Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

Die meisten Menschen denken, wenn sie das Wort Magie hören, dabei an Zaubertricks wie sie z.B. der Bühnenmagier David Copperfield seit etlichen Jahren vorführt oder die Menschen denken dabei an ein paar Kerzen mit Räucherbeiwerk und Steinen ect. mit besonderen Kräften, wenn auch dieser Vergleich teilweise zutrifft, ist die wahre Magie doch nochmal ein sehr spezielles und anderes Gebiet, die keine direkte Verbindung mehr zu irgendwelchen Dingen wie Zaubersteinen bzw. Gläserrücken und ähnlichen Modernen Angeboten hat.

Inhalt:

  • Wie ist das spirituelle Universum aufgebaut ?
  • Gedanken erschaffen Magie
  • Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

 

Wie ist das spirituelle Universum aufgebaut ?

Das Wort Magie kommt aus dem lat. und bedeutet Magus ( Zauberer ) sowie Mitlieder der medischen Priesterkaste.

Die Magie an sich, ist dabei weder positiv noch negativ, sie wird erst durch die Gedanken und Handlungen des Menschen weiß oder schwarz.

Wo findet Magie statt ?

Menschen mit mystischen, hermetischen und theosophischen Verständnis, wissen das der Kosmos in 3, in einigen Lehren auch in 4 Grund-Dimensionen eingeteilt ist.

Ich verwende hier jetzt die hermetische Variante von 3 Grund-Dimensionen:

  • Geist-Schöpfung/Ur-Matrix
  • Form und Schöpfung
  • Natur und Dasein

Die erste Dimension ist rein geistlich und kann kaum bzw. in nicht kommunikativen Worten beschrieben werden. Sie wird nur erreicht wenn der Mensch seinen Gedankenspeicher komplett geleert hat und jeder Gedanke der Geist-Seele im kosmischen Geist aufgelöst wird bzw. der Gedanke nicht mehr ausgedacht werden muss, sondern das imaginative Bild im Gleichnis der Schöpfung harmonisch wirkt.

Auf der 2. Ebene „Form und Schöpfung“ werden Dinge von Seelen gedanklich bzw. bewusst als Gedanken-Bilder erschaffen und werden durch durch das kosmische Geistfeld in die Natur-Substanz integriert und teilweise von der Natur-Substanz aufgebaut, so ist das materielle Universum entstanden. Die 2. Dimension ist die Ebene auf der Magie erschaffen wird und nur dort wirken kann.

Denn die Dritte Dimension ist unsere physische Naturwelt aus Elementar-Teilchen und biologischen Systemen. Welche aus der 2. Dimension her in manchen mystischen Schriften auch als Akasha Chronik oder Astralwelt beschrieben, wirkt.

Der Magier welche über die Dimensionen und die Wirkung der Magie geschult wird und diese über Jahre erlernt, kann je nach Karma und astrologischer Zuordnung in Unterstufen der 2. Dimensionen zur physischen Welt magisch die Dinge bewirken.

Dabei sollte angemerkt werden, das die 2. Dimension komplett imaginativ bzw. akzidentell unsichtbar von den Wesenheiten der 3. Dimension geleitet bzw. gesteuert wird, so das der Plan vom Universall-Geist vollendet wird.

Viele Vertreter der Magie wissen nicht, bzw. leugnen die 3. Dimension und gehen in ihrere Erkenntnis davon aus, das sich über der höheren Astralwelt keine göttliche Dimension befindet, das unterliegt jedoch der Täuschung, weil die Wesenheiten der 3. göttlichen Dimension die Kräfte der 2. Dimension unsichtbar und imaginativ lenken, so wie von Gott bzw. dem Universall-Geist „bestimmt“.

In so einer Täuschung kann es passieren, das der Magier sein Ego nicht vom intuitiven Geist aus lenkt und so aus egoistischen Gründen zu einem Schwarz-Magier wird, der seine magische Macht für rein irdische und materielle Zwecke so anwendet, das andere Menschen und die Natur benachteiligt werden (können).

Der Mystiker und Magier Papus schreibt dazu:

„Endlich sei diese unsichtbare Welt noch von unseren Ideen bevölkert, die dort wie reale Wesen wirken. Jeder Gedanke des Menschen geht in dem Augenblick, wo er entwickelt ist, in die Innenwelt, wo er durch Assoziation, das, was wir auch seine Bindung nennen könnten, mit einem Elementalis, also mit einer der halbintelligenten Kräfte der Naturreiche, eine aktivere Wesenheit wird. Er bleibt als eine aktive Intelligenz, ein vom Geist gezeugtes Geschöpf, entsprechend der ursprünglichen Intensität der Hirnaktion, der er seiner Entstehung verdankt, längere oder kürzere Zeit am Leben. Also ein guter Gedanke wird als aktiv wohlwollendes Können erhalten, ein schlechter Gedanke als übler Dämon. Wenn Jesus parabolisch sagt, der Glaube könne Berge versetzen, so folgt er damit lediglich der allen Weisen bekannten theosophischen Überlieferung.

  1. Es gibt keine Wunder.
  2. Die Natur ist drei-einig:
  • 1) sichtbare, objektive Natur
  • 2) unsichtbare, okkulte, schaffende Natur, genaues Modell und Lebensprinzip der vorhergehenden.
  • 3) Über beiden steht der Geist, Quelle aller Kräfte, ewig und unzerstörbar.

Die beiden niederen Naturen ändern sich unaufhörlich, die höchste nie.

3. Der Mensch ist ebenfalls drei-einig:

  • 1) Der physische Körper, der Mensch als Gegenstand.
  • 2) Der astrale, lebenspendende Körper oder Seele, der Mensch als Wirklichkeit.
  • 3) Beide werden übertönt und erleuchtet vom Dritten, dem unsterblichen Geist.    

Wenn es dem realen Menschen gelingt, sich mit diesem letzten zu verschmelzen, wird er eine unsterbliche Wesenheit.

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Gedanken erschaffen Magie

Wie wir schon bei Paus gelesen haben, wird die 2. Dimension mit der Kraft der Gedanken bewirkt, die sich dann in die Natur-Ebene des physischen Universums integriert.

Das Gedankenbild kann so, bewusst in die Natur-Dimension hinein-gedacht werden und wirkt sich in der Natur und in der Menschheit aus.

Das bedeutet die reine Magie findet in der Kreation bewusster Gedanken-Bilder statt. Die oftmals zur Hilfe verwendeten magischen Ritualwerkzeuge, sind selbst keine „magischen“ Instrumente, sondern diesen entweder als symbolischer Trigger für die Verbindung der Imagination von von Wunsch/Willen zum Gedanken, oder werden in einigen Gebräuchen auch energetisch aufgeladen mit Hilfe der Verknüpfung des Magiers zum sogenannten „magischen Werkzeug“ oder Gegenstand wie ein Stein, Wasser oder andere Utensilien. Dabei achtete der Magier stets darauf welche Wesenheiten den Gegenstand energetisieren sollen, denn nicht jede astrale Wesenheiten kann sich mit bestimmten irdischen Stoffen oder metallen verbinden.

Wichtig ist dabei, das der Magier weis, das die Natur von Anfang an als kubische Geometrie aufgebaut wurde:

Raumkubus (2)
Der Raumwürfel baut die kosmische Geometrie auf, in der sich auch das Kosmische Geistfeld ( Morphogenetisches Feld/Akasha-Chronik ) befindet.

Bei der magischen Imagination spielen die Zahlen der Schöpfung eine wichtige Rolle.

So sind die menschlichen Eigenschaften im Baum des Lebens konzentriert und werden durch 10 Welten bestimmt, die 11 Welt ist das Gefäß, die von selber durch den Mensch gefüllt wird, wenn die Substanz der 10 zerfällt, darum erscheint die 11 in manchen mystischen Büchern als Zahl der Leere.

Giovanni Grippo schreibt zur Zahl 11:

Alles in der Schöpfung (1+999 oder 334+666) bewegt sich im Rahmen der Gesetze Gottes (1). Und die Symbolzahl der endgültigen Wandlung ist die Elf, den die elfte Sephirah ist das allumfassende Gefäß. ( 1001 1+0+0+1 = 11)

Tzimtzum Himmelsrichtungen Sephiroth.2 (2)

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Die 11 ist also in manchen Mysterien-Schulen die höchste mystische Zahl des Universums.

Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

Lothar Göring dem ein teil der Unterlagen ( Bundeslade aus Atlantis ) zur wissenschaftlichen Überprüfung ausgehändigt wurde, schreibt:

„Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“

Wenn Sie das, was ich in diesen zwei Bänden offengelegt habe und das vom Inhalt her nicht von mir ist, gelesen und mit ihrem Verstand hundertprozentig erfasst und verarbeitet haben, werden Sie mir recht geben, wenn ich behaupte, dass diese Erkenntnisse nicht von einem menschlichen Gehirn produziert worden sein können. Ich habe sie nur in meine Worte gekleidet, damit auch der nicht vorgebildete Laie sie mit seinem Verstand erfassen kann. Hat er sie hundertprozentig mit seinem Verstand erfasst, dann muss ihm klar sein, dass er eine Kraft besitzt, mit der er „Berge versetzen“ kann. So, wie es in der Bibel steht.

