Die kosmische Ordnung der Wirbelsäule: Jesus Christus, Kundalini, 33 Rückenwirbel und die Erleuchtung des Menschen

In diesem Beitrag möchte ich meine aktuellen Forschungs-Ergebnisse zur Hermetik und Kabbala in den Jahren 2012 bis 2019 im Bezug auf die kosmische Ordnung und den menschlichen Körper zur Verfügung stellen.

Inhalt:

  • Die Mystik um Jesus Christus
  • Kosmische Ur-Energie und Kundalini-Schlange
  • Der Aufbau der menschlichen Wirbelsäule
  • Die gemeinsame Zahl 33
  • Erleuchtung der Seele

 

Die Mystik um Jesus Christus

Es geht um die Wirbelsäule des Menschen, die neben dem dritten Auge eine sehr wichtige Rolle spielt.

Die Wirbelsäule besteht aus 24 Haupt-Wirbeln und die zu 7+12+5 angeordnet sind +9 weitere Wirbel mit einer Summe von 33 Rückenwirbeln.

Was hat das nun mit Jesus aus dem Neuen Testament zu tun ?

Die Bibel bzw. das Neue Testament gibt zu dem Alter Jesus keine genauen Auskünfte, viele Theologen schätzen das Leben von Jesus auf ca. 30 Jahre, einige auf 33 Jahre.

Hinzu muss man nun auch die Frage stellen, ob mit Jesus Christus ein real-existierender Mensch gemeint war, oder ob die Chronisten der Bibel die Figur Jesus Christus nur symbolisch verstanden haben, als ein Prinzip.

Die meisten Menschen die entweder religiös oder atheistisch Denken, sehen in der biblischen Auslegung ein historisches Ereignis, das entweder mit Wundern ( Religion ) oder nur einen geschichtlichen Teil der damaligen Zeit im Morgenland wiederspiegelt ( Atheisten ).

Nun könnte es aber sein, das sowohl die orthodoxen religiösen Menschen, wie auch die Atheisten falsch liegen mit ihrer These zur Bibel bzw. Jesus.

Wenn Jesus nur eine symbolische Figur darstellt, so muss man Fragen, welche Idee dient als Fundament für Jesus und gibt es in älteren Mythologien schon Charaktere die in etwa Jesus aus dem Neuen Testament entsprechen ?

Christopher Knight und Robert Lomas schreiben in ihrem Buch: Unter den Tempeln von Jerusalem –

„Wenn die Visionen der Kirche von den Ereignissen, die rund um den Mann, den wir Jesus Christus nennen, passiert sind, historisch nicht so ganz akkurat war, dann kann man wohl erwarten, dass die Mehrheit der damals zeitgenössischen Schriften dieser „offiziellen“ Geschichte widersprechen würden. Das war auch wirklich der Fall, wie wir sehr schnell herausfanden, denn die Funde von Nag Hammadi und dem Toten Meer warfen ein ganz anderes Licht auf das, was wir aus dem Neuen Testament zu kennen glaubten.

Ein grundlegendes Problem für die Kirche liegt in der unausweichlichen Tatsache, dass der gesamte zentrale Mythos, um den es hier geht, in die Zeit vor Jesus Christus zurückreicht. Das Gerüst dieses Mythos ist so alt wie die Menschen selbst – von der jungfräulichen Geburt in der finsteren Höhle bis zum Opfertod, der die Gläubigen rettet – das ist immer wieder für religiöse Leitbilder so aufgeschrieben worden. Das sind nicht nur bloße Ähnlichkeiten – die Geschichten sind absolut austauschbar. Die Geschichte des Mithras – ein Kult, der zu Zeiten des Römischen Imperiums ebenfalls sehr populär war – war so ähnlich, das die Kirchenväter behaupten, es müsse sich um ein Werk des Teufels handeln, das Christus lächerlich machen sollte. Die unglückliche Tatsache, das es den Mithras-Kult schon lange vor der Geburt des christlichen Messias gab, fochten diese gebildeten Menschen nicht an; sie behaupten einfach, dass der Teufel ein gerissener alter Fuchs sei und die Zeit zurückgedreht habe, um einen Menschen zur Welt kommen zu lassen, der die „offensichtliche“ Einmaligkeit der Geschichte Jesu in Misskredit bringen würde. Hier nur eine Auswahl der alten Götter oder Religionsstifter, die alle vor Christus lebten und wirksam waren:

  • Gautama Buddha – um 600 vor Christus von der Jungfrau Maya geboren.
  • Dionysos – griechischer Gott, von einer Jungfrau in einem Stall geboren, verwandelte Wasser in Wein.
  • Quirinius – Heilsbringer der frühen Römerzeit, geboren von einer Jungfrau.
  • Attis – von der Jungfrau Nama ca. 200 vor Christus in Phrygien geboren.
  • Indra – um 700 vor Christus von einer Jungfrau in Tibet geboren.
  • Adonis – babylonischer Gott, Sohn der Jungfrau Ishtar.
  • Krischna – Hindu Gottheit, ca. 1200 vor Christus von einer Jungfrau geboren.
  • Zoroaster – ca. 1500-1200 vor Christus von einer Jungfrau geboren.
  • Mithras – am 25. Dezember, etwa 600 vor Christus, in einem Stall geboren. Seine Auferstehung wurde an Ostern gefeiert.

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Wie wir sehen zeigen Christopher Knight und Robert Lomas auf, das es in vielen Kulten und religiösen Ideen in verschiedenen Regionen der Welt Protagonisten gab, die Jesus aus dem Neuen Testament sehr ähnlich sind. Das könnte bedeuten, das die Chronisten der Bibel sich entweder dieser Figuren aus anderen Kulten bedient um das Neue Testament zu vollenden oder aber sie verwendeten es um kosmisches Wissen in den einen neuen Kult zu integrieren und daraus ist Jesus Christus entstanden.

Nun, wenn Jesus Christus also nur als kosmisches Symbol verstanden werden sollte, und die röm-kath. Kirche daraus später einen materiellen Jesus in theologischer predigte, den es eventuell so nie gegeben hat, dann muss auch die Frage gestellt werden, was das ganze nun mit der Kundalini Schlange, einem spirituellen Symbol aus dem frühen indischen Yoga-System zu tun hat ?

Nehmen wir einmal an, das die ganze Religionsstifter, entweder rein symbolisch zu verstehen sind oder aber zumindest hoch spirituell-begabte Wesen waren.

Kosmische Ur-Energie und Kundalini-Schlange

Zuerst einmal Grundlegendes Wissen zur Kundalini Schlange.

Die Kundalini Schlange wird im indischen Yoga als eine kosmische Schlangenkraft gesehen, die unterhalb der Wirbelsäule ruht und bei den meisten Menschen nicht zu entfalten kommt. Wird diese Kundalini Schlange erweckt, entweder durch Yoga Praktiken oder weil die Seele nun eine gewisse kosmische Reife erlangt hat, so das die Kundalini Schlange für das „Leben“ in dem sich die Seele gerade befindet, erweckt wird, dann stehen dem Menschen kosmische Kräft zur Verfügung und er kann Dinge, die den meisten physikalischen Gesetzen die seit dem 19. und 20. Jh. an Schulen und Universitäten gelehrt werden, widersprechen.

Die erweckte Kundalini Schlange steigt über die 33 Rückenwirbel bis zum Kopf und kann so das innere dritte Auge erwecken.

Die Energie welche die Kundalini Schlange erweckt, ist die kosmische Ur-Energie auch Vril genannt.

  • Bedeutet das etwa, das Jesus Christus symbolisch für die kosmische Ur-Energie steht, die bei der Kundalini Schlange im seelischen Menschen erweckt wird ?

  • Könnte das ungenauer Alter von Jesus deshalb auf 33 Jahre datiert werden, weil die Schlangenkraft über 33 Rückenwirbel aufsteigt und so das dritte Auge erweckt ?

  • Ist es möglich, das mit dem aufsteigen der Schlange die kosmische Ur-Kraft den Menschen/Seele von den 4 Grundphysikalischen materiellen Gesetzen befreit, die im Neuen Testament als Kreuz an dem Christus starb, symbolisiert werden ?

Ja, diese Zusammenhänge sind zwischen den Jesus Figuren, auch die älteren Protagonisten die oben weiter aufgezählt wurden, zu finden.

Der Aufbau der menschlichen Wirbelsäule

Schauen wir uns einmal etwas genauer den Aufbau der menschlichen Wirbelsäule an.

