Die Apokryphen ( Buch Henoch ) und das Sepher Raziel: Ein gemeinsamer Schlüssel zu den Mysterien

Die Mysterien und ihre Lehren finden wir nicht nur im östlichen kulturellen Gedächtnis, sondern auch in mindest gleicher Ausprägung in Europa und im Orient.

Inhalt:

  • Die Apokryphen und andere Schriften
  • Das Sepher Raziel als Ur-Quelle der Weisheit
  • Henoch wurden die Geheimnisse des Himmels gelehrt
  • Die kubische Matrix
  • Die Entstehung der Wesenheiten

 

Die Apokryphen und andere Schriften

So sind die Mysterien aus dem Alten Ägypten und dem späteren Persien teils nach Griechenland und in das Römische Imperium eingeflossen.

Die sogenannten monotheistischen Religionen wie das Juden- und Christentum, waren zwar nicht, wie häufig irrtümlicherweise angenommen, die ersten monotheistischen Religionen, sondern der Echnaton Kult in Ägypten wird als Monotheistische Religion verstanden, für den Mystiker sind jedoch alle Religionen Monotheistisch, da die begrifflichen Interpretationen von Göttern und Welten zusammen den Unsichtbaren Geist ergeben.

Verschiedene Mystische Schulen gab es in der Antike zu genüge und aus den verschiedenen Sichtweisen, wie der Mensch wieder zum Geist wird, haben sich auch in den Mysterien, aus denen sich erst die Religionen herausgebildet haben, Lehren entwickelt die im frühen Juden und Christentum aus der ägyptisch-persischen Theologie in gnostischen Wissenschaften, z.B. nicht in die lutherische Bibel mit eingeflossen sind, so gibt es unterschiedliche Versionen des Patriarchen „Henoch“, der nach 365 Tagen mit Gott wandelte, die äthiopische Kirche hat die gnostischen Henoch Texte aufbewahrt, so erfährt man das Henoch von einem Engel in verschiedenen Wissenschaften eingeweiht wurde und diese in ein Buch schrieb welches er seinem Sohn Methusalem für die spätere Menschheit übergeben hat.

Manche Theologen und Mystiker aus aus dem Mittelalter verstehen unter dem Namen Henoch auch den ägyptischen Gott „Toth“ der ebenfalls in sämtliche Wissenschaften eingeweiht war, dieser mystische Toth-Kult wurde in den griechischen Mysterien Schulen unter dem Namen: „Hermes Trismegistos“ verstanden, und auch arabische Mystiker kennen die Figur Henoch/Toth unter dem Namen „Saurid“.

Zu welcher Zeit sind die Apokryphen entstanden ?

Erich Weidinger schreibt:

Die Apokryphen

Geschichtliche Einordnung

Die meisten dieser Apokryphen entstanden zwischen 300 vor und 100 nach Christus. Das Engagement, das sie für die jüdische Sache ausdrücken, läßt mit Sicherheit darauf schließen, daß sie von den Juden verfaßt wurden. Diese Zeit war für Israel eine sehr bewegte Zeit, was sich auch in den Schriften niedergeschlagen hat. Man kann sie nur verstehen, wenn sie auf dem Hintergrund der Zeitverhältnisse gelesen werden. Deshalb ist ein kleiner historischer Überblick unabdingbar. Nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft hatte Jerusalem wieder an Bedeutung zugenommen, sogar Tempel war wieder aufgebaut worden, wenn auch im Vergleich zum Tempel Salomos in recht bescheidenen Ausmaßen. Der Perserkönig Kyros ll. hatte nach der Eroberung Babyloniens die Israeliten zwar heimkehren lassen, aber sie unterstanden in Palästina einem Satrapen des Perserreichs. Doch war das keine drückende Herrschaft. Im Grunde regierte der von den Juden gewählte Hohepriester über das Volk.

Die Apokryphen und Pseudepigraphen, stammen also aus einer Zeit, die noch vor der christlichen Zeitrechnung zugeordnet wird.

