Sitra Achra: Die dunkle Anwesenheit Gottes ! Eine gnostische Erläuterung zwischen dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis.

Inhalt:

  • Das Licht und Schatten Prinzip
  • Was ist Licht ?
  • Woher kommt das Dunkle ?
  • Was ist Polarität ?
  • Die Schöpfung als Demiurg aus den Ur-Bildern des Un-Verursachten Geistes !
  • Dunkle Energie = Licht ?
  • Licht und Dunkelheit zerfallen in der Transparenz des Un-Verursachten Geistes

 

Das Licht und Schatten Prinzip

 

( Sobald es Licht wird in dem Menschen, ist auch außer ihm keine Nacht mehr, sobald es stille wird in ihm, legt sich auch der Sturm in dem Weltall, und die streitenden Kräfte der Natur finden Ruhe zwischen bleibenden Grenzen. )

Friedrich von Schiller

(1759 – 1805), Johann Christoph Friedrich von, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

 

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Licht und Schatten sind in unserer Welt zum einen physische Erscheinungen, aus denen Tag und Nacht entsteht, aber das Prinzip von Licht und Schatten spielt sich auch im Leben wieder.

Das physische Prinzip von Licht und Schatten ist nicht als Gegensatz zu verstehen, sondern der physische Schatten entsteht wenn Licht verdeckt wird.

Wiederum ist physisches Licht in der unspezifischen Dunkelheit entstanden.

Was ist Licht ?

Im Alten Testament steht:

Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde, und die Erde war unförmlich und vermischt, Finsternis auf der Fläche des Abgrundes, und der Geist wehend auf den Wassern. Da sprach Gott: „Es werde Licht“. So wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war, und unterschied zwischen dem Licht und der Finsternis.

Der Astrophysiker Andreas Müller schreibt folgendes in einem Artikel: Was ist Licht ?

Was ist Licht?

Viel spannender ist die Frage, was Licht eigentlich ist. In den vorangegangenen Beschreibungen bekommen wir zumindest eine Ahnung: Licht stellt sich uns im Alltag als Lichtstrahlen dar, die Schatten werfen. Licht ist auch ein elektromagnetisches Wellenphänomen – rein klassisch. Licht ist außerdem ein winziges Energiepaket, das sich entweder als Welle oder als Teilchen beschreiben lässt  – das gilt quantenphysikalisch. Licht lässt sich recht gut mit diesen physikalischen Modellen beschreiben, was uns Zuversicht gibt, zumindest einen Teil der Natur des Lichts erkannt zu haben. Diese Erkenntnisse haben uns schon recht weit gebracht – sowohl technologisch, als auch erkenntnistheoretisch. Ungefähr alle hundert Jahre gab es Durchbrüche in unserem Wissen über das Licht. Werden vielleicht bald weitere Entdeckungen gemacht werden, die uns Licht in einem neuen Lichte erscheinen lassen?

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Das Licht woraus das ganze Universum entstanden ist, ist quasi aus einer nicht-differenzierten Energie entstanden, also etwa das, was die alten Weisen und Mystiker als Geist bezeichnen. Auch müssen wir verstehen, das Licht Expandiert, wenn jemand in einem dunklen Raum eine Kerze anzündet, so expandiert das Licht in alle 6 Richtungen gleichzeitig. Der Schatten dagegen kann nur sein, so groß wie der Gegenstand der das Licht verdeckt.

Das heißt aber auch das der Schatten der durch Licht entsteht, zuvor, also als das verborgene Licht war, keine Qualität besaß.

Das Licht und Schatten Prinzip im geistigen Sein, was wir oft als Gut und Böse bezeichnen, ist aus der Qualität des geistigen Universums entstanden.

Denn zuerst war das geistige Universum, bevor das physische Universum als stoffliches Abbild die Eigenschaft des Geistes präsentierte.

Woher kommt das Dunkle ?

Im Alten Testament steht:

Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde, und die Erde war unförmlich und vermischt, Finsternis auf der Fläche des Abgrundes, und der Geist wehend auf den Wassern. Da sprach Gott: „Es werde Licht“. So wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war, und unterschied zwischen dem Licht und der Finsternis.

Die Aussage im Alten Testament passt also in etwa zu dem, was Astrophysiker und Wissenschaftler seit einigen Jahrzehnten wissen.