In Wikipedia steht:

Beim Menschen besteht die Wirbelsäule aus 24 freien Wirbeln, die über 23 Bandscheiben beweglich verbunden sind, sowie 8 bis 10 Wirbeln, die zu Kreuz- und Steißbein verwachsen sind. Da sie fast das gesamte Körpergewicht tragen und auf die Beine verteilen muss, ist die Wirbelsäule unten (kaudal) dicker als oben (kranial). Ihre mehrfache Biegung (Doppel-S-Form) dient der Dämpfung von Stößen.

on oben (kranial) nach unten (kaudal) wird die Wirbelsäule in fünf einzelne Abschnitte unterteilt, die sich jeweils aus einzelnen Wirbeln (lat.Vertebrae) zusammensetzen. Beim Menschen sind dies die Halswirbelsäule (Pars cervicalis) mit sieben Wirbeln, die Brustwirbelsäule (Pars thoracica) mit zwölf Wirbeln, die Lendenwirbelsäule (Pars lumbalis) mit fünf Wirbeln, das Kreuzbein (Os sacrum) mit fünf Synostoseverschmolzenen Wirbeln und das Steißbein (Os coccygis) mit vier bis fünf verschmolzenen Wirbelrudimenten (individuell und je nach Alter). Die menschliche Wirbelsäule besteht demnach aus insgesamt 33 oder 34 Wirbeln. Da die fünf Wirbel, die das Kreuzbein bilden, ebenso wie die Wirbelrudimente des Steißbeins miteinander verwachsen (verschmolzen) sind, spricht man auch oft davon, dass die Wirbelsäule aus 24 freien (präsakralen) Wirbeln (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule) sowie dem Kreuzbein und dem Steißbein besteht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirbels%C3%A4ule

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Die Wirbelsäule ist also in 33 Wirbel aufgeteilt, davon gibt es 24 freie Wirbel. Das bedeutet 9 Wirbel sind gebunden an den Körper.

 

Gray_111_-_Vertebral_column-coloured

 

Von Henry Vandyke Carter – Vertebral column image.- From: Henry Gray (1918) Anatomy of the Human Body (See „Buch“ section below)- Altered by User:Uwe Gille, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1282158

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Die gemeinsame Zahl 33

Noch interessanter ist es, das es von 33 Rückenwirbeln 24 freie Wirbel gibt, hier sind Zusammenhänge mit dem den 24 Stunden am Tag ( astronomische Zeit ), den 24 Buchstaben des lateinischen Alphabets sowie dem nordischen Runden Alphabet, den 24 Ältesten in der Bibel und 24 Eckpunkte im kosmischen Würfel/Kubus zu erkennen.

Was haben die 9 gebundenen Wirbel für eine Bedeutung, sie symbolisieren die Doppel-Pyramide des Universums, denn alle Bereiche des Universums sind durch die Gedankenkraft Gottes von dieser Doppel-Pyramide aufgebaut worden.

Wir haben bei der Doppel-Pyramide bzw. dem Kubus 8 Ecken und 1 Mittelpunkt = 9.

Denn es gibt im gesamten Universum 10 Grundzahlen, diese Zahlen sind:

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Doppelpyramide Erweitert (3)
Der Aufbau der Seele zeigt, wie die Seele aber auch die gesamte Natur funktionieren.

 

Im Sepher Yetzirah wird der kosmische Aufbau, bzw. so wie Gott das Universum geschaffen hat mit 32 Heiligen Bahnen beschrieben.

10 Grundzahlen und 22 Grundbuchstaben.

  1. Aleph
  2. Beth
  3. Dalet
  4. Gimel
  5. Heh
  6. Waw
  7. Zain
  8. Het
  9. Tet
  10. Jod
  11. Kaf
  12. Lamed
  13. Mem
  14. Nun
  15. Samek
  16. Gajn
  17. Pe 
  18. Tzade
  19. Qof
  20. Resch
  21. Shin
  22. Taw

3 Mütter

7 Doppelte

12 Einfache

Raumwürfel Cube of Space

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Die 10 Zahlen ohne etwas + die 22 Grundbuchstaben ergeben = 32 Heilige Bahnen, die 10 Zahlen sind aber auch gleichzeitig 10 Welten die der Mensch durchdringt, bis er zum kosmischen Menschen wird.

In der kabbalistischen Mystik werden die 10 Zahlen später als 10 Sephiroth beschrieben, nun finden wir aber auch noch eine 11 Sephirah DA’AT im Sephiroth Baum, diese ist der letztliche Durchgang zur Verschmelzung mit Gott.

»Jesus spricht zu ihm
Ich bin der Weg,
die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zum Vater
denn durch mich.«

Johannes 14,6

Dieser Bibelvers spricht die 11 Sephirah Da’at an. Diese besondere Sephirah Da’at wird in kabbalistischen Texten oft als Schein-Sephirah beschrieben, weil diese Sephirah keine eigene Füllung hat, sondern durch die kosmische Emanation durch die Geist-Seele im Menschen erst gefüllt wird.

In der Numerologie:

1.000 = Schöpfung/Universum und 1 = Gott = 1001.

Die Erlöschung 1001 = 1 + 0 + 0 + 1 = 11 = 2
Der Mensch 334 = 3 + 3 + 4 = 10 = 1 ( + )
Die Schöpfung 666 = 6 + 6 + 6 = 18 = 9 ( + )
Der eine Gott 1 = 1 = 1 = 1 ( + )
= 11 = 2

Die Erlöschung 1001 = 1 + 0 + 0 + 1 = 11 = 2
Der Mensch 1 = 1 = 1 = 1 ( + )
Die Schöpfung 999 = 9 + 9 + 9 = 18 = 9 ( + )
Der eine Gott 1 = 1 = 1 = 1 ( + )
= 11 = 2

Alles in der Schöpfung ( 1 + 999 oder 334 +666 ) bewegt sich im Rahmen der Gesetze Gottes ( 1 ). Und die Symbolzahl der endgültigen Wandlung ist die Elf, denn die elfte Sephirah ist das Allumfassende Gefäß. ( 1001 = 1 + 0 + 0 + 1 = 11).

Zählen wir nun 10+1 Sephira = 11 und die 22 Grundbuchstaben dazu, erhalten wir wieder eine Summe von 33.

Dieser geometrischen Ordnung die in der geistlichen Welt, aber auch in der materiellen-biologischen Welt aufgebaut ist,hat sogenannte Chakras wovon es Grundsetzlich 7 an der Zahl gibt, in manchen okkulten Schriften sind auch von 8 oder 9 Chakren die Rede.

Sephiroth-Baum mit Sephiroth Farben 2 Chakra
Jede der 7 Stufen des Sephiroth Baums ist ein Chakra zugeordnet.

 

Sephira und Chakra:

Krone/Kether = Sahasrara

Weisheit/Hokmah = Ajna

Kehl/Gnade/Chesed = Vishuddha

Herz/Schönheit/Tiphereth = Anahata

Solarplexus/Herrlichkeit/Hod = Manipura

Sakral/Fundament/Yesod = Swadhisthana

Wurzel/Königreich/Malkuth = Muladhara

Erleuchtung der Seele

Wir sehen, das die biologische Wirbelsäule im menschlichen Körper, ein materielles Abbild der Heiligen Geometrie und kosmischen Ur-Kraft ist, ja nicht nur die Wirbelsäule, sondern der ganze Mensch ist im biologischen Körper eine Schablone des Kosmos und die 33 Rückenwirbel wo die Kundalini Schlange aufstiegt symbolisiert das Leben von Jesus Christus, der auch 33 Jahre alt wurde und und zum Gott-Vater von Kreuz ( 4 physikalische Grundgesetze ) aufgestanden ist, das ist die Erleuchtung des kosmischen Menschen, die Seele hat dann keine irdische Inkarnation mehr nötig hat und eins wird mit dem Ewigen All.

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-anno 7.07.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter und Wikipedia ( verlinkt )

Zitate:

  • Christopher Knight und Robert Lomas – Unter den Tempel von Jerusalem
  • Wikipedia
  • Giovanni Grippo
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Symbolkunde: Das Allsehende Auge

Die meisten Menschen haben schon vom Allsehenden Auge gehört. In vielen neuzeitlichen Vorstellungen wird dieses Symbol oft als Weltherrschafts-Symbol falsch verstanden. Manchmal sieht man das Allsehende Auge an alten historischen Gebäuden.

