu erheben, zum Angriff aufzubieten,
      Die allerhöchste Führung in der Schlacht,
      Alles vertraute sie seiner Hand an, sie ließ ihn in der Ratsversammlung sitzen:
      «Ich habe einen Zauber über dich gesprochen,
      In der Versammlung der Götter dich erhöht!
155 Du seist erhaben, mein Gatte, Auserwählter du!
      Dein Wort soll man erhöhen über alle Anunnaki!»
      Sie gab ihm die Schicksalstafel, brachte sie an seiner Brust an:
      «Dein Gebot sei unveränderlich, fest stehe dein Wort!»
      Jetzt war Kingu erhöht, im Besitze der Anuschaft,
160 Für die Götter, seine Söhne, bestimmte er die Geschicke:
      «Ein Wort aus eurem Munde wird die Flammen löschen
      So mächtig sie auch sei, wenn man sie schwingt,
      Soll er die Machtwaffe ins Wanken bringen!»

  • Tafel 2 und 3: Inhaltsangabe
     
    Ea, der Weisheitsgott, berichtet Anschar, daß Tiâmat, die Salzflut,  den Aufstand vorbereite. Anschar fordert Ea auf, Tiâmat anzugreifen, doch dieser will weise im Hintergrund bleiben. Also beauftragt Anschar den Himmelsgott Anu mit diesem Kriegszug; doch Anu fühlt sich nicht stark genug, den Kampf aufzunehmen. Er beruft die Versammlung der Götter ein und bittet Marduk, für die ratlosen Götter in den Kampf gegen Tiâmat und Kingu einzutreten. Marduk erklärt sich bereit, fordert aber die höchste Macht.
    Anschar schickt seinen Boten Gag zu Lachmu und Lachamu, um sie über die Lage der Dinge in Kenntnis zu setzen. Danach kommen die Götter zu einem großen Fest zusammen.
     
    Die Tafel 4 beginnt damit, daß die Götter das Schicksal des Marduk bestimmen; dieser gibt einen Beweis seiner Zaubermacht, indem er durch sein bloßes Wort ein Gewand erscbeinen und verschwinden läßt.
    Dann bereitet er sich vor und besteigt seinen Kampfwagen.
     