Auch in anderen Mythen der Antike steht eine ähnliche Beschreibung von Licht und Finsternis:

Aus der ägyptischen Mythologie wissen wir:

Aus dem uranfänglichen Schatten löste sich die Finsternis und erschien als Chaos. Aus dem Chaos ging die erste Welt hervor. Die Finsternis war die Außenseite des Äons der Wahrheit. Aus ihr also, dem schattengleichen und grenzenlosen Chaos, kamen die Götter hervor. Da aber ward der Schatten gewahr, daß es außer ihm noch etwas stärkeres gab und daß er nur ein Abbild jenes Größeren war. Da entstand ihm der Neid und löste sich von ihm. Jener Neid aber, der keinen Anteil am Geiste hatte, war aufgehoben in einer großen Dichte wie von Wasser. Von dort aber drang er hinüber in das Chaos und vermischte sich mit ihm. Dieses sah die Pistis und geriet in große Bestürzung. Die Bestürzung aber entwich aus ihr und floh auch in das Chaos. Die Pistis aber wollte nun, daß im Chaos Ordnung herrschte. Als sie brütend nachsann, entlockte sie den Wassern des Chaos einen löwenartigen mannweiblichen Helden Jaldabaoth, den sie zum Herrscher über das Chaos bestimmte. Als sie ihn aber zum Herrscher berief und ihm den Auftrag erteilte, das Chaos zu ordnen, entstand die Sprache, die von dort aus dann zu den Göttern, Engeln und Menschen kam.

Was im Alten Testament nur ansatzweise beschrieben wird, wird z.B. in den alten ägyptischen Mythen ausführlicher beschreiben.

Das sumerische ENUMA ELISCH berichtet ebenso vom Ur-Chaos aus dem dann der Gott Marduk ( Ordnung ) gegen Tiamat ( Chaos ) kämpfte.

Für uns heißt das in etwa, das alles was ist und was wir als geistiges und kosmisches Sein bezeichnen, aus einem Un-Verursachten Geist entstanden ist, der weder Licht und Schatten war, sondern beides zusammen, was man entweder als die Ur-Finsternis bezeichnen kann oder als das Ur-Licht, das es keine Ordnung war, sondern unbegrenztes Sein.

Durch die alten Mythen der Antike, in dem auch das Judentum entstand, wurde aus dem Gott der Ordnung, der das Universum mit all seinen Gesetzen und Dingen erschuf. Der sogenannte Schöpfer-Gott, der auch als JHWH bezeichnet wird.

Deshalb fängt in der hebräischen Schrift auch die Genesis nicht mit dem A ( = Anfang ) an, sondern mit dem B wie Bereschit. Das Wort Bereschit heißt zwar übersetzt ins deutsche auch Anfang, symbolisiert aber weil es mit dem zweiten Buchstaben beginnt, dass es vor der Schöpfung noch etwas gab !

Und damit ist der absolute Ur-Gott/Geist gemeint, der weder aus Zeit, Raum oder Sein besteht, aber sozusagen alle diese Eigenschaften verborgen entfalten kann.

Einer dieser Eigenschaften wurde zu unserer Schöpfung/Universum, neben unserem Universum gibt es nämlich unendliche Universen, die alle im Ur-Geist wohnen.

Unsere Schöpfung wurde dann mit einer bestimmten Ordnung und einem bestimmten kosmischem Stoff erschaffen, in dem aber auch Elemente aus anderen Universen zu finden sind. Die jeweils wieder andere Ordnungen und Prinzipien hatten.

So wurde durch verschiedene elementare Eigenschaft unseres Universums, die Polarität geschaffen, da sich unser Universum in 4 Stufen aufgeteilt hat.

  • Geist
  • Schöpfung
  • Natur
  • Zerfall und Rückkehr zum Geist

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Der Mystiker Isaak Luria schreibt:

„En_Sof, die erste Ursache, erstreckte sich ewig über alle vorstellbaren und möglichen Orte, erfüllte alle mit seiner Unermeßlichkeit und Gegenwart, die von seiner Unendlichenkeit nicht verschieden ist; aber als er sich mitteilen und das Universum hervorbringen wollte, nahm er sich in sich zurück und schränkte sich gleichsam ein bzw. zog sich zurück, leerte einen Ort oder Raum jener unbegrenzten Räume, die er erfüllt hatte, um ihn auszufüllen, wie ihn die Wirkungen ausfüllen, die er darin hervorbrachte, während er darin immer noch genauso gegenwärtig blieb, wie er es vorher gewesen war“.