Inhalt:

  • Welche Bedeutung hat das Auge in einem Dreieck ?
  • Warum hat das Dreieck nur ein Auge ?

 

Welche Bedeutung hat das Auge in einem Dreieck ?

Zuerst einmal schauen wir, was für geometrische Formen das Symbol aufweist.

  • Wir haben ein Dreieck
  • Ein Auge

Das Dreieck besteht aus 3 Ecken bzw. einer Rechten und Linken Ecke, daraus entsteht in der Mitte die dritte Ecke.

photo_00419
Auf der Zeichnung sehen wir ein Dreieck, welches die 3 hebräischen Buchstaben: Aleph, Mem und Shin ( 3 Mütter ) symbolisiert. Diese 3 Buchstaben welche in der Geometrie als Dreieck fungieren, zeigen zugleich die 3 Raumachsen an, welche im seelischen Menschen als: Oberer Punkt = Seele/Kraftstrom Gottes, rechter Punkt = Weisheit und linker Punkt = Verstand kennzeichnet.

 

Das Auge bedeutet „Erkennen“ vom Aufbau der geometrischen Ordnung. Damit ist gemeint, das der Mensch in der Lage ist die göttliche Geometrie zu verstehen und sie in alle Bereiche des menschlichen Seins einzuarbeiten oder darin zu Erkennen, woraus sich dann die jeweiligen Bereiche wie Re-Ligion, Wissenschaft und Kultur in der göttlichen Ordnung finden.

Warum hat das Dreieck nur ein Auge ?

Weile es die beiden äußeren Ecken verbindet, zudem wird es als drittes Auge verstanden. Im menschlichen Körper haben wir ebenfalls zwei Augen, ein rechtes Auge und ein linkes Auge, das dritte Auge ist ein geistliches Auge und zugleich symbolisiert die dritte Ecke die Spitze, woraus das Dreieck entsteht. Das dritte Auge soll im Gehirn existieren und mit der Geist-Schlange bzw. Kundalini aus dem Rückenwirbel erweckt werden.

Hexagramm Dreiecke (2)

Wenn das dritte Auge erweckt ist, werden geistliche Fähigkeiten gewonnen und der Mensch herrscht über die Materie. Diese Kraft wird auch als Christus oder Vrilkraft bezeichnet.

Darum nennt man es das Allsehende Auge.

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-anno 6.07.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Die spirituelle Umwandlung der Erde: Wassermann Zeitalter im Jahr 2154

Das Wassermann Zeitalter wird in den meisten esoterischen Literaturen mit dem Jahr 2012 verbunden, da im Maya-Kalender beschrieben wird, das ein neues Zeitalter ab 2012 beginnt.

Inhalt:

  • Das Jahr 2012
  • Der Paradigmen-Wechsel
  • Wann wird das Wassermann Zeitalter beginnen ?

 

Das Jahr 2012

Da die meisten Menschen noch im materiellen Bewusstsein existieren, konnte nicht verstanden werden, das ab 2012 nur der Übergang zu einem neuen Zeitalter begonnen hatte. Auch konnten die Menschen nicht verstehen, das es sich dabei nicht um einen materiellen Welt-Untergang handelte, sondern um einen geistlich-metaphysischen Welt-Untergang. Die meisten Menschen verstanden das Jahr 2012, als etwas, das sich die antiken Maya nur ausgedacht haben bzw. ihrer Fantasie entsprang und konnten nicht, da die profane Menschheit keinerlei Wissen um die kosmischen Gesetze hatte bzw. immer noch nicht hat, das Wissen der Maya und andere antiker Völker zum Jahr 2012 nachvollziehen.

Der Paradigmen-Wechsel

Die alte Welt, bzw. das alte Polarität-Denken der religiösen-, wissenschaftlichen-, politischen und auch wirtschaftlichen Systeme der Welt vor dem Jahr 2012, wird in der weiteren Zukunft keinen Bestand mehr haben, denn die Menschheit wird nun spirituell Erwachen.

Die Dogmen, die bis zum Jahre 2012 in den religiösen und politischen Systemen über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte eingearbeitet wurden, werden seit 2012 immer weniger energetisch versorgt. Das bedeutet auch, das nun Religionen und politische Systeme in Zukunft sich auflösen werden und es sozusagen durch das kosmische Erkennen die ursprüngliche spirituelle Religion auf der Erde im Menschen transformiert wird.

Die Wissenschaft wird vollständig transformiert und das materialistische Modell des 18. und 19. Jahrhunderts gehört der Vergangenheit an, innerhalb der Wissenschaft wird es eine starke Kontroverse geben zwischen Vertretern der alten materiell-dogmatischen Wissenschaft dem Behaviorismus und den Wissenschaftlern des neuen Zeitalters, welche Metaphysik, experimentelle Ergebnisse und Geist im Einklang mit den hermetischen Gesetzen den Menschen lehren werden.

Die politischen Systeme werden nicht mehr auf egoistisch-materieller Basis funktionieren, sondern es wird immer eine Aktualität zur Schwingung und Umwelt geben. Sowohl Parteien als auch ideologische Denkmuster sind längst überholt und werden, da die Menschheit für das kosmische Wissen gereift ist, nur in den zukünftigen historischen Literaturen zu finden sein.

Wann wird das Wassermann Zeitalter beginnen ?

Giovanni Grippo schreibt dazu im „Buch der Engel“:

Der Unterschied zwischen Engeln und Menschen ist durch die Schöpfungsordnung selbst vorgegeben. Während der Mensch an der Spitze der sichtbaren Schöpfung steht, befinden sich Engel auf einer höheren Stufe. Gott hat den Engeln die Gnade der unmittelbaren Gottesschau geschenkt. Die Engel sind den Menschen an Stärke und Macht überlegen. Engel besitzen keine Stofflichkeit und haben in Folge dessen keinen Zugang zur Sinnlichkeit und diese wiederum ist dem Menschen gegeben. Der Mensch besteht aus materieller Stofflichkeit so lässt sich mutmaßen, dass ein Engel nur Erkenntnis besitzen kann.

Nach dem Zeugnis der Bibel, besonders nach dem Zeugnis der Evangelien des Neuen Testaments, gibt es nicht nur gute, sondern auch böse Geistwesen, Dämonen. Den Engeln des Lichts, den himmlischen, herrlichen und heiligen Heerscharen Gottes, steht ein großes Heer von Teufeln und Dämonen gegenüber, ein böses Geistheer, das in Finsternis sein Unwesen treibt.

Im 16. Jahrhundert erhielt John Dee am westlichen Fenster seines Studierzimmers von Uriel, einem der sieben Erzengel, einen Kristall. Aleister Crowley ergriff das Henochische System, das von John Dee erarbeitete Wissen und bestätigte über 300 Jahre später, den durch die Engel eröffneten Kontakt mit den Äthyren. Seit John Dee sind über 400 Jahre vergangen und das Henochische System bestätigt, dass er nicht ein Zeitfenster – durch Kontaktierung der Äthyre – von drei Jahrhunderten sondern von vier Jahrhunderten geöffnet hat. Nicht ohne Grund hatten Aleister Crowley und sein Anhänger Visionen die Wissen um die ägyptische Mythologie voraussetzen.

In den Visionen der Äthyre wird das kommende Zeitalter, das Aleister Crowley ausrief, dem ägyptischen Gott Horus zugeordnet.

Durch Nutzung des Henochischen Systems und Henochischen Alphabets wurde Henoch zum höchsten aller Engel: Metatron. Der Erzählung nach soll der Prophet Elja durch dieses System zum Engel „Sandalphon“ geworden sein. Jesus und Apollonius von Tyana sollen das Henochische System genutzt haben. Der Prophet Hesekiel und Johannes der Evangelist empfingen wie Edward Kelly und Aleister Crowley ihre Visionen durch das Henochische System. Über die Jahrhunderte tauchte es immer wieder neu auf. Engel bestimmten, dass es nicht mehr einer ganzen Gruppe von Menschen oder gar einem ganzen Volk anvertraut werden sollte, seit den Zeiten der Nephilim sondern nur wenigen Eingeweihten.