Matthäus, Kap. 17, Vers 20 und Kap. 21., Vers 22

„So ihr Glauben habt als Senfkorn, so möget ihr sagen zu diesem Berge:

Heb dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben;

und euch wird nichst unmöglich sein.“

„Und alles, was ihr erbittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihrs empfangen.“

Diese Kraft habe ich (Lothar Göring) am eigenen Laibe kennen gelernt. Und ich weiß heute, dass ich diese Kraft in ihrere ganzen Stärke besitze. Denn nur diese Kraft und mein absoluter Glaube an diese Kraft halten mich noch am Leben.

Gott hat diese Kraft den Menschen gegeben, als Er sie frei gab, damit sie selbst entscheiden können über ihr Sein. Doch so, wie Er sie frei gab in die Dualität des menschlichen Seins, integriert in die Materie, so gab Er ihnen auch die Gabe, diese Kraft „dual“ anzuwenden.

Wenn wir Menschen vom Mystischen sprechen und reden von „Weißer“ und „Schwarzer Magie“, so ist es das, was der sogenannte normale Mensch mit den Begriffen „GUT“ und „BÖS“ umschreibt. Das Gute ist das, was wir Menschen mit den Worten umschreiben, „Es hat uns geholfen“, oder „Wir haben ihm geholfen“. All das fällt in den Bereich der „Weißen Magie“.

Die „Schwarze Magie“ – das Böse – ist der Bereich, vor dem im Grune genommen jeder ursächlich tief in sich eine Ur-Angst besitzt. Der normale Mensch, der noch nie etwas mit der echten „Schwarzen Magie“ zu tun hatte, also sie nicht kennt, kann sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, welche Macht hinter dieser Magie steckt.

Die Kraft, die uns Gott in seiner Gnade gegeben hat, ist eine nicht teilbare Kraft. So, wie sie Berge versetzten, Kranke heilen und Tote zum Leben erwecken kann, so kann sie Berge aufbauen, Menschen Krank machen und Leben zerstören.

Es liegt am Menschen ganz allein – denn er ist frei -, wie er diese Kraft einsetzt. Setzt er sie in der reinen Nächstenliebe ein, um seinen Brüdern und Schwestern im Geist zu helfen und um seinen Lebensplan zu vollenden, dann führt ihn diese Kraft zurück in die geistige Freiheit, zu Gott.

Benutzt er sie aus Ego-bezogenen Gründen, womit er seinen Gedankenspeicher füllt, macht er sich schuldig gegenüber dem Plan Gottes, durch den wir zurückgeführt werden sollen zur geistigen Freiheit.

„Gott“ und „Satan“ sind keine Dualität, denn Gott, der Allmächtige, schuf auch Satan. Als Wesenheit von Gott erschaffen, den Geboten Gottes zuwiderhandelnd, ist er als Wesenheit der „gefallene Engel“ – ein Kind Gottes. Eine Wesenheit, die genauso real existiert, wie alle anderen Wesenheiten, die je erschaffen wurden. In der Dualität ist Gott und Satan die „materielle Seele“ und der „Gedankenspeicher“.

Gott schenkte uns die Gabe, Gedankenbilder gleich Wesenheiten zu erschaffen. Wir allein können nur in absoluter Freiheit selbst entscheiden, ob wir in Gottes Sinn die Gabe einsetzen, oder uns abtrennen von Gottes Gnade, indem wir uns dem Satan verschreiben, ihm „unsere Seele verkaufen“ und ihm diese Kraft für seine Werke zur Verfügung stellen.

In der „Weißen“ und in der „Schwarzen Magie“ werden Rituale als Werkzeuge benutzt, um diese Kraft so einzusetzen, dass sie dem Menschen hilft oder ihm Schaden zufügt.

Alle Rituale, die in der „Weißen“ und in der „Schwarzen Magie“ machbar sind, werden in den Unterlagen offengelegt und beschrieben. Da ich (Lothar Göring) am Anfang des Studierens der Unterlagen nicht davon überzeugt war, dass man mit dieser Kraft alles bewirken kann, habe ich aus reiner Neugierde auch diesen Bereich so weit, wie es mein Gewissen zuließ, überprüft.

Es gibt kein Ritual ( das ausführlich beschrieben ) nicht mit Erfolg abgeschlossen wurde.

Dies gilt für die „Weiße Magie“ genauso wie für die „Schwarze Magie“. Dies gilt für das „Geistheilen“ und das „Gesundbeten“ ebenso wie für die Anwendung von Kräutern, die in Ritualen zur Heilung von Krankheiten eingesetzt werden.

Das, was man heute als „Schamanische Rituale“ bezeichnet, gleich aus welcher Kultur sie stammen, sind Rituale, die den gleichen Gesetzen unterliegen, wie sie in den Unterlagen beschrieben werden. Wenn Menschen von „Satanskult“, „Voodoo-Zauber“, „Verhexung“, „Besessenheit“, „Verfluchungen“ oder sonstigen Ritualen sprechen, die dem Bösen dienen und Schaden verursachen, dann sind dies Rituale, die, wenn sie nach dem Gesetz des Ablaufs in Verbindung mit dem richtigen Werkzeug eingesetzt werden, absolut der Realität entsprechen. Wie schon einmal gesagt, die Kraft, die Gott uns gegeben hat, wirkt in beiden Bereichen gleich.

Den Menschen, die diese Phänomene als „Phantasterei“ abtun, sollte man sofort die Frage stellen, „Was ist Phantasie?“

Phantasie ist ein Phänomen, das, wie in diesen zwei Büchern (Apokalypse Seele/Enthüllung einer Wahrheit) ausführlich erklärt wird, dann auftritt, wenn man sich mit seinem Empfänger dem „Kosmischen Geistfeld“ öffnet.

Durch die Informationen, die man erhält, formen sich die Gedankenbilder, die von den Menschen, die diese Kenntnis nicht besitzen, als „Phantasie“ bezeichnet werden.

Die „Weiße“ und die „Schwarze Magie“ sind keine Phantasie, denn sie müssen gedacht und getan werden. Die Reize, die man dazu erhält, kommen entweder aus der Seele oder aus dem Gedankenspeicher.

Die „Weiße Magie“ erlernen kann jeder. Genauso kann jeder die Rituale der „Schwarzen Magie“ erlernen.

Doch um sie durchzuführen zu können – mit dem Wissen, anderen zu schaden bis hin zur Zerstörung -, muss der Mensch einen Gedankenspeicher besitzen, der mehr als zur Hälfte gefüllt ist. Erst wenn sein Gedankenspeicher über die Hälfte hinaus gefüllt ist, erst dann ist er in der Lage, die „Schwarze Magie“ einzusetzen. Denn erst dann dringt die Kraft aus der Seele nicht mehr durch, die der Mensch „Gewissen“ nennt.

Mir (Lothar Göring) ist klar, dass ein Mensch,, der nicht den absoluten Gottesglauben besitzt in eine Situation gebracht werden kann, in der er sich sagt, „Mir ist alles egal. Ich setze diese Kraft ein. Danach, wenn ich aus diese Situation heraus bin, werde ich alles tun, um den Schaden, den ich verursache, wieder gut zumachen.“

Dies ist eine Ausrede, mit der sich der Mensch selbst betrügt. Denn in dem Moment, wo ein Mensch es einmal getan hat, werden die vielen Gedanken, die er im Anschluss zukunftsträchtig produziert, seinen Gedankenspeicher so stark füllen, dass er – so steht es in den Unterlagen – eine „verlorene Seele“ wird. Das einfachste Ritual, das die meisten Menschen heute einsetzen, um ihr Gesicht zu wahren, ist die Lüge und die üble Nachrede, um sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Sie werden vom Ego aus der Angst geboren. Angst und Neid sind das Hauptwerkzeug des Satans. Damit verführt er die Menschen und verhilft ihnen zu materiellen Werten, also zu den Werten, die die zur Zeit lebenden Menschen anstreben und hinter denen sie herlaufen. Haben sie einmal das „Goldenen Kalb“ angebetet und tragen das „Mal des Tieres“ auf der Stirn, dann ist es sehr schwer für sie, dieses „Tier“ wieder loszuwerden.

Im nächsten Buch mit dem Titel „Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“, das ich (Lothar Göring) Anfang 1998 verlegen lasse, werde ich (Lothar Göring) alle Rituale als Werkzeuge offen legen. Diese Entscheidung habe nicht ich (Lothar Göring) getroffen.

(Anm. d. VES-TA Gruppe: Dieses Manuskript wurde nicht mehr geschrieben, sodass es zu keiner Veröffentlichung kommen wird.)