Neben den Apokryphen wurden auch die Schriften von Qumran vom Toten Meer entdeckt.

In Wikipedia steht:

Die Schriftrollen vom Toten Meer (auch Qumranschriften) wurden zwischen 1947 und 1956 in elf Felshöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran im Westjordanlandentdeckt. Sie umfassen rund 15.000 Fragmente von etwa 850 Rollen aus dem antiken Judentum, die von mindestens 500 verschiedenen Schreibern zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschriftet wurden. Darunter sind etwa 200 Texte des späteren Tanach, die bislang ältesten bekannten Bibelhandschriften. Später wurden noch weitere antike Schriftrollen in Höhlen nahe dem Westufer des Toten Meeres gefunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftrollen_vom_Toten_Meer

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All diese Schriften, seien es die Schriften der Mystiker und Gnostiker, die Apokryphen oder auch die Schriftrollen vom Toten Meer, das Wissen verbunden mit den Lehren der Orden, aus denen fast sowieso alle Schriften entstanden sind, ergibt eine große Lehre.

Die römisch-kath. Kirche hat mit aller Macht versucht, diese Schriften für sich zu beanspruchen und es kam zu etlichen Auseinandersetzungen mit anderen Orden oder Glaubensgemeinschaften.

So wurde auch in der jüdischen Religion und Mystik, die unmittelbar mit den Schriften der Apokryphen und Qumran Texten verbunden ist.

 

Das Sepher Raziel als Ur-Quelle der Weisheit

Ein Buch wurde in frühen jüdischen Mystik geschrieben und wurde als „Sepher Raziel“ bekannt. Der Name Raziel geht auf den Engel Raziel zurück, der Adam die göttlichen Geheimnisse offenbarte um die Menschheit wieder mit dem Geist zu verbinden und die Materie aufzulösen.

Bisweilen gibt es nur eine deutsche Übersetzung aus dem hebräischen Originaltext. Der Autor und Mystiker Giovanni Grippo, der sich die Arbeit machte und den Originaltext ins deutsche übersetzte schreibt dazu im gleichnamigen Buch Sepher Raziel:

G. Grippo ( Das Sefer Raziel )

Es gibt viele unterschiedliche Versionen des Buches des „Erzengels Raziel“, auch „Sefer Raziel“ oder „Sefer Raziel Malach“ genannt. Es existieren Ausgaben in verschiedenen Sprachen mit abweichenden Inhalten. Die meisten Historiker datieren das Buch in das 13. Jahrhundert und in die literarisch-esoterischen Kreise von König Alfonso X. Er wird auch Alfonso der Weise genannt und lebte von 1221 bis 1284. Er herrschte über Kastilien und Leon ( Spanien ).

Alfonso X. förderte den Austausch der arabischen und jüdischen Gelehrten mit dem christlichen Europa. Dafür gründete er in Toledo eine Übersetzungsakademie zusammengesetzt aus Juden, Christen und Moslems. Dort wurden arabische und jüdische Werke über Mathematik, Astronomie und Philosophie ins Lateinische und Spanische übersetzt. Letztendlich sind es Übersetzungen von griechischen Klassikern, die Europa durch das Mittelalter hinweg verloren gegangen waren.

Das Sefer Raziel soll aus Alfonsos Übersetzungsakademie stammen. Nicht unbedingt als das Resultat einer Übersetzung, sondern als zusammengesetzte Konzeption älterer Texte. Es wäre demnach in dieser Form ca. acht Jahrhunderte alt, aber aus älteren Texten zusammengesetzt. Einige Historiker sind eher der Meinung, dass dieses Buch von einem jüdischen Gelehrten des Mittelalters stammt; vielleicht von Eleazar von Worms ( 1160 bis 1238 ) oder Isaak dem Blinden ( 1160 bis 1235 ).