Momentan befinden wir uns in der Zwischenzeit, d.i. der Übergang von einem Zeitalter zu einem neuen Zeitalter. Seit einigen Jahren bemerken wir ein verstärktes Interesse an Engeln und Dämonen. Das Henochische System ist wieder im Kommen. Wir befinden uns in einem Zeitalter der Verwirrung und noch wenige Jahre werden vergehen bis das nächste Zeitalter die Menschheit neu auf die Probe stellen wird. In den Henochischen Tafeln wird für dieses Zeitalter, damit ist die Zeit ab dem 21. Dezember 2012 gemeint, das verstärkte Aufkommen des Engelglauben bezeugt. Dies ist ein Hinweis, dass die Menschheit vor einer Schwelle der Erleuchtung steht. Erleuchtung bedeutet aber nicht zwangsläufig Weisheit, Erkenntnis, Einweihung und Erfüllung. Sie können sich auch ins Gegenteilige verkehren. Im dritten Jahrtausend wird das Wassermannzeitalter aufkommen, das laut den Ausführungen des Henochischen Systems um das Jahr 2154 beginnen soll.

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Nun können wir mal die Jahre von 2012 bis 2154 rechnen.

Das Ergebnis sind 142 Jahre.

1+4+2 = 7

Wenn wir die Quersumme von 142 Jahren, also den Jahren von 2012 bis 2154, rechnen, erhalten wir die Quersumme 7. Die Sieben ist eine magische Zahl und auch ein Symbol für den Mittelpunkt des Würfels.

                                     Sepher Yetzirah

                                                                    Vierter Abschnitt

 

(4. Absatz) Sieben Doppelte entsprechen den sieben Enden:

Oben und Unten, Osten und Westen, Norden und Süden und der Palast des Heiligen in der Mitte. Er ( der Palast des Heiligtums ) trägt sie alle.

KUBUS 7
Als der Anfang vom UR-SEIN ( GOTT ) geschaffen wurde, hat Gott aus Überfluss an sich selbst „Himmel und Erde“ erschaffen, welche die erste rein-geistliche Doppel-Pyramide bildete:

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Wir sehen also, das die 142 Jahre zwischen 2012 und 2154 den Aufbau des kosmischen Raumwürfels symbolisch zeigt.

Aus 6 Pyramiden, die an der Spitze verbunden sind, ergibt sich die Mitte, welcher im 1. Moses als 7. Tag beschrieben wird, an dem Gott von all seinen Werken ruhte.

Das bedeutet, die nächsten Jahrzehnte baut sich ein neues Bewusstsein auf und wird im Jahre 2154 ( 7. Tag ) vollendet sein, bis dahin wird die Menschheit spirituell Erwacht sein und die aktuellen Probleme gehören längst der Vergangenheit an, da die kosmische Bewusstsein in den inkarnierten Seelen gereift ist und die Menschheit dann so existiert, das die kosmischen Gesetze verstanden werden und die Dualität in allen Bereichen des Seins überwunden wurde und die Menschheit insgesamt mit höheren Wesen kommuniziert.

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-anno 5.07.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitat: Giovanni Grippo – Das Buch der Engel

Buchstaben

Buchstaben sind die Seelen des Kosmos,

Wörter sind ihre Familien,

Sätze bilden Völker und Bücher ganze Welten.

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-anno 26.06.2019 bei Jupiter

Mathematische Symbol-Sprache in der Negativen Theologie

Inhalt:

  • Was ist Negative Theologie ?
  • Die mathematischen Symbole vor Wörtern in der Negativen Theologie
  • Ein Text der Negativen Theologie mit Beispielen der mathematischen Symbole

 

Was ist Negative Theologie ?

Die Negative Theologie befasst mit dem ontologischen Sein in Gott, bzw. versucht sich so minimal wie möglich über Gott rhetorisch zu äußern, manche Theologen und Philosophen sagen z.B. auch das die Negative Theologie alle Aussagen über Gott negiert, dass bedeutet nicht, das wir es mit einem atheistischen-philosophischen Konstrukt zu tun haben, sondern mit einer speziellen Art der Ontologie, so z.B. dass konkrete Aussagen wie: Gott ist das Licht, Gott ist das dunkle, Gott ist Weise, nicht direkt mit Gott in Verbindung gebracht werden können, da Gott das unbegrenzte Numinose Sein ist, das keinen direkten Aussagen zu beschreiben ist, weil jede Aus-Sage schon eine Formung der Sprach-Dimension darstellt.

Die Negative Theologie ist daher für manche Menschen, insbesondere für Philosophen, Religionswissenschaftler und Kulturforscher mit einem atheistischen bzw. dogmatischen-religiösen Weltbild schwer zu Verstehen.

Aber gelegentlich können auch Menschen mit mystischer und esoterischer Weltanschauung die Interpretation der Negativen Theologie nicht Verstehen.

Darum werde ich ein neue Symbol-Sprache in die Negative Theologie einführen und mathematischen Zeichen werden vor wichtigen und bedeutenden Wörtern, wie z.B. Gott oder Universum zugefügt.

Die mathematischen Symbole vor Wörtern in der Negativen Theologie

+

:

x

_______________________________________________

Ich habe das Minus als erstes Zeichen ausgewählt, da das Minus-Symbol das absolute Sein ausdrückt, welches keine formierte Sprache wiedergeben kann.

Das Plus-Symbol steht für Wörter, die z.B. die Schöpfung, Engel oder Gedanken meinen, da diese Wörter etwas aufbauen, also etwas hinzufügen.

Das Divisions-Zeichen ( teilen ) steht für Wörter die in der Negativen Theologie Polarität und die daraus resultierende Dualität beschreiben.

So wird dann das Multipilkations-Zeichen für Begriffe verwendet, die für Vielheit stehen, dazu zählt auch der Polytheismus.

Beispiele:

Wir können -Gott nicht sprechen, es gibt aber für etwas da selbst mit +Größe nicht zu beschreiben ist Wörter, und wie ist das nicht-sprechbare -Sein im materiellen +Universum wirksam ? Wenn das -Übersein, was in der Sprache zum -Gott wurde nicht- +Existent ist, aber es trotzdem ein quasi- -Vakuum ohne +Raum darstellt, so muss die stoffliche :Natur eine -Wurzel von diesem -Übersein sein. Die :Natur ist somit begrenzte xStofflichkeit, bedeutet das nun, das es :Begrenzung im grenzenlosen -Sein gibt, so als wenn man ein ein Aquarium in den Ozean stellt ? Das nicht- sprechbare -Sein, ist Un- -Sein mit allen xDingen der :Natur.

Ein Text der Negativen Theologie mit Beispielen der mathematischen Symbole

(Minus) -Gott, -Sein, -Übersein, -Vakuum, -Numinos, -Unsein, -Akzidenz, -Geist

(Plus) +Universum, +Substanz, +Raum, +Existenz, +Engel, +Gedanken, +Schöpfung, +Größe, +Expansion

(Dividieren) :Natur, :Polarität, :Dualität, :Mathematik, :Sprache, :Wesen, :Begrenzung, :Bewegung

(Multiplizieren) xStoff, xLicht, xFarben, xKörper, xElemente

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Ich werde in einem zweiten Teil, einen Text der Negativen Theologie schreiben mit den mathematischen Symbolen in dem die mathematischen Symbole den bedeutenden Wörtern zugefügt werden.

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-anno 15.06.2019 bei Jupiter

Aristotelles und die Philosophie des Mittelalters ( Scholastik )

Der große Philosoph Aristotelles ( 384 – 322 v. Chr. ) war ein Denker und Universal-Genie, nicht nur die Philosophie, sondern anderen Bereiche, die heute als Naturwissenschaft, Medizin und Politik bekannt sind, gehörten zu der Arbeit von Aristotelles.

Aristotelles war ein Schüler von Platon, doch Platon war Philosoph und erdachte viele Gedanken-Gebäude, die sogar bestimmte Bereiche der Mystik beeinflussten.

Sein Schüler Aristotelles, der auch Alexander der Große nebenbei in politischen Fragen zur Seite stand, beschäftigte sich jedoch auch wie schon beschrieben mit naturwissenschaftlichen und auch medizinischen Sachgebieten.

Die Schriften bzw. das Wissen von Aristotelles, waren jedoch in Mitteleuropa bis zum Früh-Mittelalter unbekannt, es waren orientalische Mystiker bzw. ebenfalls Philosophen welche die Schriften von Aristotelles studierten und kommentierten.