Nach einer Rückfrage bei der Person, von der ich (Lothar Göring) die Unterlagen erhalten habe, sagte mir diese Person, dass ich diese Erkenntnisse ruhig veröffentlichen solle. Als ich (Lothar Göring) erwiderte, dass ich ( Lothar Göring) mit der Offenlegung der Rituale dem Bösen Vorschub leisten würde, gab sie mir zur Antwort, “ Alle Seelen, die nicht zu den ‚verlorenen Seelen‘ zählen sind schon versiegelt. Die Menschen, die heute noch Böses tun und andere an Leib und Seele schädigen, werden dies mit und ohne Rituale tun, da sie wissen, dass sie zu den ‚verlorenen Seelen‘ zählen.“

Das heißt, wenn Sie das Buch “ Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“ in den Händen halten, dann tragen Sie – und das jeder für sich allein – die Entscheidung.

Für diejenigen Wesenheiten, die in sich die Kraft spüren, Gottes Schöpfungsplan zu erfüllen, sind die Rituale der „Weißen – Magie“ Werkzeuge, mit denen sie, um ihren Mit-Wesenheiten zu helfen, das vollbringen können, was JESUS CHRISTUS – vollbracht hat.

Denn Er hat gesagt:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Wer an mich glaubet, der wird die Werke auch tun,

die Ich tue, und wird größere denn diese tun;

denn Ich gehe zum Vater,

und was ihr bitten werdet in meinem Namen,

das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde,

in dem Sohne.“

Johannes, Kap. 14, Vers 12 u. 13

 

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Nun haben wir einen groben Überblick bekommen wie die Magie wirkt und was der Mensch tun kann, um diese Kraft richtig einzusetzen.

Die Menschheit steht im Bewusstseins-wandel, das alte Denkmodell des Dogmatismus/Materialismus wird sich nun auflösen und ein geistiges Zeitalter kommen, daher ist es wichtig , das die Menschen wissen wie ihre Gedanken, im Sinne der Gesetze Gottes wirken und sie auch richtig einsetzen.

Hat der Mensch bzw. die Seele eine Stufe erreicht in der sie die „Weiße Magie“ vollständig beherrscht, dann wird die Seele in die 3. Dimension eingehen und mit dem geistigen Sein verschmelzen und brach nicht mehr „magisch“ zu wirken, weil sie reines Geistsein ist.

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-anno 13.05.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitate:

  • Papus – Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft
  • Giovanni Grippo – Das Buch der Wächter
  • Lothar Göring – Apokalypse Seele
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Symbolkunde: Das Hexagramm – Herkunft und Bedeutung

Das Hexagramm ist eine sechseckiger Stern, der aus zwei Dreiecken zusammengefügt ist.

Inhalt:

  • Die etymologische Bedeutung von Hexagramm
  • Das Hexagramm als Symbol der Schöpfung

 

Die etymologische Bedeutung von Hexagramm

Aber auch das Wort Hexagramm besteht aus zwei Begriffen:

  • Hexa
  • Gramm

Das Wort Hexa in der Etymologie:

Hexa kommt aus dem griechischen und bedeutet 6, weil der Stern 6 Ecken hat.

Das Wort -gramm in der Etymologie:

-gramm Grundwort von zusammengesetzten Substantiven mit der Bedeutung ‚Geschriebenes, Schrift‘ nach griech. gramma ‚Buchstabe, Geschriebenes‘ (s. auch Gramm, Grammatik), einer Bildung zu griech. graphein ‚einritzen, zeichnen, schreiben‘ ( s. –graph, –graphie, Graphik). Die Komposita gehen teils griech. Bildung zurück wie Epi-, Programm (s. d. ), teils sind es gelehrte Neubildungen wie Auto-, Steno-, Telegramm (s. d.). Als Bestimmungswort begegnet griech. gramma in Grammophon (s. d.).

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Das Bedeutet das Hexagramm soviel wie „Sechs-Bild oder Sechs-Zeichnung“ übersetzt heißt.

Ein Zeichen aus 6 Ecken.

Wie alt das Symbol genau ist, kann nicht gesagt werden, aber es dürfte auch über 12.000 Jahre alt sein und in oder sogar vor der atlantischen Epoche entstanden sein, und später von den ersten Kulturen des Kali Yuga übernommen worden sein.

Der Mystiker und Autor Giovanni Grippo schreibt zu dem Hexagramm:

Die Eingeweihten haben im Symbol des Salomonischen Siegels den Erlös(ch)ungsprozess dargestellt. Das Symbol zeigt Gottes Namen mitten in seinem Sechstagewerk. Er ist als Symbol der vollendeten Schöpfung und des Ordnungswirkens Gottes in seiner Schöpfung zu verstehen. Das Buch der Schöpfung ( Sepher Yetzirah ) geht auf die Zahl Sieben ein, welche sich aus dem Hexagramm (6) und dem Namen Gottes (1) ergibt.

Dabei ist der Kreis, der sich am Ende unserer Ausführungen schließt, verblüffend. Wir befinden uns durch die Darstellung des Hexagramms wieder dort, wo unserer theoretischen Ausführungen begannen.

Vor der Schöpfung gibt es Gott, der die nächste Schöpfung ( alias 27. Kosmos ) einleitet mit dem sechs Fundamentalkräften, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt.

Die sechs Fundalmentalkräften können mit sechs Stufen aber auch mit dem Sechstagewerk bzw. dem Schöpfungsakt, der in der Bibel beschrieben wird, assoziiert werden.

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Das Hexagramm als Symbol der Schöpfung

Das Hexagramm besteht dabei aus zwei Dreiecken die in einander verbunden sind und zeichnet so das Symbol der Ur-Schöpfung, den das gesamte Werk Gottes wurde durch zwei Pyramiden-Teilchen die an den Spitzen verbunden sind geschaffen.

Hexagramm Dreiecke (2)

 

 

 

 

 

 

 

Die obere Pyramide als Himmel und die untere Pyramide als Erde.

1.Mose 1:

Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde

Wenn die 6 Tage an dem Universum vollendet sind haben wir einen Kubus mit einer Kubikzahl von 1000 der perfekte Würfel bzw. Schöpfung.

Raumkubus Kosmisches Geistfeld

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Das Siegel Salomonis bzw. das Hexagramm ist also die geometrische Form der vollendeten Schöpfung und somit auch des vollendeten Menschen.

Der Mystiker und Alchemist PAPUS schreibt dazu:

Die Verbindung zweier Dreiecke repräsentieren die Verbindung von Wärme und Feuchte, von Sonne und Mond, das Prinzip jeder Schöpfung, den Kreis des Lebens von Himmel und Erde und von der Erde zum Himmel, die Entwicklung der Hindus. 

Diese Figur, genannt das Siegel Salomonis, repräsentiert das Universum und seine beiden Dreiheiten: Gott und die Natur; sie ist das Bild des Makrokosmos.

Sie erläutert die Worte des Hermes in der Smaragdtafel:

„Es steigt von der Erde zum Himmel empor und von neuem zur Erde herab und empfängt die Kraft der höheren und niederen Dinge.“

Sie repräsentiert auch die Fähigkeit, die in den zeugenden Zyklen verbreitet sind – nach dem okkulten Text des „Vaterunser“ vom Hl. Johannes, den noch die orthodoxen Priester zitieren.

„Es ist die Vollendung des Universums im mystischen Werk der sechs Tage, wo man der Welt das Oben und Unten, den Osten und den Westen, den Norden und den Süden anweist.“

„Also enthüllt diese Hieroglyphe der Welt die sieben Lichter im Mysterium der sieben Tage der Schöpfung, den das Zentrum des Sechsers macht den Siebener, auf dem die Natur rollt und ruht und den Gott zur Heiligung seines anbetungswürdigen Namen gewählt hat. Ich sage also, dass das Licht der Welt vom Siebener ausgeht, weil man von ihm zum Zehner aufsteigt, dem Horizont der Ewigkeit, von den alle Freude und Fähigkeit der Dinge entstammt.“

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In der neueren Zeit bzw. im 19. und 20. Jahrhundert wurde aufgrund der metaphysischen Trennung im Bereich von Mystik/Philosophie und Naturwissenschaft, das Hexagramm meist nur in esoterischen Kreisen verwendet, im halb-esoterischen und im öffentlichen Bereich wurde es überwiegend als alternatives heidnisches Symbol, ähnlich wie dem Pentagramm für Wicca oder materielle Zauberkräfte verstanden, deren wahren Zweck die meisten Menschen die sich mit dem Symbol beschäftigten aber nicht kannten, da es kein Zugang oder nur sehr speziellen Zugang zu diesem Symbol gab.

Erst um den Jahrtausendwechsel (2000) gewinnt das Symbol wieder an Bedeutung da nun auch von mehren Menschen dieses Symbol für die Entschlüsselung der Schöpfung und des Menschen erforscht wird, da sich nun das Universum mit den Menschen Bewusst weiter entwickelt vom materiellen- zum geistigen Dasein.