Der diesem Buch zugrunde liegende hebräische Text weist auf ältere Quellen hin. Es hat eine große Ähnlichkeit mit der Textart der Tora und es gibt inhaltliche Verbindungen zum Buch der Schöpfung ( Sefer Jesirah ). Das Buch der Schöpfung wurde zwischen dem 2. und 6. Jahrhundert n.u.Z. verfasst. Trotz der Meinung, dass das Buch des Erzengels Raziel ( Sefer Raziel ) in die Kreise von Alfonso X. gehört, scheinen die vielen unterschiedlichen Versionen auch von verschiedenen Quellen zu stammen. Eine einheitliche oder geschichtliche gesicherte Aussage kann deshalb heute nicht mehr getroffen werden.

Gemeinsam ist den meisten Versionen, dass sie in sieben Kapitel unterteilt sind, die als Bücher bezeichnet werden. In manchen Versionen haben die sieben Bücher wiederum eigene Namen. Bei den meisten Ausgaben sind es Zusammenstellungen von mystischen, magischen, astrologischen und qabalistischen Texten. Sie beginnen mit Adams Flehen ( Gebet ) an Gott, nachdem er aus dem Paradies vertrieben wurde. Die meisten Ausgaben enthalten das Sefer ha-Melbosch, Teile des Bereschit-Kapitels aus dem Babylonischen Talmud und das Sefer Ha-Razim und anderen Werken. Das Sechste Kapitel ist eine lateinische Übersetzung des Sefer Ha-Razim ( Buch der Geheimnisse ). Bill Rebiger hat entdeckt, dass das Sefer Raziel seine größte Wirkung in der frühen Neuzeit entfaltete. Frühhumanisten, wie Abt Trithemius ( 1462 bis 1516 ) und Agrippa von Nettesheim ( 1486 bis 1535 ) nutzten das Sefer Raziel als ausgiebige Zitatquelle für ihre Werke. Auch Nikolaus von Kues ( 1401 bis 1464 ), Johannes Reuchlin ( 1455 bis 1522 ) und Guillaume Postel ( 1510 bis 1581 ) waren mit diesem Buch vertraut.

  • 1. Schlüssel der Astronomie und Sterne
  • 2. Traktat über Steine, Kräuter und Tiere
  • 3. Die Zeiten des Jahres
  • 4. Traktat über Reinheit
  • 5. Die Namen Gottes und der Engel
  • 6. Tugenden der magischen Kunst

In allen anderen Versionen des Sefer Raziel übergibt Gott – durch den Erzengel Raziel – Adam ein Buch.

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Henoch wurden die Geheimnisse des Himmels gelehrt

In den Apokryphen Schriften werden im Buch Henoch die 200 gefallenen Engel beschrieben. Wie die Funktion und deren karmische Wirkung auf die Erzengel und die Welt hat. Dann werden Engel gesandt von Gott, welche den Menschen das Ende der Welt offenbaren und das Gott die Erde und die gerechten belohnen wird. Der Patriarch Henoch, der in der Bibel nur kurz erwähnt wird, wird in den Apokryphen Schriften beschrieben und alles was ihm die Engel an himmlischen Geheimnissen kundtun.

Emil Kautzsch – Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments

Kap. 17-19: Der erste Reisbericht: Henoch schaut allerhand Wunderdinge, z.B. den Ursprungs-Ort der Lichter, Donner und Blitze, die Hadesströme, den Grundstein und die Säulen der Welt, sieben Edelsteinberge, den vorläufigen Strafort der ungehorsamen Engel bzw. Sterne.

Kap. 20-36: Der zweite Reisebericht: Gibt die Namen und Funktionen der sechs ( 6 ) bzw. sieben ( 7 ) Erzengel an. Henoch sieht abermals den jetzigen und schließlichen Strafort der verdammten Engel, bzw. Sterne, dann die vierteilige Unterwelt. Darauf beginnt die Reise Henochs nach den vier Weltgegenden. Zuerst geht Henoch nach Westen, von da nach der Erdmitte, in dem Jerusalem liegt, dann nach Osten, und Norden, und endlich nach Süden. In den Reiseberichten erzählt Henoch in der ersten Person.