Die bekanntesten Mystiker welche die Schriften von Aristotelles kommentierten waren Avicenna und Averroes, ihre Schriften gelangten am Anfang des Mittelalters nach Europa, hauptsächlich Albertus Magnus und Thomas von Aquin wurden durch die Schriften von Aristotelles inspiriert und mit christlicher Theologie neu ausgelegt, hier sind besonders die Werke des Thomas von Aquin zu nennen, wie in seinem berühmten Werk Summa theoligica fragen der christlichen Theologie neu gedacht werden.

Nicht jeder Scholastiker legte die Philosophie von Aristotelles mit seinen eigenen Worten aus, sondern es wurden auch andere Philosophen argumentativ hinzugezogen oder es wurde die Philosophie von Aristotelles kritisch angesehen.

Die Scholastik wurde durch das cartesianische Denken, des Philosophen und Mathematiker Rene Descartes verlor an Bedeutung und durch den Rationalismus ersetzt.

Trotzdem wurden Ideen, welche die Scholastiker in ihren Schriften niederschrieben, von Rationalisten wie Descartes und Leibniz aufgenommen und in rationalistischer Rhetorik neu ausgelegt, bis hin zu naturwissenschaftlichen Gedanken.

Die Scholastik war ein bedeutender teil der Philosophie-Geschichte und formte auch das naturwissenschaftliche Denken des 17. und 18. Jahrhunderts. Auch wenn die Naturwissenschaft im 18/19. Jahrhundert die Metaphysik argumentativ aus ihren Gedanken negierte, sollten heutige Wissenschaftler in der Philosophie von Aristotelles und der Scholastik nach Fragen suchen, da Wissenschaft ohne Metaphysik nicht funktioniert und Philosophie in Zukunft wieder in das Denken der Naturwissenschaft integriert wird.

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-anno 4.06.2019 bei Jupiter

 

Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

Die meisten Menschen denken, wenn sie das Wort Magie hören, dabei an Zaubertricks wie sie z.B. der Bühnenmagier David Copperfield seit etlichen Jahren vorführt oder die Menschen denken dabei an ein paar Kerzen mit Räucherbeiwerk und Steinen ect. mit besonderen Kräften, wenn auch dieser Vergleich teilweise zutrifft, ist die wahre Magie doch nochmal ein sehr spezielles und anderes Gebiet, die keine direkte Verbindung mehr zu irgendwelchen Dingen wie Zaubersteinen bzw. Gläserrücken und ähnlichen Modernen Angeboten hat.

Inhalt:

  • Wie ist das spirituelle Universum aufgebaut ?
  • Gedanken erschaffen Magie
  • Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

 

Wie ist das spirituelle Universum aufgebaut ?

Das Wort Magie kommt aus dem lat. und bedeutet Magus ( Zauberer ) sowie Mitlieder der medischen Priesterkaste.

Die Magie an sich, ist dabei weder positiv noch negativ, sie wird erst durch die Gedanken und Handlungen des Menschen weiß oder schwarz.

Wo findet Magie statt ?

Menschen mit mystischen, hermetischen und theosophischen Verständnis, wissen das der Kosmos in 3, in einigen Lehren auch in 4 Grund-Dimensionen eingeteilt ist.

Ich verwende hier jetzt die hermetische Variante von 3 Grund-Dimensionen:

  • Geist-Schöpfung/Ur-Matrix
  • Form und Schöpfung
  • Natur und Dasein

Die erste Dimension ist rein geistlich und kann kaum bzw. in nicht kommunikativen Worten beschrieben werden. Sie wird nur erreicht wenn der Mensch seinen Gedankenspeicher komplett geleert hat und jeder Gedanke der Geist-Seele im kosmischen Geist aufgelöst wird bzw. der Gedanke nicht mehr ausgedacht werden muss, sondern das imaginative Bild im Gleichnis der Schöpfung harmonisch wirkt.

Auf der 2. Ebene „Form und Schöpfung“ werden Dinge von Seelen gedanklich bzw. bewusst als Gedanken-Bilder erschaffen und werden durch durch das kosmische Geistfeld in die Natur-Substanz integriert und teilweise von der Natur-Substanz aufgebaut, so ist das materielle Universum entstanden. Die 2. Dimension ist die Ebene auf der Magie erschaffen wird und nur dort wirken kann.

Denn die Dritte Dimension ist unsere physische Naturwelt aus Elementar-Teilchen und biologischen Systemen. Welche aus der 2. Dimension her in manchen mystischen Schriften auch als Akasha Chronik oder Astralwelt beschrieben, wirkt.

Der Magier welche über die Dimensionen und die Wirkung der Magie geschult wird und diese über Jahre erlernt, kann je nach Karma und astrologischer Zuordnung in Unterstufen der 2. Dimensionen zur physischen Welt magisch die Dinge bewirken.

Dabei sollte angemerkt werden, das die 2. Dimension komplett imaginativ bzw. akzidentell unsichtbar von den Wesenheiten der 3. Dimension geleitet bzw. gesteuert wird, so das der Plan vom Universall-Geist vollendet wird.

Viele Vertreter der Magie wissen nicht, bzw. leugnen die 3. Dimension und gehen in ihrere Erkenntnis davon aus, das sich über der höheren Astralwelt keine göttliche Dimension befindet, das unterliegt jedoch der Täuschung, weil die Wesenheiten der 3. göttlichen Dimension die Kräfte der 2. Dimension unsichtbar und imaginativ lenken, so wie von Gott bzw. dem Universall-Geist „bestimmt“.

In so einer Täuschung kann es passieren, das der Magier sein Ego nicht vom intuitiven Geist aus lenkt und so aus egoistischen Gründen zu einem Schwarz-Magier wird, der seine magische Macht für rein irdische und materielle Zwecke so anwendet, das andere Menschen und die Natur benachteiligt werden (können).

Der Mystiker und Magier Papus schreibt dazu:

„Endlich sei diese unsichtbare Welt noch von unseren Ideen bevölkert, die dort wie reale Wesen wirken. Jeder Gedanke des Menschen geht in dem Augenblick, wo er entwickelt ist, in die Innenwelt, wo er durch Assoziation, das, was wir auch seine Bindung nennen könnten, mit einem Elementalis, also mit einer der halbintelligenten Kräfte der Naturreiche, eine aktivere Wesenheit wird. Er bleibt als eine aktive Intelligenz, ein vom Geist gezeugtes Geschöpf, entsprechend der ursprünglichen Intensität der Hirnaktion, der er seiner Entstehung verdankt, längere oder kürzere Zeit am Leben. Also ein guter Gedanke wird als aktiv wohlwollendes Können erhalten, ein schlechter Gedanke als übler Dämon. Wenn Jesus parabolisch sagt, der Glaube könne Berge versetzen, so folgt er damit lediglich der allen Weisen bekannten theosophischen Überlieferung.

  1. Es gibt keine Wunder.
  2. Die Natur ist drei-einig:
  • 1) sichtbare, objektive Natur
  • 2) unsichtbare, okkulte, schaffende Natur, genaues Modell und Lebensprinzip der vorhergehenden.
  • 3) Über beiden steht der Geist, Quelle aller Kräfte, ewig und unzerstörbar.

Die beiden niederen Naturen ändern sich unaufhörlich, die höchste nie.

3. Der Mensch ist ebenfalls drei-einig:

  • 1) Der physische Körper, der Mensch als Gegenstand.
  • 2) Der astrale, lebenspendende Körper oder Seele, der Mensch als Wirklichkeit.
  • 3) Beide werden übertönt und erleuchtet vom Dritten, dem unsterblichen Geist.    

Wenn es dem realen Menschen gelingt, sich mit diesem letzten zu verschmelzen, wird er eine unsterbliche Wesenheit.

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Gedanken erschaffen Magie

Wie wir schon bei Paus gelesen haben, wird die 2. Dimension mit der Kraft der Gedanken bewirkt, die sich dann in die Natur-Ebene des physischen Universums integriert.

Das Gedankenbild kann so, bewusst in die Natur-Dimension hinein-gedacht werden und wirkt sich in der Natur und in der Menschheit aus.

Das bedeutet die reine Magie findet in der Kreation bewusster Gedanken-Bilder statt. Die oftmals zur Hilfe verwendeten magischen Ritualwerkzeuge, sind selbst keine „magischen“ Instrumente, sondern diesen entweder als symbolischer Trigger für die Verbindung der Imagination von von Wunsch/Willen zum Gedanken, oder werden in einigen Gebräuchen auch energetisch aufgeladen mit Hilfe der Verknüpfung des Magiers zum sogenannten „magischen Werkzeug“ oder Gegenstand wie ein Stein, Wasser oder andere Utensilien. Dabei achtete der Magier stets darauf welche Wesenheiten den Gegenstand energetisieren sollen, denn nicht jede astrale Wesenheiten kann sich mit bestimmten irdischen Stoffen oder metallen verbinden.

