Der Raumwuerfel der Kabbala und Merkaba Gnosis: Das Maß Gottes und die Signatur der Welt

Spirituelle Menschen, Mystiker, Esoteriker, Philosophen und Theologen die sich mit dem ägyptischen/griechischen und jüdischen Mystizismus befasst haben und diesem studierten und an Körper, Geist und Seele anwenden können sind in der Regel vertraut mit dem Sephiroth-Baum der in vielen jüdischen, christlichen und hermetischen ( griechisch/ägyptisch ) Traditionen der Mystik und Gnosis als geometrische Formation vom Weltaufbau im Menschen und Universum verstanden wird.

Daher gibt es auch unterschiedliche Interpretationen vom Sephiroth-Baum. Zumeist bestehen aber vor allem in der exegetischen Idee viele Lücken oder besser gesagt, keine einheitliche Übereinstimmung.

Doch ist der Sephiroth-Baum nur die Möglichkeit das Maß Gottes und die Geometrie der Welt und der menschlichen Seele darzustellen.

Doch es gibt neben der Möglichkeit des Sephiroth-Baums weit aus ältere geometrische Zeichnungen die sogar den Ur-Zustand des ganzen Universums wiedergeben.

Das ist der Raum-Würfel oder Welt-Kubus, so wie er genannt wird. In antiken Schriften wird er in den Legenden der Götter und Helden beschrieben, und spiegelt sich im Dialog ( —> ausein-ander driftendes Wort ) in den Mythen und Legenden auf der ganzen Erde wieder.

Ob es nun die griechische Philosophie, Dichtkunst ( Platon und Homer ) oder Geometrie ist, die arabische Mathematik und Astrologie, die persische Magie, die sumerische Wissenschaft, die ägyptische Alchemie, die Zauberkunst und Heilkunst der nordischen/amerikanischen/afrikanischen Indianer/Schamanen und Druiden oder die Disziplin der östlichen Mystik in Körper,Geist und Seele, all diese Strömungen sind aus einer Quelle entsprungen. 

Das war zu jenem Zeitpunkt als der Mensch in noch keinem biologischen Körper inkarnieren musste. Der Mensch war zudem Zeitpunkt ( wahrscheinlich: atlantische/lemurische evolutionäre Periode der Menschheit ) im Äther-Zustand, und konnte die Welt aus einem anderen Farb-Spektrum erkennen ( Aura Lesen ect. ), er war zwar nicht mehr der Geist bzw. die Idee selbst, sondern in einen anderen Aggregat-Zustand der kosmischen Substanz integriert.

So wurde das Ur-Wissen als der Mensch im Plan Gottes nun einen physischen Körper bekam ( Im Alten Testament wird der Prozess im Dialog zwischen Gott, Mensch und der Schlange in der Genesis 1.Mose beschrieben ).

Durch die Einheit die nach ihrere Eigenschaft zur Vielheit wurde, konnte sich in der Welt der Vitalität, Mineralien und der Natur, der Mensch, nur bedingt an das große Ur-Wissen ER-Innern —> ( ER geht ins Innere ), so wurde nach Plan nur ein Teil der Menschheit aus jeder Himmelsrichtung in das alte Wissen eingeweiht um die Menschheit durch die untere Dimension Gottes zuführen !

Wobei jede Menschheit und jedes Volk wahrscheinlich ein eigenes Karma und Kali-Yuga besitzt.

So entwickelten sich aus den Mysterien und Dichtungen später die Religionen, die sich aufgrund des dunklen Zeitalters in der unteren Dimension Gottes bekämpften um Kultur, Absolutismus und Identität zu bewahren.

Diese Ereignisse sind in der unteren Dimension Gottes ( Sepher Yetzirah: Assjah ) aufgrund ihres Aggregat-Zustandes so eingetreten das die Menschheit am Ende des Zeitalters, wo sich die Menschheit jenseits von Religion, Kultur und Politik auf die Sprache des Prinzips erwirbt und zueinander findet, wenn ein neues großes kosmisches Zeitalter der universellen Genese eintritt.

Dann wird die Menschheit in den Bereich der Dimension des Äthers, feinstofflichen Bereich oder auch Yetzirah aufsteigen.

Der Raum-Würfel der aus der Mystik der in der mystischen Schrift und Lehre des Sepher Yetzirahs ( hebr: Buch der Formung ) in Metaphern und poetischen theologischen Sätzen wiedergegeben wird.

Das Sepher Yetzirah ist somit auch älter als die offiziellen kabbalistischen Strömungen die im 13. Jahrhundert in den spanischen Provinzen entstanden sind aus griechischer Philosophie, arabischer/ägyptischer Mathematik und Alchemie, sufistischer Esoterik und gnostischer Welten-Lehre.

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Gershom Scholem schreibt dazu:

“ Hier müssen wir auch die Frage aufwerfen, welches der Zustand der jüdischen Esoterik und Mystik vor dem Erscheinen der Kabbala auf der historischen Bildfläche war. Es wurden schon oben die alten kosmogonischen und thronmystischen Spekulationen der Talmudisten erwähnt, und es ist wichtig, sich darüber klar zu werden, was von diesen Traditionen der jüdischen Überlieferung des 12. Jahrhunderts noch bekannt war und welche literarischen oder unmittelbaren mündlichen Quellen für ihre Kenntnis damals zur Verfügung standen ? Denn so groß, wie schon gesagt, der Abstand zwischen diesen alten Vorstellungen und der Kabbala ist, trat sie ja jedenfalls mit dem Anspruch hervor, nicht nur die Gegenstände dieser alten Geheimlehren über die Schöpfung und die Merkaba in regelmäßiger Fortsetzung der alten Lehren zu behandeln, sondern geradezu selber den Gehalt jener alten Lehren darzustellen…