    Tafel 4: Der Sieg der neuen Kräfte

 59 Der Herr lenkt seinen Weg geradeaus
 60 Und wandte sich zu Tiâmat, die wütend tobte.
      Auf den Lippen hatte er eine Beschwörung,
      Mit den Händen umschloß er die Pflanze, die das Gift vertreibt.
      An jenem Tage liefen sie, die Götter, ja sie liefen voll Angst um ihn,
      Die Götter, seine Väter, liefen, ja die Götter liefen voll Angst um ihn.
 65 Es nahte sich der Herr, der Tiâmat Vorkehrungen zu beobachten,
      Und die Absichten Kingus, ihres Gatten, zu erforschen:
      Beim ersten Blick schwankt sein Gang,
      Sein Geist wird kraftlos, seine Gebärden ohne Zusammenhang,
      Und die Götter, seine Helfer, die ihm zur Seite gehen,
 70 Sehen den tapferen Helden, und ihr Blick wird verwirrt.
      Er warf, doch Tiâmat wandte das Haupt nicht,
      Auf ihren Lippen trug sie grobe Lügen:
      ‚Du bist wichtig; dein Vorgehen ist das des Herrn der Götter!
      Von ihrer Stätte begaben sie sich zu deiner.‘
 75 Der Herr erhob den Zyklon, seine gewaltige Waffe,
      Und der Tiâmat, die Versöhnung heuchelte, rief er zu:
      ‚Warum sprichst du überfreundliche Worte,
      Da du dich innerlich zum Angriff rüstest?
      Die Söhne haben sich getrennt, ohne Achtung vor ihren Vätern,
 80 Denn du, die sie geboren, hast jedem mütterlichen Sinn entsagt.
      Du wähltest diesen Kingu dir als Gatten,
      Rechtswidrig hast du ihn mit allerhöchster Macht bekleidet,
      Wider Anschar, den König der Götter,
      hast du feindliche Pläne geschmiedet,
      Wider die Götter, meine Väter, hast du deine Bosheit gerichtet.
 85 Deine Truppe mag sich ausrüsten oder dir die Waffen anlegen!
      Begegnen wir uns lieber und kämpfen im Zweikampf!‘
      Als Tiâmat dies hörte,
      Geriet sie außer sich, verlor den Verstand.
      Sie stieß gegen ihn ein solches Gebrüll aus,
 90 Daß ihre Beine von oben bis unten gegeneinander schlotterten.
      Sie sagte eine Beschwörung und warf einen Zauberspruch aus,
      Indes die Götter des Kampfes ihre Waffen schärften.
      Da traten zusammen Tiâmat und Marduk, der weiseste der Götter,
      Stürzten sich aufeinander und begegneten sich im Kampf.
 95 Es breitete der Herr sein Netz aus, fing sie darin,
      Er ließ vor ihr los den schlimmen Wind, den er aufbewahrt hatte,
      Als Tiâmat das Maul auftat, um ihn zu verschlingen,
      Warf er den Sturm hinein, damit sie ihre Lippen nicht wieder schließen könne.
      Die grimmigen Winde füllten ihren Leib.
100 Ihr Leib blähte sich auf, und ihr Maul blieb offen.
      Er schoß einen Pfeil ab, zerriß ihr den Bauch,
      Ihr Inneres zerriß er und durchbohrte ihr Herz.
      Als er sie bezwungen hatte, tilgte er ihr Leben aus,
      Ihren Leichnam warf er zu Boden und stellte sich darauf.
105 Als er Tiâmat, die Anführerin, erschlagen hatte,
      Zerbrach er ihre Rotte, ihr Heer zerstreute sich.
      Und die Götter, ihre Helfer, die ihr zur Seite gingen,
      Erzitterten, fürchteten sich, wandten sich rückwärts.
      Sie versuchten zu entweichen, ihr Leben zu retten,
110 Doch sie waren umgarnt, jede Flucht war ihnen versagt.
      Er band sie und zerbrach ihre Waffen.
      Sie waren in Netze geworfen, sie blieben im Garne gefangen,
      Zusammengedrückt in Winkeln waren sie voll Wehklagen.
      Sie erlitten ihre Strafe und blieben im Gefängnis.
115 Die elf, die sie mit Furchtbarkeit beladen hatte,
      Die Rotte der Dämonen, die zu ihrer Rechten eingesetzt war,
      Warf er in Fesseln, band ihre Glieder.
      Zur Strafe für ihren Aufruhr trat er sie nieder.
      Und Kingu, der an ihre Spitze gestellt worden war,
120 Fesselte er und setzte ihn unter die Zahl der toten Götter.
      Er nahm ihm die Schicksalstafel, die ihm nicht gebührte,
      Mit einem Siegel versiegelte er sie und heftete sie an seine Brust.
      Nachdem er seine Feinde so bezwungen,
      Den frechen Gegner versklavt hatte,
125 Den Triumph Anschars über den Feind endgültig gewonnen hatte,
      Nachdem er, Marduk, der Tapfere, den Wunsch des Ea erfüllt hatte,
      Machte er über die gefangenen Götter gewaltig seine Haft
      Und kehrte zurück zu Tiâmat, die er bezwungen hatte.
      Es stellte der Herr seinen Fuß auf Tiâmats Kreuz,
130 Mit seinem schonungslosen Dolch spaltete er ihren Schädel,
      Durchschnitt ihre Adern,
      Und der Nordwind entführte das Blut in die Ferne.
      Als seine Väter es sahen, freuten sie sich, jubelten,
      Brachten ihm Geschenke und Gaben.
135 Es ruhte der Herr und beschaute ihren Leichnam.
      Aus dem geteilten Ungeheuer wollte er Kunstvolles schaffen.
      Er schnitt es also entzwei wie einen getrockneten Fisch,
      Der einen Hälfte bediente er sich, das Himmelsgewölbe zu machen,
      Zog den Riegel, setzte Wächter ein
140 Und schärfte ihnen ein ihre Wassers nicht herauszulassen.
      Er ging durch die Himmel, durchforschte ihre Gegenden,
      Um dort ein Gegenstück des Apsu zu errichten als Wohnung Nudimmuds.
      Es maß der Herr die Ausmaße des Apsu,
      Einen Palast nach seinem Bild, errichtete er dort, den Escharra.
145 Der Palast Escharra, den er erbaute, war der Himmel.
      Anu, Enlil und Ea ließ er an ihren Stätten wohnen.»