Wichtig ist dabei, das der Magier weis, das die Natur von Anfang an als kubische Geometrie aufgebaut wurde:

Raumkubus (2)
Der Raumwürfel baut die kosmische Geometrie auf, in der sich auch das Kosmische Geistfeld ( Morphogenetisches Feld/Akasha-Chronik ) befindet.

Bei der magischen Imagination spielen die Zahlen der Schöpfung eine wichtige Rolle.

So sind die menschlichen Eigenschaften im Baum des Lebens konzentriert und werden durch 10 Welten bestimmt, die 11 Welt ist das Gefäß, die von selber durch den Mensch gefüllt wird, wenn die Substanz der 10 zerfällt, darum erscheint die 11 in manchen mystischen Büchern als Zahl der Leere.

Giovanni Grippo schreibt zur Zahl 11:

Alles in der Schöpfung (1+999 oder 334+666) bewegt sich im Rahmen der Gesetze Gottes (1). Und die Symbolzahl der endgültigen Wandlung ist die Elf, denn die elfte Sephirah ist das allumfassende Gefäß. ( 1001 1+0+0+1 = 11)

Tzimtzum Himmelsrichtungen Sephiroth.2 (2)

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Die 11 ist also in manchen Mysterien-Schulen die höchste mystische Zahl des Universums.

Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie

Lothar Göring dem ein teil der Unterlagen ( Bundeslade aus Atlantis ) zur wissenschaftlichen Überprüfung ausgehändigt wurde, schreibt:

„Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“

Wenn Sie das, was ich in diesen zwei Bänden offengelegt habe und das vom Inhalt her nicht von mir ist, gelesen und mit ihrem Verstand hundertprozentig erfasst und verarbeitet haben, werden Sie mir recht geben, wenn ich behaupte, dass diese Erkenntnisse nicht von einem menschlichen Gehirn produziert worden sein können. Ich habe sie nur in meine Worte gekleidet, damit auch der nicht vorgebildete Laie sie mit seinem Verstand erfassen kann. Hat er sie hundertprozentig mit seinem Verstand erfasst, dann muss ihm klar sein, dass er eine Kraft besitzt, mit der er „Berge versetzen“ kann. So, wie es in der Bibel steht.

Matthäus, Kap. 17, Vers 20 und Kap. 21., Vers 22

„So ihr Glauben habt als Senfkorn, so möget ihr sagen zu diesem Berge:

Heb dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben;

und euch wird nichst unmöglich sein.“

„Und alles, was ihr erbittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihrs empfangen.“

Diese Kraft habe ich (Lothar Göring) am eigenen Laibe kennen gelernt. Und ich weiß heute, dass ich diese Kraft in ihrere ganzen Stärke besitze. Denn nur diese Kraft und mein absoluter Glaube an diese Kraft halten mich noch am Leben.

Gott hat diese Kraft den Menschen gegeben, als Er sie frei gab, damit sie selbst entscheiden können über ihr Sein. Doch so, wie Er sie frei gab in die Dualität des menschlichen Seins, integriert in die Materie, so gab Er ihnen auch die Gabe, diese Kraft „dual“ anzuwenden.

Wenn wir Menschen vom Mystischen sprechen und reden von „Weißer“ und „Schwarzer Magie“, so ist es das, was der sogenannte normale Mensch mit den Begriffen „GUT“ und „BÖS“ umschreibt. Das Gute ist das, was wir Menschen mit den Worten umschreiben, „Es hat uns geholfen“, oder „Wir haben ihm geholfen“. All das fällt in den Bereich der „Weißen Magie“.

Die „Schwarze Magie“ – das Böse – ist der Bereich, vor dem im Grune genommen jeder ursächlich tief in sich eine Ur-Angst besitzt. Der normale Mensch, der noch nie etwas mit der echten „Schwarzen Magie“ zu tun hatte, also sie nicht kennt, kann sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, welche Macht hinter dieser Magie steckt.

Die Kraft, die uns Gott in seiner Gnade gegeben hat, ist eine nicht teilbare Kraft. So, wie sie Berge versetzten, Kranke heilen und Tote zum Leben erwecken kann, so kann sie Berge aufbauen, Menschen Krank machen und Leben zerstören.

Es liegt am Menschen ganz allein – denn er ist frei -, wie er diese Kraft einsetzt. Setzt er sie in der reinen Nächstenliebe ein, um seinen Brüdern und Schwestern im Geist zu helfen und um seinen Lebensplan zu vollenden, dann führt ihn diese Kraft zurück in die geistige Freiheit, zu Gott.

Benutzt er sie aus Ego-bezogenen Gründen, womit er seinen Gedankenspeicher füllt, macht er sich schuldig gegenüber dem Plan Gottes, durch den wir zurückgeführt werden sollen zur geistigen Freiheit.

„Gott“ und „Satan“ sind keine Dualität, denn Gott, der Allmächtige, schuf auch Satan. Als Wesenheit von Gott erschaffen, den Geboten Gottes zuwiderhandelnd, ist er als Wesenheit der „gefallene Engel“ – ein Kind Gottes. Eine Wesenheit, die genauso real existiert, wie alle anderen Wesenheiten, die je erschaffen wurden. In der Dualität ist Gott und Satan die „materielle Seele“ und der „Gedankenspeicher“.

Gott schenkte uns die Gabe, Gedankenbilder gleich Wesenheiten zu erschaffen. Wir allein können nur in absoluter Freiheit selbst entscheiden, ob wir in Gottes Sinn die Gabe einsetzen, oder uns abtrennen von Gottes Gnade, indem wir uns dem Satan verschreiben, ihm „unsere Seele verkaufen“ und ihm diese Kraft für seine Werke zur Verfügung stellen.

In der „Weißen“ und in der „Schwarzen Magie“ werden Rituale als Werkzeuge benutzt, um diese Kraft so einzusetzen, dass sie dem Menschen hilft oder ihm Schaden zufügt.

Alle Rituale, die in der „Weißen“ und in der „Schwarzen Magie“ machbar sind, werden in den Unterlagen offengelegt und beschrieben. Da ich (Lothar Göring) am Anfang des Studierens der Unterlagen nicht davon überzeugt war, dass man mit dieser Kraft alles bewirken kann, habe ich aus reiner Neugierde auch diesen Bereich so weit, wie es mein Gewissen zuließ, überprüft.

Es gibt kein Ritual ( das ausführlich beschrieben ) nicht mit Erfolg abgeschlossen wurde.

Dies gilt für die „Weiße Magie“ genauso wie für die „Schwarze Magie“. Dies gilt für das „Geistheilen“ und das „Gesundbeten“ ebenso wie für die Anwendung von Kräutern, die in Ritualen zur Heilung von Krankheiten eingesetzt werden.

Das, was man heute als „Schamanische Rituale“ bezeichnet, gleich aus welcher Kultur sie stammen, sind Rituale, die den gleichen Gesetzen unterliegen, wie sie in den Unterlagen beschrieben werden. Wenn Menschen von „Satanskult“, „Voodoo-Zauber“, „Verhexung“, „Besessenheit“, „Verfluchungen“ oder sonstigen Ritualen sprechen, die dem Bösen dienen und Schaden verursachen, dann sind dies Rituale, die, wenn sie nach dem Gesetz des Ablaufs in Verbindung mit dem richtigen Werkzeug eingesetzt werden, absolut der Realität entsprechen. Wie schon einmal gesagt, die Kraft, die Gott uns gegeben hat, wirkt in beiden Bereichen gleich.

Den Menschen, die diese Phänomene als „Phantasterei“ abtun, sollte man sofort die Frage stellen, „Was ist Phantasie?“

Phantasie ist ein Phänomen, das, wie in diesen zwei Büchern (Apokalypse Seele/Enthüllung einer Wahrheit) ausführlich erklärt wird, dann auftritt, wenn man sich mit seinem Empfänger dem „Kosmischen Geistfeld“ öffnet.

Durch die Informationen, die man erhält, formen sich die Gedankenbilder, die von den Menschen, die diese Kenntnis nicht besitzen, als „Phantasie“ bezeichnet werden.