Gerold Necker der die mystischen Werke von Isaak Luria studierte schreibt dazu in seinem Buch: Einführung in die lurianische Kabbala:

„Es ist kein Zufall, daß für das Zurückbleiben der Lichtfunken in den zerbrochenen Gefäßen ( hebr. Scherivat ha-Kelim ), die sich auf der Erde materialisierten, das gleiche Bild benutzt wird wie bei dem „Abdruck“ ( reshimu ), den das göttliche Licht bei seinem Rückzug im leeren Raum hinterlassen hatte – beide Male handelt es sich um Rückstände des göttlichen Lichts. Jeder dieser Vorgänge ist auf seine Weise auch ein Schöpfungsprozess. Das zerbrechen der Gefäße (= kosmische Sub-Elemente ) hat Nachwirkungen, und diese bestehen darin, den Aspekt der Schalen ( Qliphoth/Kelipot ), die außerhalb sind hervorzubringen. Das sind die Mächte des Bösen, die die Lichtfunken gefangen halten und sich von deren Lebenskraft ernähren. Nach Genesis 1,2 „und der Geist Gottes schwebte ( merahefet ) über dem Wasser“, beträgt die Anzahl der gefangenen Lichtfunken, die auch 4x den göttlichen Namen 72 enthalten, 288, was dem Zahlenwert der mittleren drei Wurzelkonsonanten von merahefet ( r-h-f ) entspricht ( 200+8+80 ). Die beiden äußeren Buchstaben m und t ergeben zusammen ein Wort, das den Zustand der Funken nach dem Bruch der Gefäße und ihr Gefangensein charakterisiert: met ( „gestorben“ ), d.h. sie sind in die Tiefe der Qliphoth gefallen, die die 288 Funken von vorne und von hinten wie die Buchstaben mem und taw umklammern. In den gefangenen Lichtfunken ist durch die Gottesnamen allerdings auch die Kraft enthalten, die für die „Wiederherstellung“ ( tikkun ) der Schöpfung benötigt wird“.

Diese Aussage deckt sich sehr gut mit unserer Erkenntnis, das unsere Schöpfung aus dem verbliebenen Material andere Schöpfungen in einer Weise: Quasi-kausaler Kollision, entstanden ist.

Woraus mehrere bzw. zwei Eigenschaften sich in einer Eigenschaft verbunden haben, in denen unsere Schöpfung entstand, deshalb sind in unserer Schöpfung die sozusagen ein Demiurg andere Schöpfungen ist, zwei Wesens-Aspekte enthalten.

Und somit wurde unsere Universum in 3 bzw. 4 Stufen aufgeteilt, indem sich die Polarität entfaltete, die sich aus anderen Schöpfungs-Aspekten in unserem Universum vereinten.

Der Unendlich-Geist aber ist in allen Schöpfungen zugegen und alle Schöpfungen sind der Un-endliche Geist !

Aber als diese kausale Eigenschaft unserer Schöpfung zum Sein wurde, wurde sie im Un-endlichen Geist quasi-kausal im ersten Tzimtzum, so wie es Isaak Luria formulierte, zur wesentlichen Substanz, diesen Schöpfungs-Akt beschreibt Isaak Luria als Scherivat ha-Kelim ( Bruch der Gefäße ), die Seins-Elemente aus einer anderen Schöpfung, wurde wieder mit einer anderen Schöpfungen in der quasi-kausalen Kollision vermischt, daher sind die Gegensätze von Lichtfunken ( Kosmische Energie-Teilchen ) und Qliphoth/Schalen ( Prästellare Masse-Teilchen ) als unsere Naturwelt mit dem geistigen Menschen der in der Naturwelt einen biologischen Körper besitzt entstanden.

Tzimtzum

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Was ist Polarität ?

Der Mystiker und Magier Thomas Karlsson schreibt dazu in seinem Buch: Kabbala, Qliphoth und die Goetische Magie:

Sitra Achra

Als linken Emanationen aus der harmonischen Einheit des Lebensbaumes ausbrechen, fallen sie in den Abyss und bilden eine Gegenwelt zur Schöpfung. Die linke Seite wird zu einer unabhängigen Welt, die im Gegensatz zum Baum des Lebens und der rechten Seite steht; eine antagonistische Polarisierung zwischen der guten Seite und der bösen entsteht aus der ursprünglichen Einheit. der Lebensbaum – Die Schöpfung – wird Sitra de-Kedusha genannt, die heilige Seite. Die Welt des Bösen wird einfach „Die andere Seite“ genannt, Sitra Achra.

