1. Buch Moses, Genesis – Sind die Schöpfungstage wörtlich zu verstehen oder ist es symbolische Metaphysik ?

Was wollten uns die Autoren des 1. Buch Moses wirklich für Wissen mitteilen, handelt es sich bei den Schöpfungstagen wirklich um astronomische Tage (24 Stunden), obwohl die Sonne, welche für die irdischen Tage und Nächte verantwortlich ist, erst am 4. Tag der Genesis erschaffen wurde ?

Kann es sein, das die 7. Schöpfungstage eine viel tiefere Bedeutung haben ?

Schauen wir uns einmal das 1. Buch Moses genauer an.

Inhalt: 

  • Die Schöpfungstage
  • Tag und Nacht ohne Sonne ?
  • Symbolische Metaphysik
  • Die Idee Gottes
  • Der Raumwürfel

 

Die Schöpfungstage

Im 1. Buch Genesis steht:

1.Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.

4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 

5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die das scheide zwischen den Wassern.

7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.

8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und aus Morgen der zweite Tag.

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe. Und es geschah so.

10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah das es gut war.

11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.

12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah das es gut war.

13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

 

Tag und Nacht ohne Sonne ?

Theologische Interpretation bei Jupiter; Nun, so weit wir aus der Astronomie wissen, können Tag und Nacht auf der Erde nur entstehen, wenn die Sonne scheint bzw. die Erde sich um die Sonne dreht. Nach Auslegung der Bibel 1. Buch Moses; wurde aber bis zum dritten Tag noch keine Sonne erschaffen, sondern erst am vierten Tag. Also ist es einerseits fraglich, was die Autoren mit den erschaffenen „Tagen“ andeuten wollen. Viele christliche Glaubensströmungen sind davon fest überzeugt, das es sich bei den Schöpfungstagen im 1. Buch Moses; um irdische bzw. astronomische Tage handelt und meinen das die Welt in 6 irdischen Tagen entstanden wäre, hier handelt es sich aber um einen kardinalen Denkfehler, da die Sonne, die für die irdischen Tage und Nächte verantwortlich ist, erst am vierten Tag im 1. Buch Moses erschaffen wurde, also kann es sich bei dem Schöpfungsbericht im Alten Testament nicht um um die physischen Gestirne wie Sonne und Erde handeln.

Doch was können die Autoren der Bibel bzw. des ersten Buch Moses mit den 6. bzw. 7. Schöpfungstagen gemeint haben, oder vielmehr gesagt, was wollten die Autoren uns für ein Wissen mitgeben, das sie aufgrund ihrer damaligen Zeit kulturell uns ihr Wissen nicht anders mitteilen konnten.

Im 1. Buch Genesis steht:

14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der feste des Himmels, die da scheinen Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre –

15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, das sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.

16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.

17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde –

18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah das es gut war.

19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

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Theologische Interpretation bei Jupiter:

Nun bleibt dann noch immer die Frage, was haben die 7. Schöpfungstage für eine Bedeutung, da sie von der Auslegung nicht mit der Entstehung von astronomischen Zeiten (Tag = 24 Stunden) zu tun haben ?

 

Symbolische Metaphysik

Wir können den gesamten Schöpfungsbericht der Bibel, nein, eigentlich die ganze Bibel nur symbolisch verstehen, das bedeutet, nicht wörtlich, sondern das alle Dinge die dort beschrieben werden, nur in Metaphern wiedergegeben wurde, da die damaligen Autoren zwar Eingeweihte in die Mysterien waren, aber aufgrund ihrer kulturellen Zeit keine andere Interpretation kannten, als jene die ihrer Zeit entsprechend war, das selbige gilt auch für andere Mythen der ganzen Welt.

Die 7 ist in vielen Mythen der Welt eine heilige Zahl. Wir finden die 7 zum Beispiel in der Geometrie und Mathematik wieder. Der perfekte Raum bzw. das Universum würde eine Kubikzahl von 1000 entsprechen und hätte nach der 3 Dimensionalen Betrachtung 6 äußere Flächen und einen Mittelpunkt.

 

 

 

 

 

 

Die Idee Gottes

Der Kubus, aus dem alles substantielle Sein besteht, das Gott durch seine Gedankenkraft geschaffen hat, setzt sich, wie schon angedeutet aus 6 Flächen zusammen, bzw. durch 6 Pyramiden die an der Spitze verbunden sind und einen Mittelpunkt bilden.

6 Pyramiden + 1 Mittelpunkt = 7 Schöpfungstage.

Alles Seins des Universums bzw. jede Idee die zum Gedanken wird, geht den Weg durch die 6. Schöpfungstage und wird am 7. Tag ersichtlich, entweder als Gedankenbild oder als in die materielle Welt umgesetztes Gedankenbild, zum Beispiel wenn wir ein Haus bauen wollen, so haben wir erst die Idee, dann die dazugehörigen bildlichen Gedankengänge und schließlich handel wir danach unsere Idee in die Welt zu bringen, und bauen das Haus fertig. Weshalb auch geschrieben steht: Und Gott sah das es gut war.

Erst die Idee, dann die Gedanken, und am Ende können wir unsere Idee als materielles Objekt sehen, wie das Beispiel vom Haus, das wir bauen wollen.

Dieses Wissen haben uns die Autoren der Bibel zum Beispiel in den 7. Schöpfungstagen mitgegeben.

Der Raumwürfel

KUBUS 7
Als der Anfang vom UR-SEIN ( GOTT ) geschaffen wurde, hat Gott aus Überfluss an sich selbst „Himmel und Erde“ erschaffen, welche die erste rein-geistliche Doppel-Pyramide bildete:

Der 7. Tag an dem Gott ruhte, ist der Mittelpunkt des Kubus , der heilige Palast. Aber so wie die ganze Welt erschaffen wurde, wird sie auch wieder zum Geist zurückkehren und alles Sein wird aufgelöst.

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-anno 25/26.10.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitate: Die Bibel

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