Die „Weiße“ und die „Schwarze Magie“ sind keine Phantasie, denn sie müssen gedacht und getan werden. Die Reize, die man dazu erhält, kommen entweder aus der Seele oder aus dem Gedankenspeicher.

Die „Weiße Magie“ erlernen kann jeder. Genauso kann jeder die Rituale der „Schwarzen Magie“ erlernen.

Doch um sie durchzuführen zu können – mit dem Wissen, anderen zu schaden bis hin zur Zerstörung -, muss der Mensch einen Gedankenspeicher besitzen, der mehr als zur Hälfte gefüllt ist. Erst wenn sein Gedankenspeicher über die Hälfte hinaus gefüllt ist, erst dann ist er in der Lage, die „Schwarze Magie“ einzusetzen. Denn erst dann dringt die Kraft aus der Seele nicht mehr durch, die der Mensch „Gewissen“ nennt.

Mir (Lothar Göring) ist klar, dass ein Mensch,, der nicht den absoluten Gottesglauben besitzt in eine Situation gebracht werden kann, in der er sich sagt, „Mir ist alles egal. Ich setze diese Kraft ein. Danach, wenn ich aus diese Situation heraus bin, werde ich alles tun, um den Schaden, den ich verursache, wieder gut zumachen.“

Dies ist eine Ausrede, mit der sich der Mensch selbst betrügt. Denn in dem Moment, wo ein Mensch es einmal getan hat, werden die vielen Gedanken, die er im Anschluss zukunftsträchtig produziert, seinen Gedankenspeicher so stark füllen, dass er – so steht es in den Unterlagen – eine „verlorene Seele“ wird. Das einfachste Ritual, das die meisten Menschen heute einsetzen, um ihr Gesicht zu wahren, ist die Lüge und die üble Nachrede, um sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Sie werden vom Ego aus der Angst geboren. Angst und Neid sind das Hauptwerkzeug des Satans. Damit verführt er die Menschen und verhilft ihnen zu materiellen Werten, also zu den Werten, die die zur Zeit lebenden Menschen anstreben und hinter denen sie herlaufen. Haben sie einmal das „Goldenen Kalb“ angebetet und tragen das „Mal des Tieres“ auf der Stirn, dann ist es sehr schwer für sie, dieses „Tier“ wieder loszuwerden.

Im nächsten Buch mit dem Titel „Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“, das ich (Lothar Göring) Anfang 1998 verlegen lasse, werde ich (Lothar Göring) alle Rituale als Werkzeuge offen legen. Diese Entscheidung habe nicht ich (Lothar Göring) getroffen.

(Anm. d. VES-TA Gruppe: Dieses Manuskript wurde nicht mehr geschrieben, sodass es zu keiner Veröffentlichung kommen wird.)

Nach einer Rückfrage bei der Person, von der ich (Lothar Göring) die Unterlagen erhalten habe, sagte mir diese Person, dass ich diese Erkenntnisse ruhig veröffentlichen solle. Als ich (Lothar Göring) erwiderte, dass ich (Lothar Göring) mit der Offenlegung der Rituale dem Bösen Vorschub leisten würde, gab sie mir zur Antwort, “ Alle Seelen, die nicht zu den ‚verlorenen Seelen‘ zählen sind schon versiegelt. Die Menschen, die heute noch Böses tun und andere an Leib und Seele schädigen, werden dies mit und ohne Rituale tun, da sie wissen, dass sie zu den ‚verlorenen Seelen‘ zählen.“

Das heißt, wenn Sie das Buch “ Die Kraft der Weißen und Schwarzen Magie“ in den Händen halten, dann tragen Sie – und das jeder für sich allein – die Entscheidung.

Für diejenigen Wesenheiten, die in sich die Kraft spüren, Gottes Schöpfungsplan zu erfüllen, sind die Rituale der „Weißen – Magie“ Werkzeuge, mit denen sie, um ihren Mit-Wesenheiten zu helfen, das vollbringen können, was JESUS CHRISTUS – vollbracht hat.

Denn Er hat gesagt:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Wer an mich glaubet, der wird die Werke auch tun,

die Ich tue, und wird größere denn diese tun;

denn Ich gehe zum Vater,

und was ihr bitten werdet in meinem Namen,

das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde,

in dem Sohne.“

Johannes, Kap. 14, Vers 12 u. 13

 

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Nun haben wir einen groben Überblick bekommen wie die Magie wirkt und was der Mensch tun kann, um diese Kraft richtig einzusetzen.

Die Menschheit steht im Bewusstseins-wandel, das alte Denkmodell des Dogmatismus/Materialismus wird sich nun auflösen und ein geistiges Zeitalter kommen, daher ist es wichtig , das die Menschen wissen wie ihre Gedanken, im Sinne der Gesetze Gottes wirken und sie auch richtig einsetzen.

Hat der Mensch bzw. die Seele eine Stufe erreicht in der sie die „Weiße Magie“ vollständig beherrscht, dann wird die Seele in die 3. Dimension eingehen und mit dem geistigen Sein verschmelzen und brach nicht mehr „magisch“ zu wirken, weil sie reines Geistsein ist.

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-anno 13.05.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter

Zitate:

  • Papus – Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft
  • Giovanni Grippo – Das Buch der Wächter
  • Lothar Göring – Apokalypse Seele

Symbolkunde: Das Hexagramm – Herkunft und Bedeutung

Das Hexagramm ist eine sechseckiger Stern, der aus zwei Dreiecken zusammengefügt ist.

Inhalt:

  • Die etymologische Bedeutung von Hexagramm
  • Das Hexagramm als Symbol der Schöpfung

 

Die etymologische Bedeutung von Hexagramm

Aber auch das Wort Hexagramm besteht aus zwei Begriffen:

  • Hexa
  • Gramm

Das Wort Hexa in der Etymologie:

Hexa kommt aus dem griechischen und bedeutet 6, weil der Stern 6 Ecken hat.

Das Wort -gramm in der Etymologie:

-gramm Grundwort von zusammengesetzten Substantiven mit der Bedeutung ‚Geschriebenes, Schrift‘ nach griech. gramma ‚Buchstabe, Geschriebenes‘ (s. auch Gramm, Grammatik), einer Bildung zu griech. graphein ‚einritzen, zeichnen, schreiben‘ ( s. –graph, –graphie, Graphik). Die Komposita gehen teils griech. Bildung zurück wie Epi-, Programm (s. d. ), teils sind es gelehrte Neubildungen wie Auto-, Steno-, Telegramm (s. d.). Als Bestimmungswort begegnet griech. gramma in Grammophon (s. d.).

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Das Bedeutet das Hexagramm soviel wie „Sechs-Bild oder Sechs-Zeichnung“ übersetzt heißt.

Ein Zeichen aus 6 Ecken.

Wie alt das Symbol genau ist, kann nicht gesagt werden, aber es dürfte auch über 12.000 Jahre alt sein und in oder sogar vor der atlantischen Epoche entstanden sein, und später von den ersten Kulturen des Kali Yuga übernommen worden sein.

Der Mystiker und Autor Giovanni Grippo schreibt zu dem Hexagramm:

Die Eingeweihten haben im Symbol des Salomonischen Siegels den Erlös(ch)ungsprozess dargestellt. Das Symbol zeigt Gottes Namen mitten in seinem Sechstagewerk. Er ist als Symbol der vollendeten Schöpfung und des Ordnungswirkens Gottes in seiner Schöpfung zu verstehen. Das Buch der Schöpfung ( Sepher Yetzirah ) geht auf die Zahl Sieben ein, welche sich aus dem Hexagramm (6) und dem Namen Gottes (1) ergibt.

Dabei ist der Kreis, der sich am Ende unserer Ausführungen schließt, verblüffend. Wir befinden uns durch die Darstellung des Hexagramms wieder dort, wo unserer theoretischen Ausführungen begannen.

Vor der Schöpfung gibt es Gott, der die nächste Schöpfung ( alias 27. Kosmos ) einleitet mit dem sechs Fundamentalkräften, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt.

Die sechs Fundalmentalkräften können mit sechs Stufen aber auch mit dem Sechstagewerk bzw. dem Schöpfungsakt, der in der Bibel beschrieben wird, assoziiert werden.