  • Tafel 5: Die Ordnung der Weisheit

      «Er ersann Standorte für die großen Götter.
      In Sternbildern ordnete er ihre Entsprechungen, die Sterne.
      Er bestimmte das Jahr, teilte Abschnitte ab,
      Für jeden der zwölf Monate bestimmte er drei Sterne.
  5 Nachdem er so die Zeiten des Jahres festgesetzt hatte durch Zeichen,
      Begründete er den Standort des Nibiruum ihre Beziehungen zu bestimmen,
      Damit keiner einen Fehler oder eine Unterlassung begehe.
      Daneben stellte er die Orte Enlils und Eas auf,
      Dann öffnete er Tore zu beiden Seiten,
 10 Feste Riegel machte er links und rechts.
      In den Bauch der Tiâmat setzte er den Zenit.
      Er ließ Nannar erglänzen und vertraute ihm die Nacht an.
      Er machte ihn zum Schmuck der Nacht, um die Zeit zu bestimmen:
      ‚Alle Monate, unaufhörlich, mache ein Zeichen der Krone.
 15 Am Anfang des Monats, wenn du zu leuchten beginnst über die Länder,
      Sollst du an den Hörnern erglänzen, um anzuzeigen sechs Tage,
      Am siebten Tage die Hälfte der Krone.
      Wenn Vollmond ist, stehe in Opposition: das ist die Hälfte des Monats.
      Wenn die Sonne am Horizont dich wieder eingeholt hat,
 20 Verkleinere deine Krone und beginne abzunehmen.
      Am Neumondtage nähere dich wieder der Sonnenbahn.
      Stehe wieder in Opposition zur Sonne!‘
      […]
 48 Marduk schuf einen Wind […]
      Er sammelte die Wasser und ließ sie in Wolken dahinziehen.
 50 Das Aufstehen des Windes, den frischen Regen,
      Den Hauch der Nebel, die Ströme ihres Speichels
      Ordnete er und nahm das Ganze selbst in die Hand.
      Er gab ihrem Kopf einen Platz; darüber häufte er ein Gebirge
      Er machte die unterirdischen Wasser frei, die Flut ergoß sich.
 55 In ihren Augen schloß er den Euphrat und den Tigris auf,
      Er verstopfte ihre Nasenlöcher und ließ […]
      Er häufte auf ihrer Brust fruchtbare Hügel an.
      Er bohrte einen Wasserspiegel an, um eine Quelle zu schaffen.
      Aus einer Schlinge ihres Schwanzes schuf er das Band des Himmels und der Erde.
 60 […] den Apsu unter ihren Füßen.
      […] ihr Hintergestell (?) der Himmel.
      Er spannte das Gewölbe aus und festigte die Erde.
      […] Er schüttete Staub in das Innere der Tiâmat.
      […] Er breitete sein Netz aus
 65 Und trennte den Himmel von der Erde …
      [?] ihre Verknüpfungen, damit sie für immer hielten.
      Nachdem er seine Regeln entworfen, seine Gesetze verfaßt hatte,
      Gründete er die Heiligtümer, ließ Ea dort wohnen.
      Er brachte die Tafel der Schicksale, deren Kingu sich bemächtigt hatte,
 70 Er nahm den Resch tamarti weg und gab ihn Anu wieder.
      Die Götter der Schlacht jubelten und krönten ihn.
      […] vor seinen Vätern.
      Den elf der Geschöpfe, die Tiâmat erschaffen hatte […]
      Zerbrach er die Waffen, fesselte sie zu seinen Fußen.
 75 Nachdem er sie in Statuen verwandelt hatte,
      Ließ er sie die Tore des Apsu tragen.»