Als der Anfang vom UR-SEIN ( GOTT ) geschaffen wurde, hat Gott aus Überfluss an sich selbst „Himmel und Erde“ erschaffen, welche die erste rein-geistliche Doppel-Pyramide bildete:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

( Die vier Weltgegenden die Henoch beschreibt, sind die vier Diagonalen im Kubus, welche die Erde mit Energie versorgen, in den Apokryphen wird die Erdmitte als „Jerusalem“ beschrieben. )

Kap. 38-44 Die erste Bilderrede: Wenn die Gemeinde der Gerechten und der Gerechte, d.h. der Messias, erscheint, dann hat es ein Ende mit den Sündern auf Erden. Henoch wird von Wolken und Sturmwinden an das Ende des Himmels versetzt und schaut unter den Fittigen des Herrn der Geister die hierarchia coelestis, das präexistente Gottesreich: Die Wohnungen der Gerechten und des Auserwählten, d.h. des Messias, der Engel und Erzengel. Der Engel des Friedens gibt ihm Aufklärung über Namen und Beruf der vier Erzengel. Henoch sieht die Wohnungen der irdischen Heiligen und Auserwählten. Henoch beschreibt allerhand physikalische Geheimnisse: Blitze, Donner, Winde, Hagel, Nebel, Wolken, Sonne und Mond. Die Weisheit kehrt in den Himmel zurück.

Der zweite Reisebericht. Namen und Geschäfte der sechs 6 ( 7 ) Erzengel. Dies sind die Namen der Heiligen Engel, welche wachen: Uriel ist einer der heiligen Engel [ nämlich ] der über das [ Engel= ]Heer und den Tartarus [ gesetzte Engel ]. Raphael [ heißt ] ein zweiter der heiligen Engel, der über die Geister der Menschen [ gesetzt ist ]; Raguel [ heißt ] ein dritter der heiligen Engel, der Rache übt an der Welt der Lichter; Michael [ heißt ] ein vierter der heiligen Engel, nämlich über den besten Teil der Menschen gesetzt, über das Volk Israel: Sariel [ heißt ] ein fünfter Engel der heiligen Engel, der über die Geister, die gegen Geist sündigen [ gesetzt ist ]; Gabriel [ heißt ] ein sechster der heiligen Engel, der über das Paradies, die Schlangen und die Kerube [ gesetzt ist ].

 

 

 

 

( Die 6 bzw. 7 Engel stehen symbolisch für die energetischen Kräfte „6 Richtungen und 7 = Mitte“ die im Kubus wirken und von höheren Wesen genutzt werden, um den Plan des Universum zu Vollenden. )

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Im Sepher Raziel werden folgende Engel, welche die göttliche Ordnung strukturieren, benannt:

                                                               Sefer Raziel

Zweites Buch

(1. Absatz) Raziel sprach weiter zu Adam: “ Höre des Heern Wort! ich sah den Herrn sitzen auf seinem Stuhl, und alle himmlischen Heere standen zu seiner rechten und zu seiner Linken! Sie standen in ihrer Ordnung, wie es sich gebührt, nach dem Gesetz Gottes und dies sind seine Engelskönige: Asasel, Uriel, Zadkiel, Samael, Raphael, Haniel, Michael, Gabriel und ich, Raziel.

(2. Absatz) Und Gott, ein wahrer König, herrscht über sie alle, aus seiner Heiligen Wohnung bis in alle Ewigkeit. Er ist der Eine über drei, drei über drei, drei über drei und sie alle sind miteinander verbunden.

 

 

 

 

 

 

(3. Absatz) Und weil Gott alles, was er gemacht hatte, zu dir Adam brachte, damit du es benenntest, erzürnte sich Asasel über dich. Und Asasel – der höchste und erste aller Engel – führte Krieg wider Gott und seinen himmlischen Heerscharen und er beratschlagte sich mit seinen Heerscharen und sprach: „Wir wollen uns lagern da und da.“ Und die neun Himmel spalten sich mitten entzwei, vom Anfang bis zum Niedergang.

