Romantik und Naturwissenschaft – eine zukünftige Symbiose

Es ist nicht gerade so, das man als Naturwissenschaftler jegliches intuitive Erleben negiert, nur wird seit ca. 100 Jahren an Universitäten eine Doktrin der Wissenschaft und Naturwissenschaft verbreitet, die künstlich darauf setzt, der Ratio so viel Raum im „Nach-Denken“ zu geben, das einerseits der individuelle Verstand im Studium seine Vielfalt und Erkenntnis nicht nutzen kann und andererseits, die romantische Träumerei, die für jeden Wissenschaftler das Fahrzeug der Suche nach den Dingen sein sollte, nicht in die Lehre einfließt. Mit Romantik ist nicht eine vernebelte Sichtweise auf die Welt gemeint, auch wenn solche nebeligen Dichtungen mit dazugehören. Mit Romantik ist zum einen die Dichtkunst und Philosophie vom vom 17. bis in das 19. Jahrhundert gemeint, zu dessen Namen: Goethe, Lessing, Kant, Schiller, Rousseau, Voltaire, Schelling, Mozart und z.B. Hegel gehören um nur einige bekanntere Namen zu nennen.

Jeder Wissenschaftler der nach den Dingen in den Dingen sucht um sie einerseits mit seinen Begriffen zu Verstehen und so eine Ordnung in der Natur zu erkennen und zum anderen weil durch die Forschung die Dinge erkannt werden können und z.B. Krankheiten geheilt werden können. Nur hat sich die Wissenschaft im 18. Jahrhundert zunehmend von der Romantik so weit entfernt, das sie zu im 20. Jahrhundert zu einer starren und engstirnigen Teilaufgabe des menschlichen Seins geworden ist. Doch so wird die Wissenschaft nicht mehr weiter kommen, denn ohne Geisteswissenschaft wird sie zu dogmatischen Doktrin zerfallen. 

In den letzten Jahren haben immer mehr Wissenschaftler erkannt, das Materie nicht nur Materie ist, wie hauptsächlich im 19. Jahrhundert durch Naturalismus und Behaviorismus gelehrt wurde, sondern das Materie nichts weiter als geistliche Schwingung ist die ihre „In —> Form-ation“ (in Form bringen) nur durch die Natur-Substanz/Stoff formt, woraus sich unsere sogenannte Realität ergibt.

So kommen immer mehr Geistes- und Naturwissenschaftler zusammen und Diskutieren über das Sein und die Welt. Es gibt immer noch einige ideologisch-dogmatisch denken Menschen in der Naturwissenschaft, welche den Geist in der Natur negieren und meinen, das alles nur aus „Materie“ besteht, doch werden sie sehen, das sich die Wissenschaft/Naturwissenschaft allgemein immer mehr mit der Geisteswissenschaft, der Romantik und Spiritualität verbindet um eine Symbiose neuer kosmischer Lehre zu erschaffen, ganz gleich ob die Materialisten davon überzeugt sind oder nicht. In der Zukunft werden sich Natur- und Geisteswissenschaftler auf philosophischer Basis gemeinsam Austauschen und nach einiger Zeit, wird dann auch an Universitäten Naturwissenschaft nicht ohne Romantik und Spiritualität gelehrt werden. Das ist der Anfang einer universalen Lehre,  dann wird das alte engstirnige Denken und der Materialismus besonders in Europa durch die Erkenntnis aus Geisteswissenschaft überwunden worden sein.

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-anno 27.08.2019 bei Jupiter

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