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-anno 13.05.2019 bei Jupiter

Zeichnungen bei ©Jupiter

Zitate:

  • Giovanni Grippo – Das Buch der Wächter
  • Papus – Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft

Das Mysterium von Sonne und Mond und die Erde als schwankende Satzung in der Mitte

In diesem Beitrag geht es nicht um die wissenschaftlichen und astronomischen Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte, sondern um die symbolische Deutung von Sonne und Mond, sowie dem Planeten Erde.

Inhalt:

  • Sonne, Mond und Erde als Gottheiten in der Antike
  • Die Eigenschaften von Sonne, Mond und Erde
  • Kosmische Schablonen

 

Sonne, Mond und Erde als Gottheiten in der Antike

Die Sonne gilt schon im Altertum als symbolische Kraft für Gott, Leben und Erkenntnis. So wurde z.B. im Alten Ägypten die Sonne mit dem Gott Ra verbunden, der mit seiner Sonnenbarke seinen Bahnen drehte.

In der römischen Mythologie wurde Mithras als Gott der Sonne verehrt und der antike griechische Philosoph Platon bezeichnete das höchste bzw. das was wir unter Gott verstehen mit der Sonne.

In älteren gnostischen Texten, die wiederum von antiken Glaubensströmungen wie der Ägypter, teile der griechischen Philosophie und dem Manichäismus beeinflusst wurden, Verstand man im gnostischen Sinne auch Christus als Herrn der Sonne.

Auch gab es die sogenannten Mond-Mysterien, die römische Mythologie spricht beispielsweise von Luna dem Mondgott.

Und die griechische Mythologie nennt Gaia als Gott der Erde, während in frühen spirituellen Kreisen die Erdgötter immer für die gesamte kosmische Materie bezeichnet wurden.

Die Eigenschaften von Sonne, Mond und Erde

Wenn ich diese besonderen astronomischen Objekte wie Sonne, Mond und Erde nur aus der Symbolik deuten möchte, dann sol hier nicht auf die astrologische Wissenschaft verwiesen werden.

Welche Eigenschaften hat die Sonne ?

  • Die Sonne hat ein eigenes Licht
  • Die Sonne transformiert Materie
  • Die Sonne steht für Wachstum

Welche Eigenschaften hat der Mond ?

  • Der Mond reflektiert das Licht der Sonne
  • Der Mond ist erstarrte Materie
  • Der Mond ist hauptsächlich Nachts zu sehen

Welche Eigenschaften hat die Erde ?

  • Die Erde steht dual zwischen Sonne und Mond
  • Die Erde zieht den Mond an
  • Die Erde hat 3 Elemente als Grund

 

Kosmische Schablonen

Nun was haben diese Eigenschaften mit der theologischen Symbolik zu tun ?

Die Sonne ist die materielle Verkörperung des kosmischen Geistes, der Mond als materielle Schablone für den menschlichen Verstand und die Erde ist das Fundament der menschliche Körper.

Die Geist-Kraft leuchtet von selbst ohne anderes Licht zu benötigen, darum leuchtet auch ihre kosmische Schablone die wir Sonne nennen von alleine.

Der Verstand kann nicht von alleine Denken, er braucht den Geist, bzw. der Verstand ist formierter Geist und deshalb steht der Verstand auf der linken Seite der kosmischen Ordnung, und die kosmischer Verkörperung Mond wird darum von der Sonne angeleuchtet. Und der Mensch im dunklen Zeitalter Kali Yuga ( Nacht ) existiert, wird in dieser kosmischen Periode der Verstand das materielle Zeitalter beherrschen, aber dieser Verstand die Ratio ist nur das Spiegel Licht des Geistes.

Und die Erde ist das kosmische Gefäß auf den Geist und Verstand hinabsinken und wieder aufsteigen.

Jetzt in der aktuellen Zeit, gibt es viele Umwandlungen in allen Bereichen die die Menschheit verbindet. Die kosmische Periode der Nacht ( Kali Yuga ) hat 2012 ihre niedrigste-materiellste Stufe erreicht und geht jetzt wieder in die Geist-Form ( symbolischer Sonnen-Aufgang ) zurück, das bedeutet, das alte kosmische Wissen, das im materiellen Zeitalter sich in Religion, Kultur und Wirtschaft gegliedert hatte, erfährt nun wieder eine Erneuerung und die dogmatischen und materiellen Denkweisen vergehen durch den erstarkenden Geist ( Sonne ). Wenn die Umwandlung erreicht wurde, dann existiert die Menschheit gereinigt vom egoistischen materiellen-dogmatischen Geist, in deutlich harmonischer Schwingung ( keine Krankheiten, Kriege und Hierarchien ) als in den letzten tausenden Jahren zuvor. Die nächste kosmische Stufe würde dann auch eine andere Biosphäre im Sein bedeuten ohne materiellen Körper als reine Seele bis irgendwann Seele und Geist im Omega verbunden sind.

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-anno 10.05.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Anselm von Canterbury und der ontologische Gottesbeweis

Anselm von Canterbury war ein Theologe und Philosoph des Frühmittelalters und Hochmittelalters, der hauptsächlich einer der ersten Protagonisten der Scholastik ( philosophische Lehre von Aristoteles im Mittelalter ) war.

Inhalt: 

  • „Gott ist das größte, worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann“
  • Thomas von Aquin und die Antwort auf Anselms Gottesbeweis
  • Die negative Theologie zwischen Bild und Sprache

 

„Gott ist das größte, worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann“

Anselm von Canterbury machte sich, wie viele Mystiker, Theologen und Philosophen Gedanken darüber, wie man Gott beweisen könnte.

Wie die meisten Menschen heute wissen, kann man aus der reinen naturalistischen Naturwissenschaft, so wie sie noch derzeit seit dem 19. Jahrhundert gelehrt wird, keinen Beweis für Gott finden, da die Wissenschaft nur ein teil des Ganzen ist und eine metaphysische Erneuerung im Denken braucht um sich weiter zu entwickeln und die metaphysischen und theologischen Komponenten aufnehmen wird, da die Wissenschaft sonst keine langfristigen Erkenntnisse mehr hervorbringen kann.

Natürlich sollten Spiritualität und Logik ausgeglichen sein, den ganz gleich welche der beiden Seiten eine Überfunktion erlebt, kommt es zu Dogmen und Ideologien.

Deshalb wird die Menschheit im geistigen Ringen einst diese beiden Säulen aus Spiritualität und Logik meisterlich zusammenführen und aus ihr Neu-Erwachsen.

Und dafür braucht es Gedanken die schon Mystiker und Philosophen vor Jahrhunderten gedacht haben, aber in der noch aktuellen materialistischen Zeit-Epoche nur wenigen Menschen bekannt sind.

Anselm von Canterbury versuchte Gott bzw. wofür der Begriff Gott steht, in der Rhetorik zu beweisen.

Seine metaphysische Erkenntnis:

„Gott ist das größte, worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann“

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Nun könnten Menschen der heutigen Zeit einwenden: „Aber wenn Gott ( monotheistische Interpretation aus der Bibel ) so groß ist, dann hätten unsere Wissenschaftler ihn doch längst entdeckt.“

Ein weiteres Argument wäre: „Das Universum hat Milliarden von Sonnen und Galaxien, das ist doch viel größer als Gott und das Universum ist durch Zufall entstanden“

Aber hier liegt schon ein grundlegender Denkfehler. Denn wenn Anselm von Canterbury meint: „…worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann.“

Dann ist es gleich, welchen Begriff wir nehmen, im Beispiel des Universums, wäre eben dass das größte, worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann. Es muss nicht der Begriff Gott sein, der für den ontologischen Gottesbeweis notwendig ist.

Denn die meisten Menschen, allen voran Theologen, Philosophen und auch Wissenschaftler, beziehen ihre Interpretation auf Wörter und Begriffe, das bedeutet die jeweiligen angeblichen Erkenntnisse vieler Menschen sind an den Modus eines bestimmten Wortes angebunden und wieder andere Menschen versuchen mit antagonistischen Begriffen als Antithese jeglichen Begriff zu widerlegen.

Man kann aber nicht einen Beweis auf ein Wort oder Begriff reduzieren, da immer wieder neue gegensätzliche Begriffe gefunden werden, die man als Antithese für den jeweiligen Begriff verwenden könnte.

Das bedeutet:

  • Man kann Gott bzw. das EINE ( ALL ) nicht mit Begriffen beweisen.
  • Gott bzw. das ALL kann man nicht mit naturwissenschaftlichen materiellen Gegenständen die auf Begriffe und Wörter ihre Erkenntnisse begründen, zum Beweis für Gott oder den Omega-Geist verwenden, lediglich als kleinen Baustein in die Denkrichtung/Sein.

Daher ist das Argument welches Anselm von Canterbury gebracht hat, nicht nur auf einen Begriff wie z.B. Gott, Urknall oder Universum reduziert, sondern kann auf jeden Begriff, der für: „…das größte worüber hinaus nichts größeres mehr gedacht werden kann“, ausgetauscht werden.