  • Angesichts dieser Wunder ergehen sich die Götter in Lobsprüchen, und Marduk teilt ihnen seine Absicht mit, Babylon zu erbauen. Die Götter billigen es und stellen Fragen an ihn, deren Inhalt verlorengegangen ist, die sich jedoch auf ihr Schicksal bezogen haben.
     
    Tafel VI: Der Mensch

      «Als Marduk das Wort der Götter hörte,
      Beschloß er, ein großes Werk zu schaffen.
      Er ergriff das Wort und sprach mit Ea,
      Um seine Meinung zu erfahren über den Plan, den er ersonnen hatte:
  5 ‚Ein Gewebe von Blut will ich machen, Gebein will ich bilden,
      Um ein Wesen entstehen zu lassen: Mensch sei sein Name.
      Erschaffen will ich ein Wesen, den Menschen.
      Ihm auferlegt sei der Dienst der Götter zu ihrer Erleichterung.
      Weiter will ich die Wege der Götter gestalten.
 10 Übereinstimmend seien sie verehrt, in zwei geteilt.‘
      Es antwortete ihm Ea, indem er zu ihm das Wort sprach;
      Zur Erleichterung der Götter, teilte er ihm seinen Plan mit:
      ‚Einer von ihren Brüdern soll ausgeliefert werden.
      Dieser soll sterben, damit die Menschheit entsteht.
 15 Die großen Götter aber, versammelt, (sollen entscheiden),
      Ob ein Schuldiger ausgeliefert werden muß, damit sie bestehen bleiben.‘
      Marduk versammelt die großen Götter,
      Lenkt sie verständig gibt ihnen Weisung.
      Seinen Worten schenken die Götter Aufmerksamkeit.
 20 Zu den Anunnaki spricht der König das Wort.
      ‚War euer erstes Bekenntnis wahrhaftig,
      So sagt mir die Wahrheit und schwört.
      Wer ist es, der den Krieg erregt,
      Tiamat zur Revolte aufgereizt, den Kampf begonnen hat?
 25 Wenn der am Kriege Schuldige mir ausgeliefert wird,
      Will ich ihm seine Strafe auferlegen, ihr aber sollt in Frieden bleiben.‘
      Da antworteten ihm die Igigi, die großen Götter,
      Ihm, Lugaldimmerankia, dem Berater der Götter, ihrem Herrn:
      ‚Kingu war’s, der den Krieg erregt,
 30 Tiâmat zur Revolte aufgereizt, den Kampf begonnen hat.‘
      Als sie ihn gebunden hatten, brachten sie ihn vor Ea.
      Sie ließen ihn seine Strafe erleiden, seine Adern durchschnitten sie.
      Aus seinem Blute schuf er die Menschheit.
      Er schrieb ihr den Dienst der Götter vor, um diese zu befreien.
 35 Nachdem Ea, der Weise, die Menschheit erschaffen,
      Ihr den Dienst der Götter auferlegt hatte,
      – Ein Werk war es, nicht auszudenken,
      Von Nudimmud vollbracht dank Marduks Ränken –
      Teilte Marduk, der König der Götter, in zwei Gruppen
 40 Die Gesamtheit der Anunnaki, oben und unten.
      Und er trug Anu auf, über seine Befehle zu wachen.
      Dreihundert Götter stellte er als Wächter in den Himmel,
      Dann grenzte er die Wege der Erde ab.
      Im Himmel und auf Erden setzte er so sechshundert Götter ein.»

  • Die Tafel endet mit der Erbauung des Esagil, der Vergöttlichung der Waffen Marduks und der Verkündigung seiner Namen.
    Die ganze Tafel 7 ist der Aufzählung von Namen und ihrer mystischen Auslegung gewidmet.