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Die Schöpfung als Demiurg aus den Ur-Bildern des Un-Verursachten Geistes !

 

Um etwas genauer zu verstehen was Thomas Karlsson meint, können wir auch sagen, das die Schöpfung aus der dunklen und lichtvollen Seite besteht. Da unserer Universum/Schöpfung aus zwei bzw. mehreren Schöpfungs-Hologrammen besteht.

Die dunkle Seite ist die Eigenschaft einer anderen Schöpfung. Erst wenn beide Potentiale von Licht/Dunkelheit in unserer Welt/Universum verbraucht sind, wird sich das Universum durch den Unendlichen-Geist auflösen.

Wenn wir einen Geist bzw. eine Absolute erste Ursache für Universum/Gedanken und Wahrnehmung für alle Formen und Erscheinungen als Summe vom Beobachter aus uns Denken, so ist diese Erste Ursache selber eine Ursache in sich selbst, eine endgültige Lösung (Er-Lösung) werden wir weder in den monotonen Denkmodellen, noch in Gesundheit und Ausgeglichenheit finden. Ausgeglichenheit ist oder scheint zumindest ein Punkt zu sein, der aus der Wechselwirkung der Materie/Stofflichkeit für Existenz entspricht. Das Leben, welches wir als solches bezeichnen, ist den Gesetzen der Physik unterworfen, kann aber durch das Denken und Visualisieren, in den jeweiligen Zeitqualitäten angepasst werden, somit ist das Leben allgemein in der Natur vorhanden. Ob es nun Sein oder Nicht-Sein gibt, hängt jeweils von der Bildlichen Sprach-Ordnung ab, es ist doch von der Geographie der Religion und Moral und der Umwelt immer unterschiedlich was als Sein bezeichnet wird. Der Mensch = Beobachter entscheidet nun selbst ob das, was er Wahrnimmt—> Denkt—> Handelt, das Sein ist oder Nicht, Sein ist Nichts und Alles zugleich, zwischen den Wörtern “Alles (Sein) und Nichts (Nicht-Sein)“ stellt sich nicht als erstes die Frage ob es diese Eigenschaften nun endgültig gibt oder nicht, sondern sie rühren immer aus der Bildlichen bzw. Suggestiven Denkkraft des Menschen einher, welcher dann gewillt ist, diese Suggestiv-Kraft, in die jeweilige Geographische Umwelt/Religion und Moral einzubinden. Sein und Nicht-Sein sind identisch, nur der Beobachter sieht in dieser Unendlichen Gottheit ( ein Bild ) welches unter Umständen als Beleg für einen Endgültigen Zustand angeführt wird.

Platon schreibt dazu:

Dem Demiurgen wird aber auch, wie anschließend in wissenschaftlich formulierter Kosmologie ausgeführt ist, insgesamt die Welt-Wirklichkeit mit all ihren Erscheinungen verdankt, mit ihren Ordnungen, Stufungen, Spannungen. Die Erschaffung des Universums, der Wendeweg vom Chaos zum Kosmos, ist hier die teleologische Präsentation des Denkens über die Ursprünge von Raum und Zeit, über die Urgründe von Sein und Werden.

 

Dunkle Energie = Licht ?

Das Geist-Prinzip was unser Universum erschuf, bzw. welches die verschiedenen Universen erschuf, und aus den Baumaterialien unser strukturiertes Universum erbaute, ist sowohl im Licht/Finsternis Aspekt zu finden. Der Geist ist in allem.

Ich habe ja darüber geschrieben, das unser Universum in 3 Stufen aufgeteilt wurde:

  • Geist
  • Schöpfung
  • Natur

Zwischen der Welt der Form, Zahlen und Wirkungen und der Welt der Stoffe, Elemente und Gegenstände haben die Wissenschaftler nun etwas durch ihre angewandten Formeln entdeckt was, sie nicht weiter differenzieren können. Damit ist die Dunkle Energie gemeint. Diese Dunkle kosmische Energie ist aber ein Licht-Prinzip, welches von Modernen Mystikern z.B. als Kosmische Energie-Teilchen beschreiben wird.