Thomas von Aquin und die Antwort auf Anselms Gottesbeweis

Im Buch: „Gottesbeweise“ schreiben Joachim Bromand und Guido Kreis:

„Man könnte im Prinzip zudem im Prinzip fragen, das Anselm zugrunde legt, wenn er sagt, daß ein Gott, der auch in der Wirklichkeit ist, größer ist als ein Gott, der nur im Verstand ist. Ist nach Anselm alles, was in der Wirklichkeit existiert ?

Oder nur einiges davon ? Oder ist es nur größer als einiges von dem ´, was nur im Verstand existiert ? Gilt das für alle Arten von Gegenständen oder nur für einige ?

…Mit dem Prädikat „ist größer als“ läßt sich kein zugleich präziser und ohne weiteres haltbarer Sinn verbinden. Wir würden allerdings nicht empfehlen, daraus den Schluß zu ziehen. , das der Beweis bereits an dieser Stelle scheiterte. Der Erfolg eines Beweises hängt davon ab, ob die Prämissen für denjenigen, der überzeugt werden soll, zustimmungsfähig sind. Es gibt aber keine zwingenden Gründe dafür, daß dies für den Atheisten hier nicht der Fall sein sollte. In einem nichttechnischen Sinn ist es auch für den Atheisten einleuchtend, zu sagen, daß es für einen exklusiven Gegenstand wie Gott größer ist, zugleich im Verstand und in der Wirklichkeit als nur im Verstand und nicht in der Wirklichkeit zu sein – was auch immer „größer“ hier genau heißen mag.

…Die Wahrheit des Satzes „Gott existiert“ muß deshalb Thomas ( —> Thomas von Aquin ) zufolge auf andere Weise bewiesen werden. Die einzige Alternative, die Thomas zuläßt, sind die sogenannten fünf Wege, die von den empirischen erforschbaren „Wirkungen Gottes in der Welt ausgehen. Die Kritik an Anselm enthält in diesem Punkt allerdings eine Verzerrung. Thomas unterstellt, daß Anselm auf einen Gottesbeweis verzichten wollte, weil ihm die Begriffsanalyse für die Einsicht in die Existenz Gottes selbst schon ausreichend gewesen sei. Anselm war aber eindeutig der Auffassung, daß dazu ein expliziter Beweis nötig ist, weil es sich gerade nicht von selbst versteht, daß Gott auch in Wirklichkeit existiert ( wie das Beispiel des Toren belegen soll ). Thomas gibt Anselm methodisches Selbstverständnis also nicht korrekt wieder. Was Thomas tatsächlich meint, ist etwas anderes: Thomas bestreitet, daß es möglich ist, einen apriorischen Gottesbeweis zu führen, und schlägt als einzige Alternative die aposteriorischen Gottesbeweise vor.

Selbst dann allerdings, wenn es uns möglich wäre, das Enthaltensein des Existenzprädikates im Gottesbegriff zu erkennen, würde daraus nach Thomas nie eine Existenzaussage wie „Gott existiert“ gefolgert werden können. In Kapitel II der Summe gegen die Heiden —> ( Summa contra gentiles ) / ( Text 3.1 in diesem Band ) gibt Thomas dafür folgende Begründung an:

Auf dieselbe Weise nämlich muß man die Sache [ res ] und den begrifflichen Inhalt des Namens [ ratio nominis ] ansetzen. Daraus aber, daß man mit dem Geist begreift, was mit dem Namen „Gott“ ausgesprochen wird, folgt nur, daß Gott im Verstand ist; und von daher würde auch das, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann, nur im Verstand sein müssen. Und daraus folgt nicht, daß etwas, über daß hinaus Größeres nicht gedacht werden kann, in Wirklichkeit sei. Und so ergibt sich für die, die behaupten, daß es Gott nicht gibt, auch keine Unstimmigkeit, denn es ist nicht unstimmig, daß zu etwas beliebigem entweder in Wirklichkeit oder im Verstand Gegebenen etwas Größeres gedacht werden kann, außer für den, der bereits zugesteht, daß es etwas, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann, in Wirklichkeit gebe.

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Anselm von Canterburys Argument: Gott ist das, worüber hinaus nichts größeres gedacht werden kann, wurde von Thomas von Aquin, so gedeutet, das alles was gedacht werden kann, im Verstand existiert.

Aber Gott nicht nur im Verstand existiert, sondern als Duplex in Natur und Verstand zugleich. Wie aber können wir dann Argumente er-finden, die beiden Seins-Ebenen gerecht werden ?

Wenn wir verstehen, das auch die Natur ein gedachtes Hologramm ist, was erst durch Bewegung ( —> Aristoteles: Unbewegter Erstbeweger ) die Seins-Formen begründet hat, also das was als Kosmos und Natur zu verstehen ist, dann existiert Gott sowohl im Geist als auch in der Natur, da die Natur das Abbild jenes Geistes ist, der selbst aber kein Bild ist, sondern aus dem alle Bilder hervorgehen.

Die negative Theologie zwischen Bild und Sprache:

Die Sprache ist das vertonte Bild, man kann aber auch Dinge sprechen, die kein Bild im Gedanken bilden, sondern auf ein imaginäres Bild in der Geist-Seele zurückgreifen, das bedeutet, in der Seins-Ebene die wir Idee, Intuition oder Ahnung nennen ist eine quasi-Matrize von einem Bild erhalten, welches aber noch kein Bild ist, sondern eine reine Form der Idee, auf die der körperliche rationale Mensch keinen direkten Zugriff hat. Diese Idee kann erst zur Idee werden, wenn gewisse Bilder im Menschen eine Sprache und Erkenntnis zeigen, worauf die Idee umgesetzt werden kann, dann wird der Raum der Idee gefüllt mit Gedanken welche dann zur Sprache kommen und in die Natur-bewegte Welt als Aufgabe erscheinen können.

Hier greift das Argument: …“ist größer als, worüber hinaus nichts größeres gedacht werden kann“, direkt aus der Seins-Ebene der Umwandlung zwischen Idee und Gedanken-Raum.

Das was als Gott beschrieben wird, beschreibe ich auch als Omega-Geist, denn alle Begriffe und Wörter werden erst in der Seins-Ebene der Bilder geformt bzw. in dem deuten von inneren Bilder, weil an Gedankenbildern gleich auch Dinge und Geschehnisse gebunden sind und an diesen wiederum Emotionen und Handlungen.

Die Sprache die aus Begriffen und Wörtern besteht, kann nur durch das geformte Bild, beispielsweise einer Burg, dann gesprochen werden, wenn die Burg schon existiert und z.B. historische Momente in den Erinnerungen ( Gedanken ) bei den Menschen ergibt.

So ist Gott größer als die Burg, die existiert und im Verstand existieren kann mit hinzugefügten Ideen, wie z.B. einer baulichen Erneuerung der Burg ect. so das Gott über Natur, Verstand und Idee seiend ist, worüber hinaus nichts größeres gedacht werden kann, weil das gedachte ( Gedanken-Bilder ) den unbewegten Erstbeweger nicht in seiner Ganzheit ergreifen kann, da das gedachte Sein, ganz gleich wie groß es auch gedacht wird, immer nur ein Prädikat des Omega-Geistes ist, denn Idee und Gedanke sind als Substanz im Omega-Geist, aber als Akzidenz in der Natur und die Natur ist wieder eine teil-Substanz des Omega-Geistes weshalb man Gott ( Unbewegter Erstbeweger, Omega-Geist oder Übersein ) nicht Denken und sprechen kann, aber das Denken und sprechen teil seiner Wesenheit sind, bis die Gedanken und alles was Natur ist durch die letzte Bewegung zur absoluten Null ( Kreis ) wird und alles ist Geist ohne Bewegung.

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-anno 28/29.04.2019 bei Jupiter

Zitat: Joachim Broband und Guido Kreis – Gottesbeweise

Das geistige Erwachen der Menschheit und das Vermächtnis der Templer

Ein Vorwort aus dem Buch: „Apokalypse Seele“ von L.W.-Göring

In meinem Garten wächst seit 15 Jahren ein japanischer Bambus. Dieser hat die Eigenart, dass er bis zu 2 m lange unterirdische Triebe macht, bevor wieder oberirdische Triebe erscheinen. Dann allerdings ist das Ergebnis, um nicht zu sagen Ereignis, umso beeindruckender. Eine daumendicke schwarze Spitze durchdringt den Erdboden und schießt förmlich in die Höhe. Innerhalb von einem Monat erreicht er gut und gerne eine Höhe von 5 m, breitet seine grünen Zweige aus, sprengt dabei die schwarzen Hüllblätter ab, und steht voll belaubt da, als würde er schon seit eh und je her stehen. Für einen Betrachter, der nur das Offensichtliche als gegeben akzeptiert, haben die einzelnen Bambustriebe nichts miteinander zu tun. Etwa alle 75 Jahre blüht er – und ich hatte die Gelegenheit dieses seltene weltweit gleichzeitig auftretende Schauspiel mitzuerleben. Danach sterben praktisch alle oberirdischen Triebe ab, und im Jahr danach beginnt der Kreislauf wieder mit kleinen stricknadeldicken, halbmeterhohen Trieben, um nach etwa 10 Jahren wieder in alter Größe da zu stehen.

