Die Sonne erschafft äußeres Licht und die Dunkelheit führt zum inneren Licht

Es gibt viele Menschen die die Sonne gerade im Sommerhalbjahr sehr mögen und sich oft in der Sonne aufhalten. In alten Kulturen wurde die Sonne  als Gott verehrt, wie z.B. bei den Ägyptern, die die Sonne als Sonnenbarke dargestellt haben. Dieser Gott wurde RA genannt, und gibt sich als äußeres Licht-Prinzip zu verstehen.

Der griechische Philosoph Platon ( 428 – 348 vor Chr. ) beschreibt die Sonne symbolisch als das höchste Gut, das Göttliche, welches über allem sei und über der Welt stehe.

Die Sonne ist also das äußere Licht, welches auf die Erde scheint und nach Tageszyklen unsere Welt erhellt. Wenn wir uns in die Sonne stellen werfen wir aber auch einen Schatten der von unserem Körper ausgeht, somit steht der Mensch zwischen Licht und Schatten.

Wir können die Sonne im gnostischen Sinne auch mit Emanation ersetzen. So würden viele Menschen die Einfluss haben oder zumindest viel Wissen besitzen und dieses an die übrigen Menschen verteilen, wie z.B. bei einem Vortrag oder Seminar, als Quelle des Lichtes gesehen werden, da sie einer Gruppe von Menschen Wissen mitgeben. Die anderen Menschen nehmen das Wissen auf. Es ist aber nicht ihr eigenes Wissen, sondern Information die sie von einem anderen Menschen bekommen haben, genau so wie das Prinzip der Sonne, sie strahlt uns zwar an, aber es ist nicht unser eigenes Licht.

Doch was ist unser Licht ?

Um unser Licht zu finden, müssen wir in die Dunkelheit gehen und die Dunkelheit formieren und zu füllen, sie zu bearbeiten, dann wächst in der Dunkelheit ein neues inneres Licht aus einer immer dagewesenen Ur-Flame, welches immens heller ist als jede Sonne des physikalischen Universums.

Und wenn wir unser inneres Licht gefunden haben und in 360° Strahlen, dann werfen wir auch keinen Schatten mehr !

Das heißt, jeder der die Sonne anbetet und meint ein von der Dunkelheit erlöst zu werden durch die Sonne, der irrt, da die Sonne das äußere Licht der Welt ist. Man kann die Sonne zwar nutzen und genießen, man sollte sie aber nicht über sich stellen.

Wer aber in die Dunkelheit geht, um das gnostische Ur-Feuer zu entfachen, der wird erleuchtet und strahlt in Gott, wenn man so will.

So ein Mensch der das Ur-Licht entfacht hat, brauch keinen anderen Menschen mehr um sich von dieser Welt belehrern zu lassen, denn die Seele ist im göttlichen Ur-Feuer und kann nicht nur jede Information des Erd-Äthers herbeirufen, sondern auch selbst ganze Universen bauen. Und ihr bleibt es erspart in die physikalische biologische Lebensform ( Körper ) zu inkanieren.

In die Dunkelheit gehen, heißt auch Karma abbauen und sich von den illusionären Weltverführungen zu befreien.

Dann erreichen wir nach langer Kontemplation das Ur-Licht in Gott.

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( anno 27.08.2017 )

Geschrieben und erdacht

von

Jupiter

 

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