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Das Hexagramm als Symbol der Schöpfung

Das Hexagramm besteht dabei aus zwei Dreiecken die in einander verbunden sind und zeichnet so das Symbol der Ur-Schöpfung, den das gesamte Werk Gottes wurde durch zwei Pyramiden-Teilchen die an den Spitzen verbunden sind geschaffen.

Hexagramm Dreiecke (2)

 

 

 

 

 

 

 

Die obere Pyramide als Himmel und die untere Pyramide als Erde.

1.Mose 1:

Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde

Wenn die 6 Tage an dem Universum vollendet sind haben wir einen Kubus mit einer Kubikzahl von 1000 der perfekte Würfel bzw. Schöpfung.

Raumkubus Kosmisches Geistfeld

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Das Siegel Salomonis bzw. das Hexagramm ist also die geometrische Form der vollendeten Schöpfung und somit auch des vollendeten Menschen.

Der Mystiker und Alchemist PAPUS schreibt dazu:

Die Verbindung zweier Dreiecke repräsentieren die Verbindung von Wärme und Feuchte, von Sonne und Mond, das Prinzip jeder Schöpfung, den Kreis des Lebens von Himmel und Erde und von der Erde zum Himmel, die Entwicklung der Hindus. 

Diese Figur, genannt das Siegel Salomonis, repräsentiert das Universum und seine beiden Dreiheiten: Gott und die Natur; sie ist das Bild des Makrokosmos.

Sie erläutert die Worte des Hermes in der Smaragdtafel:

„Es steigt von der Erde zum Himmel empor und von neuem zur Erde herab und empfängt die Kraft der höheren und niederen Dinge.“

Sie repräsentiert auch die Fähigkeit, die in den zeugenden Zyklen verbreitet sind – nach dem okkulten Text des „Vaterunser“ vom Hl. Johannes, den noch die orthodoxen Priester zitieren.

„Es ist die Vollendung des Universums im mystischen Werk der sechs Tage, wo man der Welt das Oben und Unten, den Osten und den Westen, den Norden und den Süden anweist.“

„Also enthüllt diese Hieroglyphe der Welt die sieben Lichter im Mysterium der sieben Tage der Schöpfung, den das Zentrum des Sechsers macht den Siebener, auf dem die Natur rollt und ruht und den Gott zur Heiligung seines anbetungswürdigen Namen gewählt hat. Ich sage also, dass das Licht der Welt vom Siebener ausgeht, weil man von ihm zum Zehner aufsteigt, dem Horizont der Ewigkeit, von den alle Freude und Fähigkeit der Dinge entstammt.“

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In der neueren Zeit bzw. im 19. und 20. Jahrhundert wurde aufgrund der metaphysischen Trennung im Bereich von Mystik/Philosophie und Naturwissenschaft, das Hexagramm meist nur in esoterischen Kreisen verwendet, im halb-esoterischen und im öffentlichen Bereich wurde es überwiegend als alternatives heidnisches Symbol, ähnlich wie dem Pentagramm für Wicca oder materielle Zauberkräfte verstanden, deren wahren Zweck die meisten Menschen die sich mit dem Symbol beschäftigten aber nicht kannten, da es kein Zugang oder nur sehr speziellen Zugang zu diesem Symbol gab.

Erst um den Jahrtausendwechsel (2000) gewinnt das Symbol wieder an Bedeutung da nun auch von mehren Menschen dieses Symbol für die Entschlüsselung der Schöpfung und des Menschen erforscht wird, da sich nun das Universum mit den Menschen Bewusst weiter entwickelt vom materiellen- zum geistigen Dasein.

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-anno 13.05.2019 bei Jupiter

Zeichnungen bei ©Jupiter

Zitate:

  • Giovanni Grippo – Das Buch der Wächter
  • Papus – Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft

Das Mysterium von Sonne und Mond und die Erde als schwankende Satzung in der Mitte

In diesem Beitrag geht es nicht um die wissenschaftlichen und astronomischen Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte, sondern um die symbolische Deutung von Sonne und Mond, sowie dem Planeten Erde.

Inhalt:

  • Sonne, Mond und Erde als Gottheiten in der Antike
  • Die Eigenschaften von Sonne, Mond und Erde
  • Kosmische Schablonen

 

Sonne, Mond und Erde als Gottheiten in der Antike

Die Sonne gilt schon im Altertum als symbolische Kraft für Gott, Leben und Erkenntnis. So wurde z.B. im Alten Ägypten die Sonne mit dem Gott Ra verbunden, der mit seiner Sonnenbarke seinen Bahnen drehte.

In der römischen Mythologie wurde Mithras als Gott der Sonne verehrt und der antike griechische Philosoph Platon bezeichnete das höchste bzw. das was wir unter Gott verstehen mit der Sonne.

In älteren gnostischen Texten, die wiederum von antiken Glaubensströmungen wie der Ägypter, teile der griechischen Philosophie und dem Manichäismus beeinflusst wurden, Verstand man im gnostischen Sinne auch Christus als Herrn der Sonne.

Auch gab es die sogenannten Mond-Mysterien, die römische Mythologie spricht beispielsweise von Luna dem Mondgott.

Und die griechische Mythologie nennt Gaia als Gott der Erde, während in frühen spirituellen Kreisen die Erdgötter immer für die gesamte kosmische Materie bezeichnet wurden.

Die Eigenschaften von Sonne, Mond und Erde

Wenn ich diese besonderen astronomischen Objekte wie Sonne, Mond und Erde nur aus der Symbolik deuten möchte, dann sol hier nicht auf die astrologische Wissenschaft verwiesen werden.

Welche Eigenschaften hat die Sonne ?

  • Die Sonne hat ein eigenes Licht
  • Die Sonne transformiert Materie
  • Die Sonne steht für Wachstum

Welche Eigenschaften hat der Mond ?

  • Der Mond reflektiert das Licht der Sonne
  • Der Mond ist erstarrte Materie
  • Der Mond ist hauptsächlich Nachts zu sehen

Welche Eigenschaften hat die Erde ?

  • Die Erde steht dual zwischen Sonne und Mond
  • Die Erde zieht den Mond an
  • Die Erde hat 3 Elemente als Grund

 

Kosmische Schablonen

Nun was haben diese Eigenschaften mit der theologischen Symbolik zu tun ?

Die Sonne ist die materielle Verkörperung des kosmischen Geistes, der Mond als materielle Schablone für den menschlichen Verstand und die Erde ist das Fundament der menschliche Körper.

Die Geist-Kraft leuchtet von selbst ohne anderes Licht zu benötigen, darum leuchtet auch ihre kosmische Schablone die wir Sonne nennen von alleine.

Der Verstand kann nicht von alleine Denken, er braucht den Geist, bzw. der Verstand ist formierter Geist und deshalb steht der Verstand auf der linken Seite der kosmischen Ordnung, und die kosmischer Verkörperung Mond wird darum von der Sonne angeleuchtet. Und der Mensch im dunklen Zeitalter Kali Yuga ( Nacht ) existiert, wird in dieser kosmischen Periode der Verstand das materielle Zeitalter beherrschen, aber dieser Verstand die Ratio ist nur das Spiegel Licht des Geistes.

Und die Erde ist das kosmische Gefäß auf den Geist und Verstand hinabsinken und wieder aufsteigen.

Jetzt in der aktuellen Zeit, gibt es viele Umwandlungen in allen Bereichen die die Menschheit verbindet. Die kosmische Periode der Nacht ( Kali Yuga ) hat 2012 ihre niedrigste-materiellste Stufe erreicht und geht jetzt wieder in die Geist-Form ( symbolischer Sonnen-Aufgang ) zurück, das bedeutet, das alte kosmische Wissen, das im materiellen Zeitalter sich in Religion, Kultur und Wirtschaft gegliedert hatte, erfährt nun wieder eine Erneuerung und die dogmatischen und materiellen Denkweisen vergehen durch den erstarkenden Geist ( Sonne ). Wenn die Umwandlung erreicht wurde, dann existiert die Menschheit gereinigt vom egoistischen materiellen-dogmatischen Geist, in deutlich harmonischer Schwingung ( keine Krankheiten, Kriege und Hierarchien ) als in den letzten tausenden Jahren zuvor. Die nächste kosmische Stufe würde dann auch eine andere Biosphäre im Sein bedeuten ohne materiellen Körper als reine Seele bis irgendwann Seele und Geist im Omega verbunden sind.

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-anno 10.05.2019 bei Jupiter

Zeichnung bei ©Jupiter