Nun, was hat dies mit den Templern zu tun ?

Sehr viel, denn das Erscheinen und Verschwinden dieser einzigartigen Gruppe läuft in etwa nach den selben Wirkprinzipien ab. Plötzlich (z.B. 1118 n. Chr.) tauchen sie auf, entwickeln sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten zur führenden Wirtschafts- und Militärmacht in Europa, bauen gotische Kathedralen, die alle bisher da gewesenen Bauten als Spielzeughäuser aussehen lassen, und verschwinden nach der Aufhebung des Ordens und der Verbrennung ihres letzten Großmeisters auf dem Scheiterhaufen wie ablaufendes Regenwasser nach einem Gewitter. Aber gleich wie beim Bambus gib es hier – unsichtbar für die allgemeine Öffentlichkeit – eine verborgene Existenz und wiederholtes Erscheinen auf der Bühne der Weltgeschichte, allerdings unter verschiedenen Namen, mit verschiedenen Aufgaben zu unterschiedlichen Zeiten. Wer sich näher damit beschäftigt, kann jedoch schnell die großen Gemeinsamkeiten erkennen und die inneren Zusammenhänge sehen. Ich möchte nur zwei dieser verwandten Gruppierungen nennen, den Orden des Melchisedek um etwa 1750 v. Chr. und die Essener um Christi Geburt.

L.W.Göring ist einer jener Menschen, die als Einzelperson eine Aufgabe, um nicht zu sagen eine Mission, zu erfüllen hatten. Getragen vom urtemplerischen Geist hat er Zusammenhänge in Form und Sprache der heutigen (naturwissenschaftlichen geprägten) Ausdrucksweise kund getan. Vieles von dem, was er u.a. in den beiden vorliegenden Büchern ( Apokalypse Seele – das A – Omega Projekt/Enthüllung einer Wahrheit ) schreibt, ist uns fremd oder widerspricht sosehr unseren gewohnten Denkbahnen, dass wir es lieber als „phantastisches Gequassel“ eines „Spinners“ abtun, als uns wirklich damit zu beschäftigen, und seine Gedanken „nach zu denken“. Es ist für viele auch deshalb vorteilhaft, seine „Einheitliche Theorie der Materie“ ungeprüft zu verwerfen, denn eine Bestätigung derselben würde ungeahnte Konsequenzen erfordern, dies sowohl im täglichen leben jedes Einzelnen, als auch im weltweiten Wirtschaftsleben. Milliardenschwere Unternehmen müssten zusperren und eventuell noch für bisher hervorgerufenen Schäden aufkommen, und das tut keiner freiwillig. Daher wird „weitergewirtschaftet auf Teufel komm raus“, und bald ist der Punkt erreicht, wo der „Teufel“ wirklich raus kommen wird.

Allerdings hat sich bereits in den sieben Jahren seit Erscheinen der Erstauflage einiges getan. Viele Fragen, die Göring behandelt werden zumindest auch öffentlich gestellt, Antworten, die er detailliert schildert, werden zumindest als „interessanter Ansatz“ in einschlägigen Publikationen diskutiert. Es ist trotz aller Versuche der „Lobby des alten Systems“ einiges geschehen, oder, so wie Sheldrake mit seiner Theorie der morphogenetischen Felder ausdrückt: wenn etwas an der Zeit ist, dann bricht es scheinbar unabhängig voneinander an verschiedenen Stellen der Welt auf – wie die Bambustriebe…

Das oberste Prinzip der Templer ist die Toleranz. Gehen Sie offen und vorurteilslos an die Lektüre dieser beiden Bücher. Lassen Sie sich nicht von für Sie ungewohnten Begriffe oder Beziehungen stören. So ist das „Göttliche“ nicht nur dann göttlich, wenn es von Gott kommt, so wie z.B. die katholische Kirche Gott sieht. Auch Moses war nicht so, wie ihn viele aus den Hollywoodfilm kennen. Lassen Sie sich auch nicht davon stören, das manches nicht ihrem persönlichen Erfahrungs- oder Wissenstand entspricht. So entsprechen z.B. einige historische Daten, die gleich am Anfang des Buches genannt werden, nicht unserer allgemein akzeptierten Zeittafel. Ebenso ist die Beurteilung der Zusammenhänge von Templerei und Freimaurerei unterschiedlich, doch das beeinträchtigt das Buch keineswegs. Göring selbst drückt das so aus: „Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen ist der erste Schritt, der uns wieder den Ursprung der Göttlichkeit erkennen lässt, TOLERANZ zu üben und die Entscheidung eines anderen als „seine Wahrheit“ zu akzeptieren. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob wir glauben, dass sie richtig oder falsch ist.“ (Apokalypse Seele S. 394)

Obwohl Göring nie Mitglied bei uns war, war er in vielerlei Hinsicht mehr Templer als einige, die schon jahrelang Mitglied sind. Wir haben uns jedenfalls entschlossen, sein Grab als das Grab eines Templerbruders zu pflegen. der Kontakt zu ihm existiert weiter auf der Ebene, die u.a. in den vorliegenden Büchern beschrieben ist. Die Zeit ist jedenfalls reif, und wir sehen, dass immer mehr „Bambustriebe“ die verhärteten und verkrusteten Strukturen durchbrechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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-anno 23.04.2019 bei Jupiter

Zeichnung Beitragsbild ©Jupiter, Zeichnungen unter dem Beitrag aus dem Buch Apokalypse Seele – von Jupiter nachgezeichnet.

Literatur-Quelle:

  • L.W.-Göring – Apokalypse Seele

End-Buchstaben mit Zahlenwerte im Raumwürfel

Das hebräische Alphabet kennt genau 22 Buchstaben aus denen die Welt geformt wird, so wie es im Sepher Yetzirah beschrieben wird.

Inhalt:

  • Die Zahlenwerte der Endbuchstaben
  • Die 27 als Zahl der Buchstaben und Quersumme der Buchstabenzahlenwerte
  • Die 9 im Mittelpunkt des Kubus

 

Die Zahlenwerte der Endbuchstaben

Es kommen aber zu den gewöhnlichen 22 Buchstaben, die jeweils eine Bedeutung ausführen, noch 5 End-Buchstaben hinzu.

Diese Endbuchstaben haben auch die höchsten Zahlenwerte.

Aus dem gewöhnlichen hebräischen Alphabet hat das Taw den höchsten Zahlenwert von 400 und ist der 22-zigste Buchstabe der das Alphabet abrundet.

Dann beginnen quasi die End-Buchstaben.

Als erstes haben wir das: Kaf Sofit mit einem Zahlenwert von 500, dann folgt das Mem Sofit 600, dann das Nun Sofit 700 und dann das Pe Sofit 800 und zum Schluss das Tzadde mit dem höchsten Zahlenwert von 900.

Die 27 als Zahl der Buchstabe und Quersumme der Buchstabenzahlenwerte

Die gewöhnlichen 22 Buchstaben haben zusammengerechnet einen Zahlen-Gesamtwert von 1495.

Die End-Buchstaben kommen zusammen-addiert auf einen Gesamt-Zahlenwert von 3500.

Rechnen wir nun die Zahlenwerte der 22 Buchstaben und der 5 End-Buchstaben zusammen, erhalten wir einen Zahlenwert von 4995.

Dieser Zahlenwert ist in der ersten Quersumme doch recht interessant, denn er wir erhalten: 4+9+9+5 =27.

Das bedeutet der Zahlenwert von 27 Buchstaben ergibt einen Zahlenwert von 27.

Die End-Buchstaben im Raumwürfel zugeordnet:

Raumkubus mit Endbuchstaben (3)

Die End-Buchstaben sind das sprachliche Bild der 4 Diagonalen im Raumwürfel, wobei der Buchstabe Mem mit einem Zahlenwert von 600 den Mittelpunkt des Kubus bezeichnet.

Die 9 im Mittelpunkt des Kubus

Wie wir schon die 27 Buchstaben zusammengerechnet haben und eine Quersumme von 27 ergeben, rechnen wir nun auch diese Quersumme wieder zusammen: 2+7 = 9.

Als Ergebnis bekommen wir die 9, die höchste Zahl im Universum und der Mittelpunkt des Kubus (8 Ecken +1 Mittelpunkt = 9).

Doppel-Pyramide Symbol

Alle 27 Buchstaben ergeben letztlich den Mittelpunkt des Kubus und dieser Mittelpunkt ist Gott, die Auflösung von allem Sein.

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-anno 23.04.2019 bei Jupiter

Zeichnungen: ©Jupiter

Das vergangene Universum

Ein Bericht von L.W.-Göring

( Buch: Apokalypse Seele )

 

               Das vergangene Universum

 

Um den Sinn und Zweck des kosmischen Geschehens sowie den Sinn und Zweck der Existenz der Seelen gleich Wesenheiten zu begreifen und zu verstehen, muss man, wie schon gesagt, in eine Zeit zurückgehen, die im Grunde genommen mit dem menschlichen Verstand kaum denkbar ist.