(4. Absatz) Es gibt neun Engelskönige, denen wurden einst die neun Himmel untertan gemacht. Gott sprach zu Michael: „Du sollst über den ersten Himmel sein.“ und zu Gabriel: „Du sollst über den zweiten Himmel sein.“ Gott sprach zu Haniel: „Du sollst über den dritten Himmel sein.“ und zu Raphael: „Du sollst über den vierten Himmel sein.“ Gott sprach zu Samael: „Du sollst über den fünften Himmel sein.“ Gott sprach zu Zadkiel: „Du sollst über den sechsten Himmel sein.“ und zu Uriel: „Du sollst über den siebten Himmel sein.“ Gott sprach zu Raziel: „Du sollst über den achten Himmel sein.“ und zu Asasel: „Du sollst über den neunten Himmel sein.“

(5. Absatz) Asasel war der oberste Fürst der Heerscharen Gottes. Er war der erste und mächtigste Engel. Und Gott sprach zu ihm: „Ich will Feindschaft setzen zwischen meinen und deinen Engelsscharen.“ Und Gott trieb Asasel aus und lagerte die Seraphim-Engel um den obersten Himmel mit den brennenden Schwertern, zu bewahren den Weg zum Stuhl Gottes. Zur selben Zeit fing der Herr an, die Himmel zu mindern; denn Asasel schlug seine Heerscharen gegen die Grenzen der neun Himmel und es bleiben sieben übrig.

(6. Absatz) Und Gott sprach zu Michael: „Du sollst über meine Heerscharen sein, und deinem Wort soll all mein Volk gehorsam sein; allein um den Heiligen Stuhl will ich höher sein als du, Michael,“

(7. Absatz) Und der Herr sandte Michael, der vertilgte alle Gewaltigen des Heeres und Fürsten und Obersten im Lager Asasels, dass er mit Schanden für immer alle Himmel verläße. Aber es erhob sich wieder ein Streit, und der Engel Michael zog aus und stritt wider das Gefolge Asasels und tat eine große Schlacht, dass sie vor ihm flohen.

(8. Absatz) Also sind die sieben Himmel, die Erde und der Mensch geworden, da sie gemacht wurden, zu der Zeit, da Gott der Herr der Erde und die Himmel neu ordnete. Zu der Zeit war der Krieg zwischen den Engelskönigen Michael und Semjasa. Semjasa war der König über die Heere Asasels Befehl über seine Heere kam Semjasas Befehl.

(9. Absatz) Da sich aber die Nachkommen Kains begannen zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Heerscharen Asasels nach den Töchtern der Kainiten, wie sie schön warne, und nahmen zu Weibern, welche sie wollten. Es waren auch zu den Zeiten Gewaltige und Mächtige auf Erden; denn da die Heerscharen Asasels – unter dem Befehl Semjasas – zu den Töchtern der Kainiten eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Gewaltige und Mächtige im Lande Nod.

(10. Absatz) Und Raziel redete zu Adam: „Gedenke, und vergiss nicht, wie du den Herrn, deinen Gott, erzürnest im Garten Eden. Von dem Tage an, da du aus dem Garten Eden zogst, bis ihr gekommen seid an diesem Ort, seid ihr ungehorsam gewesen dem Herrn. Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und befiehl es in die Ohren Henochs; denn ich will den Samen Kains und sein Blut unter dem Himmel austilgen, dass man seiner nicht mehr gedenke. Sein Andenken soll ausgelöscht werden.

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Die kubische Matrix

Auch das symbolisch aufgebaute Sepher Raziel vermittelt in einer etwas anderen Sprache und Methode die gleiche Lehre wie die Apokryphen, die Erde und alle kleinsten Dinge die im Universum seiend sind und von Gott oder Universal-Geist so gedacht wurden und ER die 2 Doppel-Pyramiden so formte, das die 9 ( = 8 Ecken der Doppel-Pyramde und der 9. Mittelpunkt ) neben der 7 ( = 6, durch die Doppel-Pyramiden verursachten 6 Richtungen „Oben und Unten, Norden, Osten, Westen und Süden“ und der 7. Mittelpunkt ) in den mystischen Schriften zu einer Heiligen Zahl wurde, den die Polarität der schöpferischen Doppel-Pyramiden, durch die der Gedanke Gottes erfüllt wird, werden in der Mitte vereint. Dort wohnt der Geist im Geist ohne Schöpfung.