Neben diese Schriftdenkmäler der Merkaba-Gnosis trat ein weiterer, überaus merkwürdiger Text, der im Mittelalter in vielen Ländern und den verschiedensten Kreisen weite Verbreitung gewann und großen Einfluss ausübte. Das ist das Buch der Schöpfung [ Sepher Yetzirha ], ein Text von nur wenigen Seiten, über dessen Ursprung und geistige Heimat die divergentesten Anschauungen laut geworden sind, ohne das bisher wirklich sichere und endgültige Resultate erzielt worden sind. Das zeigt sich auch in den verschiedenen Zeitansetzungen, die zwischen dem 2. und 6. Jahrhundert n. Chr. schwanken. So ist auch das Buch in den ältesten Handschriften als eine Sammlung von “ Halakhoth über die Schöpfung “ bezeichnet, und es ist durchaus nicht unmöglich, dass es unter eben diesem Namen im Talmud angeführt ist. In den auf uns gekommenen zwei verschiedenen Fassungen ist es in Kapitel eingeteilt, deren einzelne Paragraphen von der mittelalterlichen Tradition ebenfalls als Mischna-Sätze angesehen wurden.

Das Buch enthält eine sehr gedrängte Darstellung der Kosmogonie und Kosmologie, wobei ein merkwürdiger Kontrast besteht zwischen der Verbosität und Feierlichkeit mancher Sätze, besonders in dem wichtigen ersten Kapitel, und der lakonischen Form, in der die eigentlichen Grundanschauungen und kosmologischen Sachverhalte vorgetragen werden.

Das Buch stellt mit seinem Anfangssatz eine Beziehung zu der jüdischen Spekulation über Gottes Weisheit, der Hokmah oder Sophia her. In 32 wunderbaren Wegen der Weisheit hat Gott… [ hier folgt eine Reihe biblischer Epitheta für Gott ] seine Welt eingegraben und geschaffen „. Diese 32 Wege der Sophia sind die im ersten Kapitel besprochenen zehn Ur-Zahlen und die 22 Konsonanten der hebräischen Alphabets, die in Kapitel II im allgemeinen und in den weiteren Kapiteln im speziellen in ihrer Bedeutung als Elemente und Bausteine des Kosmos dargestellt werden. „

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So weit Gershom Sholem zu dem Sepher Yetzirah !

 

Die heilige Geometrie das Maß der Seele sowie der Zuschnitt des Körpers können wir auch im Kubus Sehen, zeichnen und in allen Bereichen der Welt und des Seins anwenden.

In dieser Zeichnung zeige ich auf wie 4 Würfel in einem Kubus zugeordent sind, man möge Verständnis haben, das ich eine Linie nicht eingezeichnet habe aufgrund von Täuschungen der Augen, die die einzelnen Linien und Diagonalen nicht mehr von einander trennen konnten. Trotzdem ist das Muster der euklidischen/heiligen Geometrie gut sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Raumwürfel besteht aus 9 Kardinal-Punkten, die auch in einer anderen Zeichnung erkennen können, und die Einteilung der Welt aufzeigen:

Die Welt wie sie aufgebaut wurde und besteht:
1. Oben —> Seele ( + )
2. Rechts-Außen —> Psyche/Geist
3. Links-Außen —> Seele ( – )
4. Rechts Mitte —> Energie
5. Links Mitte —> Eingebungen
6. Rechts Innen —> Gefühl
7. Links Innen —> Harmonie
8. Unten —> Verstand
9. Mitte —> Singularität/ Zusammenfallen der Gegensätze.
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Zeichnung im Groß-Format:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Raumwürfel:

Der Raumwürfel der Welt, danach wurde der seelische und physische Mensch erschaffen durch das alles Sein funktioniert. Wir sehen die inneren 4 Diagonalen und 8 Eckpunkte der äußeren Kanten. Der Mittelpunkt ist die 9 die Singularität. Wir sehen auch 6 Pyramiden: Oben, Unten, Osten, Westen, Süden und Norden, sowie den Mittelpunkt der dann die 7 ergibt, der siebte Tag an dem Gott von seinen 6 Schöpfungstagen ruhte und seine Werke schaute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es werden weitere Zeichnungen und Texte zur Ur-Wissenschaft folgen, auch werde ich einen Text schreiben, der die katharische Gnosis und den Neuplatonismus in der Differenz aufzeigt.


 

Text und Zeichnungen bei Jupiter im Studium 2012 bis 2017. 

Zitat zur Merkaba-Gnosis und Kabbala:

Gershom Scholem: Ursprung und Anfänge der Kabbala

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Geschrieben

anno

15.11.2017 bei Jupiter

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2 Gedanken zu “Der Raumwuerfel der Kabbala und Merkaba Gnosis: Das Maß Gottes und die Signatur der Welt

  1. Die Jacobs Leiter steht symbolisch für den Aufstieg. Das „Reisen“ in den Sephiroth ist keine Voraussetzung, vielmehr kommt es darauf an, die Kraft der Sephiroth in der Welt „sehen“ zu können und uns selber als Mensch in dieser Kraft ausgeglichen einzubringen, das der Mensch die Kraft der Sephiroth beherrscht und am Ende in der Quelle eingeht.
    Hier wird die Funktion der Sephiroth beschrieben:
    https://raumwuerfelarchitektur.wordpress.com/2018/11/16/die-10-sephiroth-und-ihre-wirkung-im-sein-und-im-menschen/

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