 

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Jupiter den 13.01.2020

Symbolsprache: Als Jesus auf dem Wasser ging

In der Bibel im Neuen Testament lesen wir bei: Matthäus 14; 22, 23, 24, 25:

22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.

23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.

25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.

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Nun haben sich etliche Theologen, Religionsforscher und Historiker die Frage gestellt, ob es möglich sein kann, das Jesus wirklich über das Wasser bzw. den See ging.

Viele Gläubige Christen, sehen es tatsächlich so, das Jesus über das Wasser gehen konnte, was einem Naturwunder gleich kommt, da wir wissen, das der menschliche Körper schwerer ist als Wasser und daher nicht auf flüssigen Wasser gehen kann.

Nun könnte man aus wissenschaftlicher Sicht noch sagen, das der See, über den Jesus ging eventuell zugefroren war, so das man über das Eis laufen konnte ? 

Wir konnten aber auch bei Matthäus 14 lesen, dass das Boot aufgrund der hohen Wellen in Not geriet. Wellen entstehen nur, wenn Wasser in einem flüssigen Aggregat-Zustand ist und durch Luft-Ausgleich = Wind in Bewegung versetzt wird.

Daher ist davon auszugehen, dass der See der in Matthäus 14 beschrieben wird, nicht zugefroren war.

Nun war es ein Wunder ?

Wie können wir, die Textstellen Matthäus 14; 22 bis 25 deuten ?

Die Symbolsprache, nach denen alle frühen religiösen Schriften ausgelegt wurden, die aber heute kaum ein religiöser noch wissenschaftlich denken der Mensch erkennt, hat alles irdische materielle Sein immer eine geistiges Bild.

Wasser kann für Bewusstsein und Gedanken stehen und Jesus als kosmische Energie. Wenn wir lesen, das Jesus auf dem Wasser ging, dann kann aus der Symbolsprache erkannt werden, dass das Bewusstsein und die Gedanken des Menschen von ihrer Seele noch nicht gänzlich begriffen sind. 

Über dass Wasser gehen, bedeutet, nur noch Gedankenbilder zu erschaffen, die für die Werdung der Seele beansprucht werden.

Viele Gedanken-Bilder stehen direkt in Verbindung mit emotionalen Wahrnehmungen.

Zum Beispiel, wenn wir uns verschiedenen Ideologien der Welt ansehen. Diese Ideologien sind gebunden an Gedanken-Konstrukte und Emotionen. Wenn z.B. ein Mensch mit einer Ideologie bei einer anderen Gruppe von Menschen mit einer gegensätzlichen Ideologie (Beispiel das politische Rechts/Links denken) seine Ideologie verkündet, dann kann man oft sehen, das beide ideologischen Seiten emotional- aufgewühlt sind. Weil jeweils die Gedanken-Bilder ihrer Ideologie sich immer widerspricht und so in der Seele des Menschen ein Ungleichgewicht (= Wellen) entsteht. Dann ist es schwer, die Gedanken-Bilder (= Wasser), die meistens über die Sprache in die Welt finden, zu kontrollieren. Und wir können nicht über das Wasser (= Gedanken-/Bewusstseins Kontrolle im Bezug auf die kosmischen Gesetze) laufen. Erst wenn Wellen wieder abgeklungen sind und das Wasser still ist, kann der Mensch wieder einen großen Teil seiner Gedanken-Bilder ordnen.

Sobald die menschliche Seele eine höhere Dimension erlang hat, wird sie im irdischen Leben, erlernen, das sie ihre Gedanken-Bilder zu ihrem Lebensplan denkt. Für die Seele sind dann Kultur, Ideologie, Egoismus und Individualität, Dinge, wo die Seele nicht mehr gebunden ist, sondern diese Dinge langsam überwindet, auf den höheren kosmischen Stufen ist sie Frei davon und geht über das Wasser, das ist die Symbolsprache die wir in der Bibel und anderen religiösen Büchern finden.

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Jupiter den 13.01.2020

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitate: Bibel