Aristotelles und die Philosophie des Mittelalters ( Scholastik )

Der große Philosoph Aristotelles ( 384 – 322 v. Chr. ) war ein Denker und Universal-Genie, nicht nur die Philosophie, sondern anderen Bereiche, die heute als Naturwissenschaft, Medizin und Politik bekannt sind, gehörten zu der Arbeit von Aristotelles.

Aristotelles war ein Schüler von Platon, doch Platon war Philosoph und erdachte viele Gedanken-Gebäude, die sogar bestimmte Bereiche der Mystik beeinflussten.

Sein Schüler Aristotelles, der auch Alexander der Große nebenbei in politischen Fragen zur Seite stand, beschäftigte sich jedoch auch wie schon beschrieben mit naturwissenschaftlichen und auch medizinischen Sachgebieten.

Die Schriften bzw. das Wissen von Aristotelles, waren jedoch in Mitteleuropa bis zum Früh-Mittelalter unbekannt, es waren orientalische Mystiker bzw. ebenfalls Philosophen welche die Schriften von Aristotelles studierten und kommentierten.

Die bekanntesten Mystiker welche die Schriften von Aristotelles kommentierten waren Avicenna und Averroes, ihre Schriften gelangten am Anfang des Mittelalters nach Europa, hauptsächlich Albertus Magnus und Thomas von Aquin wurden durch die Schriften von Aristotelles inspiriert und mit christlicher Theologie neu ausgelegt, hier sind besonders die Werke des Thomas von Aquin zu nennen, wie in seinem berühmten Werk Summa theoligica fragen der christlichen Theologie neu gedacht werden.

Nicht jeder Scholastiker legte die Philosophie von Aristotelles mit seinen eigenen Worten aus, sondern es wurden auch andere Philosophen argumentativ hinzugezogen oder es wurde die Philosophie von Aristotelles kritisch angesehen.

Die Scholastik wurde durch das cartesianische Denken, des Philosophen und Mathematiker Rene Descartes verlor an Bedeutung und durch den Rationalismus ersetzt.

Trotzdem wurden Ideen, welche die Scholastiker in ihren Schriften niederschrieben, von Rationalisten wie Descartes und Leibniz aufgenommen und in rationalistischer Rhetorik neu ausgelegt, bis hin zu naturwissenschaftlichen Gedanken.

Die Scholastik war ein bedeutender teil der Philosophie-Geschichte und formte auch das naturwissenschaftliche Denken des 17. und 18. Jahrhunderts. Auch wenn die Naturwissenschaft im 18/19. Jahrhundert die Metaphysik argumentativ aus ihren Gedanken negierte, sollten heutige Wissenschaftler in der Philosophie von Aristotelles und der Scholastik nach Fragen suchen, da Wissenschaft ohne Metaphysik nicht funktioniert und Philosophie in Zukunft wieder in das Denken der Naturwissenschaft integriert wird.

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-anno 4.06.2019 bei Jupiter

 

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