Und zwar in die Zeit, in der die letzte Schöpfung in unserem Universum abgeschlossen war und das Universum in sich zusammenstürzte.

Die gesamte existierende Materie sowie alle Myon-Neutrinos – bis auf die Elektron-Neutrinos – lösten sich auf und wurden wieder zur prästellaren Masse, den Ur-Plasma-Teilchen.

Die Bewegungs-Energie, die in die Materie, in der Materie, in den „Myon-“ und „Tau-Neutrinos“ sowie in „Quarks“, existierte und die für die Erhaltung der Neutrinos verantwortlich war, strahlte ab. Diese Bewegungs-Energie wurde entweder zusätzlich in die existierende Elektron-Neutrinos eingestrahlt, wodurch diese höhere Schwingung versetzt wurde.

Beziehungsweise in noch existierende „Myon-Neutrinos“, wodurch zusätzlich neue Elektron-Neutrinos entstanden.

Die prästellare Masse trennte sich von den Elektron-Neutrinos und existierte punktförmig in Haufen in einer absoluten Ruhe im Raum des Universums.

Die Elektron-Neutrinos selbst, in denen nunmehr die gesamte Bewegungs-Energie, die im Universum existierte, enthalten war, bildeten im Raum des Universums die gleichen Haufen, nur dass diese von der prästellaren Masse, dem Ur-Plasma, getrennt waren.

Universum Entstehung

 

Der gesamte Kosmos besteht, wie in den Unterlagen beschrieben und wie in nachfolgenden Grafiken ( Buch Apokalypse Seele ) erläutert, ausgehend vom Mikro- bis in den Makro-Bereich, aus würfelförmigen statischen Feldern.

Jedes dieser statischen Felder bildet vom Mikro- bis in den Makro-Bereich für sich eine statische Einheit, die existieren muss, damit sich die Struktur eines Teilchens aufbauen kann.

Die prästellare Masse befand sich – in einer absoluten Ruhe, da keine Bewegungs-Energie in ihr enthalten war – in diesen statischen Würfel-Einheiten und füllte diese, immer punktförmig im Universum verstreut, komplett aus.

Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt stieß ein Haufen von Elektron-Neutrinos, die sich im Raum als Haufen in Bewegung befanden, mit einem Haufen der prästellaren Masse, den Ur-Plasma-Teilchen, zusammen. Nach den Erkenntnissen aus den Unterlagen war dies der Moment, den die heutige Wissenschaft mit „Ur-knall“ oder „Big-Bang“ umschreibt. Bedingt durch den Aufprall wurden die Elektron-Neutrinos auseinander-gerissen.

Die Ur-Plasma-Teilchen der auseinandergerissenen Elektron-Neutrinos vereinigten sich mit der prästellaren Masse, und die Bewegungs-Energie, die bei der Zerstörung der Elektron-Neutrinos frei-wurde, strahlte nunmehr in die gesamte prästellare Masse ein.

Die freigewordenen Bewegungs-Energie, die in den Elektron-Neutrinos enthalten war, bewirkte daraufhin folgenden Ablauf.

Da in jeder würfelförmigen Einheiten bzw. Form bestimmte gesetzmäßige Bewegungsabläufe existieren, wurden die Ur-Plasma-Teilchen der prästellaren Masse im Mikro-Bereich der würfelförmigen Kraftfelder durch die freie Bewegungs-Energie so in Bewegung versetzt, dass, bedingt durch den gesetzmäßigen Bewegungsablauf, innerhalb der würfelförmigen Einheit jeweils 6 pyramidenförmige neustrukturierte Einheiten entstanden, die in der Mitte eine kugelförmige Verdichtung besaßen.

 

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Bericht aus dem Buch:

  • L.W.-Göring – Apokalypse Seele

Zeichnung: ©Jupiter

Beitragbild: Von ESO/L. Calçada – http://www.eso.org/public/images/eso1247a, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22903447

Mythologie & Symbolkunde: Die Raben Hugin und Munin – Gedanke/Erinnerung

In der Nordeuropäischen Mythologie, wo die kosmischen und hermetischen Gesetze in den Edda-Dichtungen ihren Platz eingenommen haben und die Menschen in Nord-Europa, sowie in den meisten anderen Regionen der Welt, diese Gesetze, aufgrund der Integration in die unteren materiellen Sphären, nicht mehr metaphysisch deuten konnten, sondern diese Dichtungen als Weisheit oder als objektive Kultur-Sagen verstanden, wird der Gott Odin von zwei Raben begleitet.

Inhalt:

  • Die etymologische Bedeutung von Hugin und Munin
  • Was ist ein Gedanke ?
  • Das Kosmische Geistfeld
  • Seele und Karma: Löschen der Gedankenbilder

 

Die etymologische Bedeutung von Hugin und Munin

Diese beiden Raben heißen Hugin und Munin, was so viel wie: Gedanke und Erinnerung bedeutet.

Etymologie

Hugin (isländisch: Huginn) gehört zum altnordischen Verb huga „denken“, das hierzu zu stellende Substantiv hugi „Gedanke, Sinn“ ist seinerseits die Grundlage für den Namen HuginMunin (isländisch: Muninn) gehört zum altnordischen Verb muna „denken an, sich erinnern“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hugin_und_Munin

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Ist damit einfach nur ein Gedanke und die Erinnerung mit gemeint oder bedeutet es eventuell noch viel mehr ?

Natürlich sind mit Gedanke auch Gedanken und mit Erinnerung auch Erinnerungen gemeint, aber die beiden Raben deuten symbolisch noch viel tiefer auf das hin, was mit der Gedankenkraft gemeint ist.

Was ist ein Gedanke ?

Dazu möchte ich L.W.-Göring zitieren:

Da wir Menschen uns am Anfang der Evolution nicht selbst erschaffen haben können, setzt das Erschaffen der Menschen sowie der anderen biologischen Systeme einen Schöpfer voraus. Es ist also wiederum eine logische Schlussfolgerung, wenn ich sage, dass alles Sein, also alle lebendigen biologischen Systeme, zu denen auch der Mensch zählt, aus der stofflichen Materie von einem Schöpfer erschaffen wurden und nicht aus dem Nichts „zufällig“ entstanden sind.

Nehmen Sie zum Beispiel die Gegenstände, die Sie in diesem Moment mit ihrem Auge sehen, und Denken sie kurz darüber nach, dann wird ihnen klar werden, dass es nichts gibt, was – wenn von Menschenhand geschaffen – nicht vorher von einem Menschen gedacht worden ist.

Dieses Selbst-Schöpfer-Sein beinhaltet jedoch auch, dass wir frei sind. Frei sein – selbst Schöpfer sein – heißt aber auch, dass wir alles, was wir denken und tun, selbst erschaffen, und das Gott uns nicht belohnt oder bestraft für das, was wir erschaffen.

Alles, was er tut und in die Realität umsetzt, hat er vorher durch seine Gedankenbilder erschaffen.

Begreift er, das Alle seine Gedankenbilder – vor allem diejenigen, die nicht in die Realität umgesetzt werden – im „Kosmischen Geistfeld“ gespeichert sind und dass diese Gedanken nicht nur Wirkung auf ihn selbst haben, sondern auf alles, was auf dieser Welt geschieht.

Hat er die physikalischen gesetzmäßigen Abläufe jedoch komplett mit dem Verstand erfasst, dann ist er schnell wieder aus diesem Tief heraus, da in diesen offenliegenden Erkenntnissen ein Weg aufgezeichnet wird, wie er seine negativen Gedanken eliminieren kann.

Hat er ( Der Mensch ) seinen „Gedankenspeicher“ von seinen Gedanken gereinigt, was gleichzusetzen ist mit der Reinigung des „Kosmischen Geistfeldes“, beginnt für ihn ein neues Leben, in dem die Gebote Gottes integriert sind.

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Das bedeutet also, das der  Rabe Hugin Gedanke symbolisch für die Gedankenkraft des Menschen bzw. der Menschen-Seele steht.

Wie können wir dann den zweiten Raben Munin Erinnerung deuten ?

Eine Erinnerung, also ein Gedanken-Bild das entweder in der Welt gesehen oder erlebt wurden, und durch Reize über die Augen in den Gedankenspeicher der Seele aufgenommen wurde, oder ein Gedanken-Bild das durch die Konklusion aus Wörtern und Bilder frei zusammengesetzt wurde, was wir als Fantasie bezeichnen und so auch im Gedankenspeicher abgebildete wurde.

So kann die Seele, auf den ihren Gedankenspeicher zurückgreifen und sich erinnern.

Das Kosmische Geistfeld

Der Gedankenspeicher ist ein teil des „Kosmischen Geistfeldes“ das Kosmische Geistfeld wird von dem Britischen Biophysiker Ruper Sheldrake auch als „morphogenetisches Feld“ bezeichnet, in dem Gedankenbilder abgespeichert werden und unsere reale Welt aufbauen in dem die abgespeicherten Gedankenbilder durch das Gesetz der Vibration in die materielle Naturwelt eingebunden werden, welche dann Resonanz-bedingt ihre Wirkung entfalten.