Der Astrophysiker Harald Lesch schreibt in seinem Buch: Kosmologie für helle Köpfe – Die dunklen Seiten des Universums:

Dunkle Energie

Mit der Dunklen Energie ist das Universum noch geheimnisvoller geworden, als es ohnehin schon war. Einigermaßen vertraut sind wir lediglich mit der baryonischen Materie, den Protonen, Neutronen und Elektronen, aus denen alles aufgebaut ist, was im Universum auf die eine oder andere Weise leuchtet. Die Kosmologie als Wissenschaft vom ganzen Universum steht heute vor der gewaltigen Aufgabe herauszufinden, woraus sich das Universum im wesentlichen zusammensetzt.Jetzt geht es um Grundfragen nicht nur der Kosmologie, sondern der Physik insgesamt. Nicht nur dass man erklären muss, aus was die Dunkle Materie besteht, sondern es gilt auch das Problem zu lösen, was man sich unter der völligen ominösen Dunklen Energie vorzustellen hat. Die Kosmologie allein ist dazu nicht in der Lage.

 

Licht und Dunkelheit zerfallen in der Transparenz des Un-Verursachten Geistes

Licht und Dunkelheit werden wie Oben weiter schon beschrieben, auch im Alten Testament gedeutet. Wir lesen dort, das der Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf und ihn in den Garten Eden ( Paradies ) gesetzt hat. Aus dem Garten Eden strömte ein Fluss, der sich in 4 Flüsse aufteilte. Gott hatte dem Menschen verboten die Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen.

Denn im Paradies standen 2 Bäume ! Einmal der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens. Die Schlange, also Gottes dunkle Seite, hatte aber Eva verführt und aß etwas von den Früchten vom Baum der Erkenntnis, und sie gab auch Adam davon zu essen. Die Schlange meinte zur Eva zuvor, das der Mensch nicht sterben würde, sondern ihm die Augen aufgetan werden und er gut und böse unterscheiden könne und der Mensch sein wird wie Gott.

Gott sprach darauf hin zum ersten Mal mit seinen erschaffenen Menschen und bestrafte Adam und Eva und auch die Schlange. Gott verbannte den Menschen aus dem Paradies, damit dieser nicht auch noch vom Baum des Lebens ist und unsterblich wird. Der Baum des Lebens wurde daraufhin bewacht von den Cherubim.

Und der Mensch musste nun, da er auf die Erde verbannt wurde, denn Acker bearbeiten um wieder zu Gott zurückzukehren.

So steht es in der Genesis.

Der Baum der Erkenntnis ist die dunkle Seite von Gott bzw. dem universellen Geist, der im Alten Testament als Schlange beschrieben wird. Die Lichtseite in der Schöpfung/Universum wird als Baum des Lebens im Alten Testament beschrieben. Und wird von JHWH = 26 ( J = 10, H = 5, W = 6, H = 5, ) repräsentiert.

Erst wenn die göttliche Eigenschaft der ganzen Schöpfung sich im Ur-Geist erst durch die Erkenntnis, dann durch die Sprache und dann durch die Gedanken auflöst, wird das Sein zum Nicht-Sein im Absolutum des Ur-Geistes

Den der Ur-Geist ist in allen Universen, und jedes Universum ist als Eigenschaft zu verstehen, die aber keine eigentliche Eigenschaft ist, sondern sie Un-Erkennbarkeit des Ur-Geistes, von daher ist die Eigenschaft so etwas wie eine persönliche Formation vom Ur-Geist und wird als Person-Gott im jeweiligen Universum von seiner eigenen Welt verstanden. In Wahrheit ist es nur die Unerkennbare Wesenheit des Ur-Geistes den man auch als Non-Pluralen Geist bezeichnen kann.

Dort wird jegliche Substanz, Differenz und Struktur zerfallen und Licht und Dunkelheit lösen sich in der imaginären Transparenz des Ur-Geistes zeitlos auf.

„Da alles im ALL ist, ist es gleicherweise wahr, dass das ALL in allem ist. Dem der diese Wahrheit wirklich versteht, ist große Weisheit gekommen“ ( Das Kybalion ).

 

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  • anno 17/18.06.2018-

-bei Jupiter

Zeichnung ( Tzimtzum ) bei Jupiter

Zitate:

  • Walter Beltz – Die Mythen der Ägypter
  • Gerold Necker – Einführung in die lurianische Kabbala
  • Thomas Karlsson – Kabbala, Qliphoth und die Goetische Magie
  • Insel Verlag – Platons Höhlengleichnis
  • Harald Lesch/Jörn Müller – Kosmologie für helle Köpfe – Die dunklen Seiten des Universums
  • Die Bibel
  • Die Thora
  • Das Kybalion – Eine Studie der hermetischen Philosophie des alten Ägypten und Griechenlands
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