 

Y (2)

 

Lothar Göring, dem sogar ein Teil der Bundeslade ausgehändigt wurde, woraus fast alle mystischen und religiösen Wissenschaften stützen, zumindest im europäischen und orientalischen Raum, schreibt dazu:

Die Entstehung der Wesenheiten

Nachdem sich das aus dem Nachbar-Universum eingestrahlte Lichtwesen im Kubus des Planeten SIRIS ( Sirius ) im Sternbild des Hundes in Myon-Neutrinos manifestiert hatte, begann es mit der Erschaffung der Wesenheiten. So, wie es in der Bibel im 1. Buch Mose in der Genesis beschrieben wird.

Als sich unser Ur-Vater, den wir als „Allmächtigen Gott“ bezeichnen – der, wie schon geschrieben, einen gesamten Schöpfungsgedanken, bis zum Ende gelebt, in sich trug, wodurch Er zum Allmächtigen Gott-Vater wurde -, auf diese Weise manifestiert hatte, dachte Er zurück an das Universum, aus dem Er gekommen war.

Die Gedankenbilder, die Ihm, aus der Erinnerung geboren, erschienen, waren Bilder von Wesenheiten, mit denen Er gemeinsam im Nachbar-Universum als „Lichtwesen“ gelebt hatte.

Aus jedem in seiner Erinnerung entstehenden Bild entstand eine neue Wesenheit. Sie integrierte sich nach dem Denkvorgang sofort in Myon-Neutrinos, und die reale Form eines Gedankenbildes baute sich auf. Als erste Wesenheit schuf Er auf diese Weise die Wesenheit, die wir Menschen heute als JESUS CHRISTUS – „seinen ersterschaffenen und eingeborenen Sohn“ – bezeichnen.

Die 4 anderen Wesenheiten, die Er als „Seine Söhne“ erschuf, waren bzw. sind die Wesenheiten, die in der Geschichte der Erdenmenschen als Religionsgründer und Propheten, wie ABRAHAM, MOSES, BUDDHA, MOHAMMED, ZARATHUSTRA und andere, das Wissen um die Existenz unseres Schöpfers den Erden-Menschen immer wieder neu verkündeten. Auf diese Weise – aus der Erinnerung heraus – schuf Er mit seinen Gedankenbildern Wesenheiten, mit denen Er in Seinem Leben im Nachbar-Universum zusammengelebt hatte.

Auf dem gleichen Wege erschuf Er aus der Erinnerung die Tiere und die Pflanzen als Wesenheiten. Die „Vergeistigung der Materie“ – der Schöpfungsplan – hatte in unserem Universum aufs neue begonnen.

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Und auch der Schöpfer-Gott der aus einem Nachbar Universum die kubische Struktur diese Universum neu-bildete, wurde von einem Ur-Vater des Geistes erschaffen, der alles Gebildet hat und selbst kein Bild ist.

So weit wollte ich erstmal die Apokryphen und das Sepher Raziel, die beide auf gemeinsamen Quellen beruhen hier teilweise entschlüsseln. Nun setzten sich die Apokryphen aus weiteren Büchern zusammen. Und geben weitern Aufschluss darüber, wie nun, da die Zeit Reif ist, die Matrix zu verfeinern, bzw. de alte Matrix aufzulösen und in die nächste Dimension zu wechseln, wo es keine physischen Dinge mehr braucht.

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-anno 23 bis 25.11.2018 bei Jupiter aus dem Studium der Ur-Wissenschaften seit 2012.

Zeichnungen bei Jupiter

Zitate:

  • Erich Weidinger – Die Apokryphen
  • Wikipedia
  • Giovanni Grippo – Das Sefer Raziel
  • Emil Kautzsch – Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments
  • Lothar Göring – Das Vermächtnis von Atlantis

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