Das bedeutet also, das die Raben Hugin ( Gedanke ) und Munin ( = Er-innerung ) in der poetischen nordischen Mythologie für die Gedankenkraft ( Hugin ) der Seele als Schöpfer und Kosmische Geistfeld ( Munin ) steht.

Der Rabe Hugin steht in der in der geistig-materiellen Seele für den Gedankenspeicher.

 

Der Raumwürfel baut die kosmische Geometrie auf, in der sich auch das Kosmische Geistfeld ( Morphogenetisches Feld/Akasha-Chronik ) befindet, dieser kosmische Raumwürfel wird in der Nordeuropäischen Mythologie mit dem Raben Munin zum Ausdruck gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seele und Karma: Löschen der Gedankenbilder

Wie können wir Gedankenbilder löschen ?

Damit der Gedankenspeicher = Karma abgebaut wird, kann der Mensch durch das beobachten, welche Gedankenbilder der Mensch innerlich erschafft und sieht, die Gedanken abbauen. Durch das Beten sowie durch positive Handlungen werden Gedankenbilder gelöscht und die Seele muss nach einiger Zeit nicht mehr in einen biologischen Körper inkarnieren, und kann von da an in der harmonischen 2. Dimension als Geist-Seele existieren.

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-anno 28.03.2019 bei Jupiter

Aus dem Studium der Ur-Wissenschaften seit 2012 bis 2019.

Zeichnungen: bei ©Jupiter

Zitate:

  • Wikipedia
  • Lothar Göring – Apokalypse Seele

Symbolkunde: Die Bedeutung der Säulen Jakin und Boaz in der abendländischen Gnosis

Die Säulen Jakin und Boaz sind Mystikern, Gnostikern oder auch Alchemisten, sowie den Theologen sehr bekannt und spielen gerade im Tempel von König Salomo eine bedeutende Rolle.

Inhalt:

  • Die Säulen in der Bibel vor dem salomonischen Tempel
  • Haben die Säulen eine allgemeine universelle Bedeutung in ihrere Symbolik ?
  • Die Säulen im Universum, der Seele und im menschlichen Körper
  • Die Säulen als Symbol für die Kraft von Jupiter und Saturn
  • Das zurück-ordnende Prinzip der Schöpfung

 

Die Säulen in der Bibel vor dem salomonischen Tempel

Das dieser Tempel Salomo, den er Gott baute, wird insbesondere in einigen gnostischen Auslegungen als das Werk des Universums, Seele und Mensch betrachtet, jedenfalls der Aufbau dieser Hierarchien.

Schauen wir nun als erstes was im Alten Testament über den Tempel und die beiden Säulen geschrieben steht:

 

                                                          1. Könige 7,13-21

 

                              Die beiden Säulen vor dem Tempel und die heiligen Geräte

 

13 Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus

14 – den Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naftali, sein Vater aber war aus Tyrus gewesen -; der war ein Kupferschmied, voll Weisheit, Verstand und Kunst in allerlei Kupferarbeit. Der kam zum König Salomo und machte ihm alle seine Werke.

15 Er goß zwei Säulen aus Kupfer, jede achtzehn Ellen hoch, und eine Schnur von zwölf Ellen war das Maß um jede Säule herum.

16 Und er machte zwei Knäufe, aus Kupfer gegossen, oben auf die Säulen zu setzen; jeder Knauf war fünf Ellen hoch. 

17 Und es war an jedem Knauf oben auf den Säulen Gitterwerk, sieben geflochtene Reifen wie Ketten.

18 Und er machte an jedem Knauf zwei Reihen Granatäpfel ringsumher an dem Gitterwerk, mit denen der Knauf bedeckt wurde.

19 Und die Käufe oben auf den Säulen waren wie Lilien, jeder vier Ellen dick.

20 Und es waren zweihundert Granatäpfel in den Reihen ringsum, oben und unten an dem Gitterwerk, das um die Rundung des Knaufs her ging, an jedem Knauf auf beiden Säulen.

21 Und er richtete die Säulen auf vor der Vorhalle des Tempels; die er zur rechten Hand setzte, nannte er Jachin, und die er zur linken Hand setzte, nannte er Boas.

 

Wie wir lesen, sind es nicht einfach nur zwei Säulen, sondern diese beiden Säulen werden zusätzlich mit Beiwerk angefertigt.

Haben die Säulen eine allgemeine universelle Bedeutung in ihrere Symbolik ?

Doch warum werden für zwei Säulen, die vor einem Tempel stehen allerlei handwerkliche Mühen gemacht ?

Damit es schöner aussieht, oder weil es zu damaligen Zeit gerade kulturell in Mode war, die Bauwerk-Kunst derart zu gestalten ?

Was haben Granatäpfel und Gitterwerk an zwei Säulen zu bedeuten, war der Tempel ein historisches Bauwerk oder wird hier nur durch die Skizze eines Bauwerks beschrieben wie die Natur aufgebaut ist und das Bauwerk hat eventuell nie existiert ?

Nun, es wird wohl so sein, das dieses Bauwerk, gar kein echtes Bauwerk gewesen ist, sondern die Architektur die in der Bibel beschrieben wird, dazu dient die kosmische Struktur zu beschreiben und es keine anderen Begriffe dafür gab in der damaligen kulturellen Zeit-Epoche.

Die Säulen im Universum, der Seele und im menschlichen Körper

Wenn der Tempel und die Säulen die kosmische Struktur beschreiben, welche Bedeutung haben die beiden Säulen dann ?

Die Säulen Jakin und Boaz im Universum:

Die rechte Säule Jakin die der Architekt als erstes setzte, zeichnet sind in ihrere Wirkung durch Geist und Philosophie aus, sowie die dazugehörigen Eigenschaften von Expansion und Kreativität.

Ohne Geist wäre kein Universum und ohne Expansion würde es keinen Raum geben in dem ein Universum seinen könnte, die Kreativität verschafft dem Universum die vielfältige Umwandlung von die in der stofflichen Dimension durch Teilchen und Farben und ihren kosmischen Körper aufgebaut wird. Die Säule Boaz, die zur linken gesetzt wurde, gibt dem Universum halt und die mathematischen Naturkonstanten, sowie eine eigenwillige Funktion der kosmischen Werke.

Die Säulen Jakin und Boaz in der Seele:

In der mittleren Geist-Dimension steht die rechte Säule Jakin für das intuitive Sein, die dichterischen und philosophischen Grundzüge, für die künstlerische Kreativität. Die Säule Boaz erzeugt die Logik, das widerstrebende Prinzip sowie das egoistischen Handeln.

Die Säulen Jakin und Boaz im menschlichen Körper:

Im biologischen System bzw. dem menschlichen Körper symbolisieren die Säulen Jakin und Boaz das menschliche Gehirn. Die Säule Jakin regelt die rechte Gehirn-Hälfte und ermöglicht, das geistliche Sein aus der mittleren Seelen-Ebene in die körperliche Funktion einzubauen. Das bedeutet unsere poetischen, philosophischen und spirituellen Eingebungen werden alle über die Säule Jakin von Universum über die Seele bis in das menschliche Gehirn geleitet.

Die Säule Boaz erzeugt das Regel-System des Körpers, das die Organe alle ihre Funktionen nachgehen und die logische und sinnliche Reize werden durch die Säule Boaz ermöglicht. 

Die Beiden Säulen arbeiten zusammen, das die Schöpfung in allen ihren Facetten ermöglicht und zu Ende gedacht wird, durch den Gedanken Gottes.

Nun, die beiden Säulen spiegeln in der Symbolik nur einen teil des salomonischen Tempels wieder, aber darauf werde ich auch explizit eingehen und in mehreren Beiträgen die Bedeutung der Symbole zu erläutern.

Die Säulen als Symbol für die Kraft von Jupiter und Saturn

In den vielen hermetischen und alchemistischen Auslegungen werden die Säulen Jakin und Baoz auch mit den Planeten Jupiter und Saturn gleichgesetzt.

Der Jupiter für die rechte Säule Jakin und der Saturn für die linke Säule Boaz, weshalb auch im Mittelalter und in der späteren Renaissance viele spirituelle Gesellschaften sich sogar in einen Jupiter und Saturn Mystizismus aufspalteten. Doch beide Säulen haben ihre Aufgaben.

Das zurück-ordnende Prinzip der Schöpfung

Die rechte Säule Jakin wurde als erste Säule gesetzt und als zweites die linke Säule. Im mystischen Buch Sohar steht: ,,Von seiner rechten ist ihnen das Feuer des Gesetzes ( 5. Moses 33,2 ): so vollendet sich die linke an der rechten.“

In unserer Modernen Sprache könnte man auch sagen: Das Falsche wird durch das Richtige korrigiert. Und so wird auch die Menschheit wieder zu Gott bzw. dem Universal-Geist zurück-geordnet.

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-anno 25.03.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitat:

  • Bibel