Wenn die Zeit ihrem eigenen Tod begegnet !

Zeit ist das was wir als Linie und Ordnung beschreiben. Zeit ist deterministisch und kann sobald wir die Zeit für Dinge planen auch Chaos verursachen, z.B. wenn gewisse Dinge nicht so eintreffen, wie wir sie eingeplant haben.

Nun haben sich auch im laufe der Zeit viele Philosophen mit dem Phänomen Zeit beschäftigt und nach einer Weile auch die Wissenschaft die das Phänomen Zeit versucht hatte mit den physikalischen Gesetzen plausibel zu erläutern.

Der Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein ( Relativitätstheorie ) erklärte die Zeit als vierte Dimension in einem Drei-Dimensionalen Raum.

Was nichts anderes bedeutet, das Raum und Zeit irgendwie zusammenhängen. Und nicht nur irgendwie sondern aneinander bedingen ! Der Raum braucht Gegenstände die sich bewegen, sonst ist Zeit nicht auffindbar. Wenn es einen leeren Raum gebe der nichts als ein Vakuum darstellen würde, so würde darin keine ersichtliche Zeit existieren, weil sie keinen Anfang und kein Ende hat. Es braucht als Dinge wie Materie ( Galaxien, kosmische Nebel, Sonnen, Planeten ect. ) um die potentielle Zeit in einem Raum wie unserem Universum sichtbar zu machen.

Bedeutet das denn gleichzeitig, das ein gewisser Anteil von Dingen wie Galaxien, Sonnen und Planeten in einem Universum auch eine gewisse Zeit voraussetzen ?

Würde das Universum zusammenstürzen wenn sich diese Dinge also geformte Materie wie Galaxien, Sonnen und Planeten wieder zu kosmischer Neutralität verschmelzen, eine Kontraktion von allen Galaxien des Universums zu einem Energie-Punkt ?

Dann würde die Zeit angehalten werden, es wäre demnach keine Zeit mehr möglich weil die Dinge im Raum ihr Dasein erfüllt haben und wieder zu dem werden, was sie waren. Neutrale Energie ohne Form !

Die Zeit und alles was mit ihr geschaffen wäre, würde Sterben. Das würde aber erst passieren wenn alle Dinge im Raum sich einig wären, sind die Dinge im Raum sich alle einig, werden sie vereint.

Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer schreibt in seinem Buch:

***** Ernst Peter Fischer – Die kosmische Hintertreppe *****

“ Der Raum erlaubt mit seinen drei Dimensionen, das sich Dinge vor-, neben- oder/und übereinander befinden können, und die eindimensionale Zeit erlaubt, das etwas nacheinander passiert bzw. abläuft. Materielle Dinge benötigen Raum und Zeit, mentale Phänomene kommen mit der Zeit aus, wie es scheint, was wir aber nicht präzisieren wollen. Literatur – und auch dieser Text – entfaltet sich vor allem in der Zeit und ein Gemälde ( oder eine Skulptur ) beansprucht Raum „.

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Nun es gibt also unterschiedliche Zeit-Ebenen, aber auch diese werden irgendwann in eine auflösendes Zeit-Sein, was keine Zeit mehr ist nach unserer Vorstellung, zu dem Energie-Punkt fusionieren !

Wenn das Universum vergeistigt wird.

anno 22.01.2018

Text geschrieben von Jupiter

Zitate von Ernst Peter Fischer

  • Buch: Die kosmische Hintertreppe
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